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Komfort, Sicherheit, Effizienz: Mehr und mehr begleitet das Internet der Dinge (IoT) den Mensch im Alltag. Immer kleinere, eingebettete Computer messen, regeln, steuern, navigieren, rechnen, recherchieren, dokumentieren und kommunizieren für uns.

Symbolbild Vernetzung

Allein in Deutschland soll es bereits 2017 pro Einwohner sechs vernetzte Geräte geben.


Marktforscher von IDC schätzen, dass 2020 weltweit rund 30 Milliarden "Dinge" – wie etwa Maschinen, Autos, Waschmaschinen oder Kühlschränke – über das Internet vernetzt sein werden. Allein in Deutschland soll es bereits 2017 pro Einwohner sechs vernetzte Geräte geben. Mit dieser Entwicklung geht eine wahre Explosion der Datenmengen einher: Das Datenvolumen im Internet verdoppelt sich alle zwei Jahre. Bis 2020 wird der mobile Datenverkehr 150-mal größer sein als noch 2010.

Menschen brauchen intelligente Dinge …

Ein gutes Beispiel ist die Fahrzeugelektronik, die dem Fahrer signalisiert, dass er anhalten muss, wenn der Motor zu heiß geworden ist. Ein automatisierter und permanenter Austausch dieser Daten zwischen "den Dingen", etwa Fahrzeug und Werkstatt, findet aber nicht statt. Der Mensch muss tätig werden und den Informationsaustausch anstoßen. Oft ist es dann für einen justierenden Eingriff in das System schon zu spät – der Motor hat durch die große Hitze bereits Schaden genommen.

Im Kern geht es also um den automatisierten Datenaustausch zwischen Geräten ohne menschliches Zutun, aber mit seinem vorherigen Einverständnis. Die sogenannte Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) dient dazu, dass reale "Dinge" Informationen zu ihrem aktuellen physischen Zustand (zum Beispiel "Motor zu heiß") über Sensoren aufnehmen und für die Weiterverarbeitung im Netzwerk zur Verfügung stellen. Das Beispiel zeigt: Ein permanentes Steuern von technischen Systemen ist ohne ständigen Datenaustausch nicht möglich. Hat der Mensch dem Verfahren im Voraus zugestimmt, muss er die Kommunikation zwischen den Geräten nicht mehr anstoßen. Dann läuft alles automatisch: Das jeweilige Gerät sendet seine Ist-Daten selbständig, d.h. im regelmäßigen Turnus oder bei Bedarf.

... und intelligente Netze

Beim Internet der Dinge geht es aber um mehr als um den reinen Transport dieser Daten im Netz. Es geht um die konsequente Vernetzung von möglichst vielen Dingen miteinander und damit um viele Daten, die ihren Nutzen für den Alltag des Menschen erst durch intelligente Verknüpfung entfalten. Die Netze müssen nicht nur diese große Menge an Information aufnehmen können. Sie müssen gleichzeitig eine hohe Datensicherheit und den sinnvollen Umgang mit den gewonnenen Daten gewährleisten. All das ist ohne potente und schlaue Netze nicht denkbar.

… mit hohen Datenschutzstandards

Die digitale Welt der Dinge benötigt auch Sicherheitslösungen, Transparenz und hohe Datenschutzstandards, da permanent Daten erfasst, gespeichert und untereinander ausgetauscht werden. Hier ist die Wahrung der Souveränität über das Persönlichkeits- oder Kundenprofil ein entscheidendes Anliegen des Datenschutzes und die Anonymisierung sowie Pseudonymisierung bei der Datenanalyse Grundvoraussetzung für den vertrauensvollen Umgang mit den Daten.

… und Partner für die Digitalisierung

Für Telekom-Kunden ist die zunehmende Digitalisierung des Alltags durch schlaue Netze und intelligente "Endgeräte" ein Zugewinn an Komfort und Leistung. Auch immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen, die sich durch die Vernetzung ergeben und wollen mit Partnern ihre digitalen Geschäftsmodelle vorantreiben. Für die Digitalisierung und Vernetzung sämtlicher Bereiche bietet die Deutsche Telekom ihren Kunden mit Clouds und maßgeschneiderten Plattformen in hochsicheren Rechenzentren die passende Infrastruktur nach deutschen Datenschutzstandards. Dies ist eine optimale Basis für die intelligente Vernetzung unter anderem im Transportwesen, in der Telematik und im Flottenmanagement, in der Überwachung und bei Sicherheitsdienstleistungen, in der Versorgung und Logistik, bei Verkaufsautomaten und elektronischen Bezahlsystemen sowie in der Industrieproduktion (Industrie 4.0).

Digitalisierung ist Pflicht

Die großen Konzerne haben sich bereits personell und finanziell aufgestellt, um das Potenzial der Digitalisierung zu nutzen. Langsam zieht jetzt auch der Mittelstand nach: Bis heute haben aber erst rund 20 Prozent der Mittelständler ihre Prozesse digitalisiert, in fünf Jahren sollen es 80 Prozent sein. Das Internet der Dinge ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr und die Digitalisierung aller Produktions- und Geschäftsprozesse ist für alle Unternehmen ein existenzielles Muss. Laut einer Untersuchung von BITKOM und dem Fraunhofer IAO können die Schlüsselbranchen der Deutschen Industrie bis 2025 ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial von 78 Milliarden Euro durch die Digitalisierung erwarten. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,7 Prozent.

Neue Geschäftsmodelle

Insbesondere mittelständischen Unternehmen räumen Experten durch die Digitalisierung gute Chancen ein, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten. Deshalb ist die Digitalisierung der Produktionsprozesse alternativlos. Erst damit ist ein Blick auf die komplette Prozess- und Lieferkette in Echtzeit möglich und wird die Kundenstruktur transparenter. So wird die Digitalisierung zur Win-Win-Situation. Kunden genießen einen deutlich optimierten Service und für Unternehmen ergeben sich attraktive Geschäftsmodelle.

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