Konzern

Nummer Eins im Gesundheitsmarkt

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Das Geschäftsfeld Gesundheit der Deutschen Telekom macht einen großen Schritt nach vorne. Unter der Marke "Telekom Healthcare Solutions“ (THS) bündelt der Konzern jetzt Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Produkten und Lösungen für das Gesundheitswesen der Zukunft.

In Berlin stand jetzt die Auftaktveranstaltung der THS unter dem Motto "Neu denken, intelligent vernetzen“ auf der Agenda. Axel Wehmeier, Leiter des Bereichs, wies darauf hin, dass mit der THS ein neuer großer Dienstleister für den Gesundheitsmarkt entstanden ist - nach Umsatz ist die Telekom IT und Telekommunikation zusammen gerechnet sogar ICT-Marktführer im E-Health-Segment. Mit 800 Mitarbeitern tritt die THS an, um in der Branche die großen Räder zu drehen. Schon heute betreibt die Telekom die IT von 100 Krankenhäusern. Weltweit setzen 350 Kliniken bei Krankenhaus-Informationssystemen auf das "T". Kooperation mit Hausärzten Arndt Lorenz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, stellte in Berlin den neuen Markenauftritt vor. "Wir wollen damit polarisieren und uns vom Wettbewerb differenzieren, sprich unsere ‚Steckerleiste’ zum Glühen bringen.“ Dazu kooperiert die THS u.a. mit dem Hausärzteverband. "Mit der Telekom als Partner machen wir bereits heute jedes Quartal die Arztabrechnungen für drei Millionen Patienten bei 15.000 Ärzten. Das ist rund eine Milliarde Euro Honorarvolumen“, betonte der Finanzchef des Hausärzteverbandes, Jochen Rose. Neuer Bereich " Security Solutions“ Zur THS neu hinzugekommen ist der Bereich Security Solutions, der Anwendungen für Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste entwickelt. Bereichsgeschäftsführer Holger Lesch ist sicher, dass sich bei den Produkten Synergien heben lassen: “Ob Verkehrsunfall oder Patientenaufnahme - die Informations- und Kommunikationssysteme von Polizei und Krankenhäusern sind sehr ähnlich“. Gelungenes Kooperationsprojekt Das Schlaganfall-Mobil, das in Berlin erprobt wird und dank modernster Technik - die CT-Bilder werden direkt in die Klinik übertragen - vielen Menschen das Leben rettet, wurde im Rahmen der Auftaktveranstaltung präsentiert. Durch den Einsatz des Mobils kann die Behandlung von Schlaganfallpatienten entscheidende 25 Minuten früher beginnen. Die Telekom ist als LTE-Partner an der Erprobung beteiligt, neben Charité und Berliner Feuerwehr. Das Projekt zeigt wie kein anderes, warum Datenpriorisierung wichtig ist. Der Krankenwagen fährt mit Blaulicht durch den Berliner Stadtverkehr, über LTE bekommen auch die CT-Bilder auf dem Datenhighway Vorfahrt. Bei Schlaganfall gilt: Zeit ist Hirn. Bessere Versorgung - weniger Kosten Am Abend kamen Experten aus dem Gesundheitswesen und der Politik zu einer Podiumsdiskussion zusammen. Moderator Thomas Hegemann machte noch einmal die Dimensionen des Marktes klar, in dem sich die Telekom bewegt: "Das deutsche Gesundheitssystem hat ein Volumen von 300 Milliarden Euro.“ Moderne Informations- und Kommunikationstechnik soll künftig die medizinische Versorgung verbessern und gleichzeitig dafür sorgen, Kosten zu sparen. Das Beste für den Patienten Johannes Schenkel von der Geschäftsführung der Bundesärztekammer wies in der Expertenrunde darauf hin, dass Anwendungen im Gesundheitswesen nicht technikgetrieben sein dürften, sondern stets das Beste für den Patienten bringen müssten. Genau das sei Ziel des Telekom-Engagements, betonte Axel Wehmeier zum Abschluss der Veranstaltung: "Alle Beteiligten im Gesundheitssystem müssen an einem Strang ziehen, damit wir in Deutschland die wichtigen Dinge selbst entwickeln und nicht in drei bis fünf Jahren amerikanische Produkte nutzen müssen.“

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