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Einfach erklärt: Natural Language Understanding

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„Zeige mir das Gedicht über Knecht Ruprecht.“ Antwort: „Ich konnte Ruprecht leider nicht in deinen Kontakten finden“. Ups! In diesem Dialog mit einer Maschine hapert es noch an „Natural Language Understanding“ (NLU).

Einfach erklärt: Natural Language Understanding

NLU leistet weit mehr, als nur auf einzelne Schlüsselwörter zu reagieren. Die Nutzer sollen sich natürlich mit der Maschine unterhalten können.

„Ist das iPhone X bei euch vorrätig?“ – „Ja“, antwortet der Chatbot. Nächste Frage des Kunden: „Und was kostet mich das?“ Wenn der digitale Assistent auch dies korrekt beantwortet, ist er wohl mehr als eine bloße Suchmaschine: Er ist mit „Natural Language Understanding“ ausgestattet – also mit der Fähigkeit, natürliche menschliche Sprache zu verstehen. Denn das losgelöste Pronomen „das“ ist für eine einfache Maschine an sich nicht verständlich – es sei denn, sie bezieht die erste Frage mit ein.

„Nuance“, „IPSoft“ und „[24]7“ – das sind einige der bekanntesten Software-Anbieter, die Chatbots das Verstehen lehren und damit die eigentliche Absicht hinter einer Nutzereingabe erkennen lassen. Das ist weit mehr, als nur auf einzelne Schlüsselwörter zu reagieren. Klare Zielsetzung dabei: Die Nutzer sollen sich natürlich unterhalten können. Damit das klappt, füttern die Entwickler den Chatbot auf der NLU-Plattform mit Vokabeln, fokussiert auf Anwendungsfälle. Weitere Voraussetzung: Datenbanken, in denen die verschiedenen Bedeutungen von Wörtern hinterlegt sind.

 
Zusammenfassend lässt sich sagen: NLU ist der Bestandteil einer Künstliche-Intelligenz-Anwendung, die Maschinen die Bedeutung von Wörtern und Sätzen beibringt, so dass sie diese verstehen.
 

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