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Investitionen in die Zukunft

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Brühl bei Mannheim ist der Auftakt zu einer Reihe von Städten in Deutschland, die die Telekom in diesem Jahr per Glasfaser auf die schnelle Datenautobahn bringt.

Wenn bis Mitte 2012 mehr als 6.000 Haushalte mit Glasfaser-Anschlüssen bis in die Wohnung versorgt sind, können die Brühler darüber Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) laden. Das Zukunftsprojekt startete jetzt mit einem Spatenstich vor Ort.

Die Glasfaser-Technik eröffnet Kunden zukunftsorientierte Dienste. Beispiele dafür sind neben dem Hochgeschwindigkeitssurfen das dreidimensionale Fernsehen, hochauflösende Filme, Online-Videotheken, Mehrwertdienste wie die elektronische Übermittlung von Verbrauchsdaten (Smart Metering) und Online-Fortbildungen.

Netz der Zukunft "Die Telekom investiert in Brühl in das Netz der Zukunft. Jeder Einwohner kann sich schon heute einen Zugang zum Informationsnetz von morgen sichern", sagte Hans Kraft, Leiter der Telekom-Niederlassung Südwest in Karlsruhe. Allein in Brühl verlegt die Telekom rund 300 Kilometer Glasfaser und baut 56 neue Netzverteiler auf. Der nahezu flächendeckende Ausbau wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen sein. Bis ins Wohnzimmer Grundlage für die schnelle Datenübertragung ist "Fiber to the home" (FTTH, Glasfaser bis in die Wohnung). Dabei ersetzt die Glasfaser auf dem Weg in die Wohnung die üblichen Kupferadern. "Kupferkabel bremsen die Übertragungsgeschwindigkeit Meter für Meter aus", verdeutlicht Ana Pia Engel, regionale Projektleiterin beim Technischen Service. "Die Glasfaserleitung endet also nicht mehr am Verteilerkasten auf dem Bürgersteig oder im Keller des Hauses, sondern wird bis in die Wohnung geführt."

Bestens gerüstet Hintergrund: Das Datenvolumen pro Internetanschluss hat in Deutschland allein im Jahr 2010 um zehn Prozent zugelegt. Eine Entwicklung, die sich weiter beschleunigen wird. Eine Wohnung oder ein Haus, die einen Glasfaseranschluss besitzen, sind dafür bestens gerüstet. "Die Immobilie benötigt somit auf absehbare Zeit hinsichtlich Breitbandverbindungen keine Nachbesserungen", so Kraft. Zukunftssichere Investition Bei der Auswahl der Städte für den Glasfaserausbau erwies sich die Gemeinde Brühl als ideal, weil die geografische Lage, die Gebäudestruktur und die vorhandenen technischen Einrichtungen den Ausbau begünstigen. Dennoch ist der Bau eines Glaserfasernetzes bis in die Wohnungen der Kunden mit sehr hohen Investitionen verbunden. Kraft: "Für den Ausbau der Netzinfrastruktur der nächsten Generation nehmen wir mehrere Millionen Euro in die Hand."

Kooperationen für die Zukunft Grundlage für das Projekt in Brühl ist die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Telekom. "Wir freuen uns mit dem Glasfaserausbau auf den Start in eine neue Ära", sagte Bürgermeister Ralf Göck. Weitere Einzelheiten zum schnellen Internet und Anwendungen wie Entertain zeigt die Telekom in einem "gläsernen Wohnzimmer", das ab dem 15. April auf dem Lindenplatz von Brühl allen Interessenten offen steht. Nach Brühl wird die Telekom 2011 mit Rastatt, Kornwestheim, Neu-Isenburg, Mettmann, Potsdam und Hannover weitere Städte mit einem Glasfasernetz versorgen.

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