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Medienpädagogik: Umgang mit Medien früh lernen

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Seitdem es Medien gibt, werden sie im Unterricht mit einbezogen. Handelte es sich früher um Printmedien wie die Zeitung, erstreckt sich das Feld heute auch auf digitale Medien wie Computer sowie Tablets und Co. Der Zugang zum Internet und dessen Nutzung sind nicht nur in der Bildung allgegenwärtig. Daher kommen Kinder im Alltag immer früher in Kontakt mit Medien. Doch wie gehen Kinder richtig mit dem Internet um? In der Kultur- und Medienpädagogik lernen angehende Lehrkräfte, wie sie Schüler*innen den verantwortungsbewussten Umgang mit Medien vermitteln. 

Die Medienerziehung nimmt mittlerweile einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft und in der Politik ein. Lehrkräfte brauchen bei der Vermittlung von relevante Medienkompetenzen Unterstützung. Was dies für Kinder, Teenager*innen, Eltern sowie Lehrkräfte bedeutet, erklären wir im folgenden Artikel. 

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Den Umgang mit Medien früh lernen.

Die Medienerziehung nimmt mittlerweile einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft und in der Politik ein. Lehrkräfte brauchen bei der Vermittlung von relevante Medienkompetenzen Unterstützung. Was dies für Kinder, Teenager*innen, Eltern sowie Lehrkräfte bedeutet, erklären wir im folgenden Artikel. 

Ziele der Medienpädagogik: Was bedeutet Medienkompetenz?

Medienpädagogik zielt darauf ab, dass Kinder und Jugendliche Medienkompetenzen lernen. Die wichtigsten Aspekte betreffen dabei vier grundlegende Bereiche der Medienbildung: 

  • Medienkritik: Kritisch Informationen aus den Medien bewerten
  • Medienkunde: Aufbau und Funktion der Medien verstehen inklusive der rechtlichen Hintergründe
  • Mediennutzung: Umgang mit allen Medienarten lernen
  • Mediengestaltung: Produktion von elektronischen Medien sowie Printmedien verstehen

Damit erhalten Schüler*innen das Wissen, das ihnen dabei hilft, die Medien kritisch zu betrachten sowie sinnvoll zu nutzen. Das gilt sowohl im privaten als auch im schulischen Kontext. 

Angewandte Medienpädagogik soll Kindern und Jugendlichen in Schulen vermitteln, wie sie unter Anwendung der Medien Themen recherchieren und diese Informationen kritisch bewerten. Sie sollen sich in der Fülle unterschiedlicher Informationen zurechtfinden und eine auf Fakten basierende eigene Meinung bilden können.

Bereits in der Grundschule Fundament für Medienkompetenzen legen

Digitale Medien sind im Leben vieler Kinder bereits ständig präsent. Umfragen zeigen, dass der Nachwuchs immer früher mit Fernsehern und Smartphones in Berührung kommt. Dennoch startet die medienpädagogische Erziehung durch Lehrkräfte in der Regel erst nach dem Kindergarten. 

Die Vermittlung medienpädagogischer Werte ist für Kinder im Grundschulalter essenziell. Um Lehrkräfte bei dieser Arbeit zu unterstützen, bieten wir bei der Telekom einen speziellen Test für Kinder an. Mithilfe dessen können Kinder ab etwa neun Jahren spielerisch selbst herausfinden, wie gut ihre Medienkompetenz ausgereift ist.

Kinder können bei der Telekom nicht nur ihr Wissen testen, sondern auch neues Wissen erwerben. Das Kinder-Medienmagazin Scroller erscheint regelmäßig digital. Es richtet sich gezielt an Kinder, die mithilfe leicht verständlicher Spiele und Geschichten den Umgang mit Medien spielerisch lernen können.

Medienpädagogik an weiterführenden Schulen ausbauen

Die Medienpädagogik darf auch nach der Grundschulzeit nicht vernachlässigt werden. Jugendliche müssen weiter an ihren Medienkompetenzen arbeiten, denn noch nie änderten sich die Gegebenheiten in den Medien so schnell wie in den letzten 20 Jahren. Die Digitalisierung treibt den Wandel immer weiter voran. Daher muss auch die Medienpädagogik zum besseren Verständnis der Medien weiter ausgebaut werden. Besonders für die berufliche Zukunft ist es für Schüler*innen wichtig, dass sie mit den Medien umgehen können, zum Beispiel dann, wenn es um die Erstellung von Bewerbungsunterlagen geht.

So beherrschen viele Kinder ab ca. dem zwölften Lebensjahr die reine Anwendung sehr gut. Sie haben keine Probleme damit, ein Smartphone oder ein Laptop zu bedienen. Das ist in einem smarten Klassenzimmer sehr hilfreich.

Daneben sind im Homeschooling und im Distanzunterricht weitere digitale Fähigkeiten gefragt. So lernen Schüler*innen mithilfe der medienpädagogischen Erziehung, wie sie zu Hause verantwortungsvoll mit den Medien umgehen müssen. Folgende Verhaltensregeln sind zum Beispiel wichtig: 

  • Datenschutz: Daten nicht an Dritte weitergeben bzw. sichern
  • Ethik und Moral: Eigenes Verhalten kritisch bewerten und den Umgang mit Cyber-Mobbing lernen
  • Verständnis für die Technik: Hintergründe und Funktionsweise der Neuen Medien verstehen 

Die Telekom bietet genau für solche Themen ein eigenes Portal an: teachdoday.

Hier dreht sich alles um relevante Themen wie digitales Lernen, Zivilcourage und Verantwortung im Netz. Gleichzeitig richtet es sich als zusätzliches Lern-Tool ebenfalls an Lehrkräfte. Sie können die Inhalte für den Einsatz von Medienpädagogik in der Praxis anwenden.

Zusätzlich dazu finden Jugendliche in den #DABEI-Geschichten Stories aus dem realen Leben, die ihnen den Umgang mit der Technik praxisnah erklären.

Schüler*innen sitzen mit Lehrerin am Tisch mit Laptops vor sich.

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