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Telekom beschleunigt Innovationen

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Im April eröffnete der hub:raum in Krakau als Inkubator - Gründerzentrum der Telekom für Süd- und Osteuropa. Er soll Unternehmensgründern helfen, ihre innovativen Ideen zu verwirklichen.

Im Interview erläutert Jakub Probola, Leiter Innovation bei T-Mobile Polen, warum Krakau der perfekte Ort für junge Unternehmer ist.

Herr Probola, die Deutsche Telekom hat den hub:raum in Krakau eröffnet, obwohl sie bereits über ein Gründerzentrum in Berlin verfügt. Warum braucht das Unternehmen zwei Standorte für Startups?

Jakub Probola: Jeder von ihnen hat einen anderen Schwerpunkt. Unser ist auf Süd- und Osteuropa ausgerichtet, auf die Kunden dort und selbstverständlich auf die Unternehmer, die dort ihre Startups aufbauen wollen. Allein der Standort weist schon darauf hin, dass sie unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen haben, die wir erfüllen wollen.

Und warum Krakau? Die Hauptstadt Polens, landesweit größte Stadt und mehr oder weniger das wirtschaftliche Zentrum ist doch Warschau?

Jakub Probola: Doch Krakau ist das Startup-Zentrum. Es ist eine große Universitätsstadt mit vielen aufgeweckten jungen Leuten, die neue und innovative Ideen entwickeln. Es gibt dort auch viele IT-Firmen sowie andere Technologie-Unternehmen. Zudem liegt es zentral und ist aus großen Städten anderer Regionen leicht zu erreichen. All das macht die Stadt zu einem sehr dynamischen Umfeld für Unternehmensgründer. Als wir die baldige Eröffnung von hub:raum in Krakau bekanntgaben, hat sich diese Entwicklung noch verstärkt.

Was hat sich konkret verstärkt?

Jakub Probola: Die bereits vorhandenen Online-Start-up-Communities, Hype 53 ist eine sehr bekannte davon, haben gleich nach Bekanntgabe unserer Pläne mehr Workshops, Trainings und Veranstaltungen angeboten. Plötzlich gab es viel mehr Energie, und der Impuls hält weiter an.

Warum hat Ihrer Meinung nach das Gründerzentrum der Deutschen Telekom dort einen so positiven Effekt?

Jakub Probola: Ich denke, dass hier viele Faktoren zusammenkommen. Zum einen sind wir neu am Platz, was uns automatisch interessant macht. Wir bieten Startkapital, Anlagen und Einrichtungen sowie erfahrene Fachberater von inner- und außerhalb des Konzerns. Wir verfügen über eine riesige Kundenbasis in Polen und Europa. Und indem wir Gründern helfen, können wir ihre Produkte, Services und Ideen in unsere eigenen Angebote integrieren – sowohl im lokalen Markt als auch im gesamten Konzern. Es geht immer darum, mit dem Finger am Puls der Zeit zu bleiben.

Kommen wir kurz auf die Kundenbasis in Europa zurück: Wie wollen Sie die polnischen Startups auch in andere Länder bringen, und wie Startups von dort nach Polen?

Jakub Probola: Natürlich werden wir Mitarbeiter aus dem gesamten Konzern einbinden, um eine internationale Organisation zu gewährleisten. Zum Beispiel gehörten Gereon Hammel von der Deutschen Telekom und Cosmin Ochisor von Romtelecom von Anfang an zum Kernteam des Projekts. Auch Vertreter der Landesgesellschaften gehören zum Lenkungsausschuss, der darüber entscheidet, welche Startups wir unterstützen. Und darin liegt der größte Vorteil für die Gründer: Wenn eine Landesgesellschaft ihr Interesse bekundet, dann garantiert das diesem Startup-Unternehmen mindestens in einem Land eine feste Kundenbasis. Soweit ich weiß, sind wir der einzige Inkubator, der so etwas ermöglicht.

Und was ist mit Berlin? Wie eng arbeiten Sie mit dem dortigen hub:raum zusammen?

Jakub Probola: Sehr eng. Als wir an den Start gingen, haben wir viel vom dortigen Standort gelernt. Zudem tauschen wir regelmäßig Informationen, Ideen und Wissen aus. Dieser Austausch ist wechselseitig: Kürzlich übernahmen die Berliner beispielsweise unser Design für einen Werbeflyer. Auch bei der Vorbereitung einer Startup-Konferenz in Wien in diesem Jahr arbeiten wir zusammen. In dieser Hinsicht wird noch viel passieren.

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