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Verena Fulde

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Künstliche Intelligenz präsentiert „Angels“ im neuen Gewand

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Wie ist „Angels (Beethoven AI)“ entstanden? Guy Chambers, Co-Autor und Produzent, und Matthias Röder, Projektleiter Beethoven X, geben Auskunft. 

 Künstliche Intelligenz präsentiert „Angels“ im neuen Gewand

Künstliche Intelligenz präsentiert „Angels“ im neuen Gewand. © DTAG

„Angels (Beethoven AI)“ ist das Ergebnis einer echten Jahrhundert-Kollaboration zwischen Robbie Williams und der Beethoven-KI. Also der Künstlichen Intelligenz (KI), die im vergangenen Jahr bereits Beethovens 10. Sinfonie vollendete. Zusammen mit „Angels“-Co-Autor und Produzent Guy Chambers sowie Komponist Jules Buckley hat das Team der Beethoven KI unter der Leitung von Matthias Röder ein besonderes Werk kreiert. „Ich war anfangs etwas unsicher, ob eine Zusammenarbeit zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz etwas Sinnvolles hervorbringen würde. Es war interessant, dass jemand ein Beethoven-"Superhirn" geschaffen hatte, um die 10. Sinfonie zu vollenden, und als sie vorschlugen, „Angels“ mit dieser KI zu verbinden, war ich skeptisch, aber bereit für die die Herausforderung“, erklärt Guy Chambers.

Der Entstehungs-Prozess: Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand

Guy Chambers und Jules Buckley arrangierten den Song zunächst in seiner Grundstruktur neu. In engem Austausch mit KI-Projektleiter Matthias Röder und Komponist Walter Werzowa ließ man die Künstliche Intelligenz die Mondscheinsonate mit dem Intro von „Angels“ verweben. Denn bereits bei den ersten Takten des Songs sollte für die Zuhörer das Neue hörbar sein.  

Für den Instrumental-Part war die KI freier und schöpfte aus allen Werken Beethovens. 

Gradlinig gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Algorithmen nicht. Es braucht mehrere Durchgänge und selten überzeugt der erste Vorschlag. Die KI macht mehrere Vorschläge, aus denen der Mensch dann den besten auswählt und zur Weiterentwicklung wieder an die Maschine zurückspielt. „Die KI entwickelte unterschiedliche Varianten der Verwebung von Beethovens Stil mit „Angels“. Nach etwa zehn Iterationen warf die KI eine Variante aus, die alle überzeugte“, erklärt Matthias Röder den Entstehungsprozess. „Mit Hilfe der sehr menschlichen Fähigkeiten von Jules Buckley, dem Arrangeur, konnten wir diese KI-Skizzen zu etwas Zusammenhängendem formen und ich denke, das Endergebnis ist interessant und effektiv“, ergänzt Guy Chambers.

Handreichung über die Jahrhunderte hinweg

Die Zusammenarbeit mit einer KI, die das System Beethoven „versteht“, ermöglicht quasi eine Kooperation heutiger Künstler mit Musikern, die viel früher lebten.

Eine durch KI unterstützter Kompositionsprozess könnte bald normaler werden. „Derzeit braucht es noch ungeheure Rechenpower und große Server. Aber das bleibt nicht so. Solche Algorithmen stehen bald allen Menschen zur Verfügung. Und ich gehe davon aus, dass wir alle in naher Zukunft solche Kompositions-Apps auf unseren Smartphones haben werden“, erklärt Röder. 

Entstanden ist ein Werk aus einem Guss. Dieses wird man am 15. November beim Telekom Street Gig in Hamburg das erste Mal live erleben können. 

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