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Für Echtzeitkommunikation ausgezeichnet

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Ein Auto nicht selbst fahren, sondern bequem und sicher von ihm von A nach B befördert werden – davon träumen viele Autofahrer. Die Telekom lässt diese Vision Realität werden.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat jetzt auf der CeBIT im Rahmen der Aktion "Deutschlands beste Projekte für intelligente Vernetzung" die Telekom dafür ausgezeichnet. Zusammen mit den Partnern Continental, Fraunhofer ESK und Nokia erhielt das Unternehmen in der Kategorie "Verkehr" den ersten Preis für das Projekt auf dem Testfeld Autobahn A9.

Was die Automobilbranche braucht

Bei diesem wurden im vergangenen Jahr Echtzeitkommunikation zwischen Fahrzeugen über das LTE-Mobilfunknetz demonstriert. "Wir haben bewiesen, was man nur im Verbund mit Partnern zeigen kann, und zwar wie Mobilfunknetze in konkreten Anwendungsfällen wie diesen einen echten Mehrwert entwickeln. Wir machen das auch, um besser zu verstehen, was die Automobilbranche braucht", erklärt Telekom-Projektleiter Stephan Berg und freut sich über den Preis.

Intelligente Infrastruktur

"Die Entwicklung der 5G-Technologie hat weltweit eine spannende Phase erreicht. Es wird nicht nur diskutiert. Es wird auch getestet. Unser Gemeinschaftsprojekt zeigt, wie das Autofahren deutlich sicherer werden kann", ergänzt Technikchef Bruno Jacobfeuerborn, der die Auszeichnung für die Telekom entgegennahm: "Möglich wird das durch eine intelligente Infrastruktur, die sich den jeweiligen Bedürfnissen der Menschen anpasst . In diesem Fall durch eine enorm kurze Reaktionszeit dabei hilft, Gefahrenmomente zu vermeiden."

Mobile-Edge Computing

Um Autos autonom fahren zu lassen, müssen Fahrzeuge Daten in Echtzeit erhalten – und Echtzeit meint gerade mal innerhalb weniger Millisekunden. Ermöglicht wird dies durch das so genannte "Mobile-Edge Computing". Dabei wird ein Stückchen Cloud aus dem Kern der Datennetze an den Rand verschoben – quasi direkt neben den LTE-Mast. Die Information wird also nur noch vom stehenden Auto zum LTE-Mast befördert, dort verarbeitet und direkt an das nachfolgende Auto gegeben.

Erfolgreiche Tests

Bei ersten Tests auf dem Digitalen Testfeld Autobahnan der A9 konnte genau dieses Prinzip in fest definierten Verkehrssituationen seine Alltagstauglichkeit beweisen. Das "Mobile-Edge Computing" lässt das Netz in weniger als 20 Millisekunden reagieren. Zum Vergleich: In dieser Zeit fährt ein hundert Stundenkilometer schnelles Auto gerade einmal 60 Zentimeter weit.

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