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Gebrauchstauglichkeit ist Trumpf

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Der diesjährige Usability Day stand unter dem Motto "Kommunikation". Die Darmstädter Produktentwickler der Telekom ließen die Öffentlichkeit einmal mehr hinter die Kulissen schauen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Gebrauchstauglichkeit von Mensch-Maschine-Schnittstellen. Seit 2003 führen die Telekom-Entwickler zweimal jährlich eine Untersuchung zur Kundenzufriedenheit durch, das User Experience Tracking. Hier werden die Erfahrungen, die Nutzer mit den Produkten machen, getestet und ausgewertet. Die Untersuchungen liefern Kennzahlen für die erreichte User Experience aus Nutzersicht (User Experience Index) und fließen kontinuierlich in die Produktentwicklung ein.

Komplett überarbeitet Beispielsweise erzielte die Sprachbox (früher "T-Net Box") bei ihrer Einführung einen relativ schlechten User Experience Index. Die Nutzer verstanden das Bedienkonzept und den Nutzen der Sprachbox nicht und hatten erhebliche Mühe, sich mit der Menüstruktur der Bedienung zurechtzufinden. Die Probleme waren so komplex, dass man sich entschloß, die Sprachbox komplett zu überarbeiten. Die Optimierung des Serviceangebotes erfolgte in einem sogenannten User Center Design Prozess unter Einbeziehung von zukünftigen Nutzern. Jetzt ist die Sprachbox das Produkt mit dem höchsten User Experience Index. Hohe Kundenzufriedenheit Beim IPTV-Produkt Entertain konnte durch einfache Veränderungen in der Menüstruktur der Empfängerbox ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit bei der Usability erzielt werden. Eine kundenorientierte Weiterentwicklung eines Produkts, durch konsequente Einbeziehung und Befragung der Anwender. Beim Usability Day rücken einmal jährlich so genannte Usability Professionals, das können Produktdesigner, Programmierer, Psychologen oder auch Maschinenbauingenieure sein, das Thema Benutzerfreundlichkeit ganz bewusst in den Fokus der Öffentlichkeit und präsentieren Ideen und Lösungen, die komplizierte Technik einfach und schnell bedienbar machen. Usability zum Anfassen und Mitmachen So stand in Darmstadt an diesem Tag die persönliche Teilnahme und das gemeinsame Tun im Mittelpunkt. In Kooperation mit der TU Darmstadt und dem Institut für Arbeitswissenschaft ging es vor allem um den Austausch von Daten, die Steuerung von technischen Systemen, das Entstehen von Missverständnissen in der Interaktion sowie die Gestaltung und Bewertung von Mensch-Maschine-Schnittstellen. Der Nutzer im Fokus In zahlreichen Demonstrationen und einer Ausstellung wurde interessierten Teilnehmern gezeigt, wie gebrauchstaugliche Produkte aussehen. Experten und Studenten vermittelten in Workshops Methoden zur Entwicklung und Bewertung von Interfaces. In zahlreichen Workshops ging es um Fragen wie "Der Nutzer im Fokus - von der Produktbeschreibung zum Produkt", "Suchen - Ein Prozess mit ungewissem Ausgang - Nutzeraspekte in Websuchen am Beispiel von Google, Bing & Co." Oder auch um "Emotional Design". Die begleitende Ausstellung beantworte Fragen wie "Bildtelefon - Wie geht das?", zeigte "Multitouch zum Anfassen", gab Einblick in die "Berührungslose Erfassung von Blickbewegungen" oder demonstrierte das "Wii - Whitboard". Benutzerfreundliche Anwendungen Initiator des World Usability Day ist der internationale Berufsverband der Usability Fachleute, die Usability Professionals' Association (UPA). Die Veranstaltungen in Deutschland werden von der German UPA, dem Berufsverband der deutschen Usability Professionals organisiert. Ziel der Veranstaltung ist, das öffentliche Bewußtsein für benutzungsfreundliche Anwendungen und Produkte zu fördern. Im Jahr 2009 fanden weltweit 200 Veranstaltungen in 40 Ländern mit über 40.000 Besuchern statt. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz laden in diesem Jahr Experten in mehr als 20 Städten zum World Usability Day ein.

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