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Andreas Middel

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Mobilfunkpakt für Deutschland

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Gut zwei Stunden saßen Politik und Unternehmen beim Mobilfunkgipfel von Digitalminister Andreas Scheuer zusammen. Das wichtigste Ergebnis: Im Laufe des Jahres 2021 sollen 99 Prozent der Haushalte in allen Bundesländern über schnelles mobiles Breitband verfügen.

Minister Scheuer, Tim Höttges, Markus Haas (Telefonica) und Anna Dimitrova (Vodafone, v.l.) unterzeichnen den Mobilfunkpakt.

Minister Scheuer, Tim Höttges, Markus Haas (Telefonica) und Anna Dimitrova (Vodafone, v.l.) unterzeichnen den Mobilfunkpakt.

Vertreter der Bundesländer, Experten aus dem einladenden Ministerium und mittendrin Telekom-Chef Tim Höttges, begleitet von Deutschland-Chef Dirk Wössner: Nach zwei Stunden Diskussionen, Vorschlägen, Debatten rund um das Thema Mobilfunkversorgung in Deutschland stand am Ende der Mobilfunkpakt für Deutschland. Für Minister Scheuer ein Erfolg, wie er anschließend beim Pressetreff verkündete.

Chefsache Mobilfunk

Tim Höttges begrüßte in Berlin die Initiative: „Der Gipfel ist ein Erfolg.“ Die Telekom unterstütze das Ziel, mobiles Breitband noch mehr Menschen verfügbar zu machen. „Das Thema ist Chefsache.“ Gleichzeitig rückte Höttges in Berlin die Fakten zurecht. „Wir spielen zur Zeit keinen guten Fußball, aber wir können Mobilfunk“, sagte der Telekom-Chef beim Gipfeltreffen.

Die Telekom investiere mehr als jedes andere Unternehmen in die Mobilfunkversorgung, betonte Höttges. Und sie leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Erschließung der weißen Flecken. Erst am Vortag hatte die Telekom in Kleßen-Görne ein Funkloch in einer Gemeinde mit 360 Einwohnern in Brandenburg geschlossen.

180712-Klessen-Goerne

So habe die Investitionsoffensive, in die seit 2015 rund 2,2 Milliarden Euro geflossen sind, bereits dazu geführt, dass 2.500 neue Mobilfunk-Standorte gebaut wurden. Bis Ende 2019 sollen weitere 3.000 Standorte dazu kommen. Und mit dem im Mobilfunk-Pakt beabsichtigen weiteren Ausbau „kommen 10.000 weitere Standorte dazu“.

Höttges wiederholte in Berlin noch einmal die Position, dass bei der Vergabe der neuen Frequenzen investitionsfreundliche Rahmenbedingungen notwendig seien. Ein verpflichtendes nationales Roaming verhindere Investitionen statt sie zu fördern. Gleiches gelte für die sogenannte Diensteanbieterverpflichtung. „Wir müssen jetzt die Grundlagen für 5G schaffen“, sagte der Telekom-Chef.
 

Bundesverkehrsminister Scheuer (links) und Goldenits (rechts) sowie Vertreter der Gemeinde drücken den Knopf zur Inbetriebnahme

Blog.Telekom

Georg von Wagner

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Ein weißer Fleck weniger

Die Telekom hat jetzt gemeinsam mit Bundesverkehrs- und Digitalminister Andreas Scheuer die Ortschaft Kleßen-Görne ans Netz geholt.

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