Konzern

Katja Kunicke

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Der initiale Glasfaser-Ausbau für rund 6.700 Haushalte und Unternehmen in Denkendorf ist abgeschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger sind bereits ins moderne Glasfasernetz gewechselt und surfen mit bis zu 1.000 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) im Netz. Auch das ortsansässige Unternehmen Grammlich Industriemontage nutzt einen Glasfaseranschluss.

Silas Grammlich hat das Unternehmen in Jahr 2020 gegründet und leitet es gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin. „Als während der Corona-Pandemie das Gewerbegebiet mit Glasfaser erschlossen wurde, war uns klar, dass wir von Anfang an auf Glasfaser setzen wollten“, blickt Grammlich auf die Firmengründung zurück. 

Kundenindivduelle Lösungen sind Schlüssel zum Erfolg

Das Unternehmen hat mittlerweile bereits 50 Mitarbeiter und zwei weitere Niederlassungen in Hagen und Leipzig. Es hat sich spezialisiert auf den Transport und die Montage von großen Maschinen und Industrieanlagen. Getreu dem Leitsatz: „Wir bewegen Ihre Maschinen und Sie bewegen Ihr Unternehmen.“

In den vergangenen Jahren hat der gelernte Forstwirt zudem eine Passion für Kunstobjekte entwickelt. „Als ich auf einer Vernissage war und der Künstler sein Werk erklärte, war ich sehr fasziniert und bin tiefer eingestiegen“, erzählt Grammlich. „Der Auf- und Abbau von großen Kunstobjekten hat sich inzwischen zu einem weiteren Standbein in unsrer Firma entwickelt. Aber egal ob Industriemontage oder Kunstobjekt – es kommt auf die passgenaue, kundenindividuelle Lösung an. Jeder Auftrag ist anders, deshalb ist die genaue Planung das A und O. Dafür fließen große Datenmengen.“ 

Aus Denkendorf nach Europa 

Das Unternehmen hat schon sehr früh in einen eigenen Fahrzeugpark investiert und verfügt mittlerweile sogar über mehrere Sattelschlepper für die Großtransporte. „Wir wollen weiter wachsen und haben mit dem Glasfaseranschluss die Weichen dafür gestellt,“ ist sich Grammlich sicher. „So können wir unsere Daten schnell und sicher in der Cloud speichern. Und die Web-Meetings laufen stabil. Wir erleben den industriellen Wandel hautnah und transportieren Produktionsstraßen auch ins europäische Ausland. Aktuell tun sich deutsche Firmen schwer mit Investitionen. Da freuen wir uns natürlich, wenn wir Aufträge erhalten, neue Anlagen in Deutschland aufzubauen.“ 

Glasfaser für alle Betriebe und Haushalte in Denkendorf

„Wir danken der Gemeinde Denkendorf für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit unserem Glasfasernetz wollen wir dazu beitragen, dass Unternehmen Strategien entwickeln, um ihr Geschäft in Deutschland erfolgreich auszubauen,“ sagt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom. 

In Denkendorf hat die Telekom im Eigenausbau für weit über 90 Prozent aller Haushalte und Betriebe Glasfaserleitungen in die Erde gebracht. Auch die Festhalle erhält einen eigenen Glasfaseranschluss. Weitere 90 Adressen in den Gewerbegebieten Heerweg und Aicher Brühl sowie die Albert-Schweizer Schule hat die Telekom im geförderten Ausbau mit Glasfaser erschlossen. Innerhalb von vier Jahren hat das Unternehmen in Denkendorf über 27 km Glasfaser verlegt. Nahezu alle Bürger haben damit die Möglichkeit, einen hochmodernen Internetanschluss der Telekom zu nutzen. 

Glasfaser für den Landkreis Esslingen

„Neben Denkendorf haben wir auch Köngen, Lichtenwald und Wolfschlugen zu über 90 Prozent mit Glasfaser erschlossen. Kontinuierlich setzen wir unseren Ausbau im Landkreis fort: In 32 der 44 Kommunen im Landkreis Esslingen hat die Telekom bereits im Eigenausbau und im geförderten Ausbau Glasfaser für über 79.000 Haushalte und Gewerbe ausgebaut. In 15 Kommunen können schon mehr als die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen“, betont Wittlinger. 

Landrat Marcel Musolf, der Vorsitzende des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen sagt: „Eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor – sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte. Wir freuen uns, dass der Glasfaserausbau im Landkreis Esslingen in hohem Tempo weitergeht.“ 

Ralf Barth, Bürgermeister von Denkendorf, ergänzt: „Für uns alle ist das ein Quantensprung. Hohes Tempo im Internet ist ein digitaler Standortvorteil, nicht nur für Gewerbetreibende. Glasfaser ist die Voraussetzung, um unser Angebot an digitalen Bürgerdiensten weiter auszubauen.“

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