Konzern

Telekom gewinnt drei Human Resource Excellence Awards

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Was der "Oskar" für den Film, das ist der HR Excellence Award für erfolgreiche Personalarbeit. Die Telekom hat drei dieser wichtigen Auszeichnungen gewonnen und war insgesamt mit sieben HR-Initiativen nominiert.

Mit den HR Excellence Awards 2013 zeichnet das Magazin "Human Resources Manager" zum zweiten Mal herausragende HR-Projekte aus. Unternehmen und Organisationen sowie deren Beratungen und Dienstleister waren eingeladen, ihre innovativen HR-Projekte für die Preisverleihung einzureichen. Insgesamt sind 170 Unternehmen mit höchst unterschiedlichen Projekten nominiert gewesen, darunter große Konzerne wie Bayer, SAP, Mercedes, Deutsche Bahn, Lufthansa, Bertelsmann oder Volkswagen. Die Telekom war gleich mit sieben HR-Initiativen nominiert. Gewonnen haben die Telekom Challenge, Blind Applying und "Diversity im Rekruiting mit personaldiagnostisch fundierten Videointerviews".

Die Gewinner: Telekom Challenge: In der Kategorie "Learning- und Developmentstrategie" gewann die Initiative "Telekom Challenge". Bei der Challenge waren alle 230.000 Mitarbeiter konzernweit dazu aufgerufen, sich für eine internationale und interdisziplinäre Teamarbeit zu bewerben. Innerhalb von vier Wochen entwickelte ein achtköpfiges Team Ansätze zu verschiedenen Telemedizin-Lösungen zur Versorgung schwangerer Frauen in Kenia. Nach vier Wochen intensiver Zusammenarbeit lagen für T-Systems in Kenia Produktkonzepte auf dem Tisch, darunter etwa eine mobile Übertragung von Biofeedback-Daten zur Patientenüberwachung. Ein weiteres Fazit des ersten Co-Working-Experiments: ein außerordentlicher Lerneffekt für Teilnehmer und Organisation.

Blind Applying: Ein Blind Date ist eine spannende Sache. Doch eine "blinde" Bewerbung ist Abenteuer pur! Die Telekom schuf die Idee, die mehr als gut ankam. Innerhalb eines Monats bewarben sich sage und schreibe 10.000 Studenten aus aller Welt und verschiedenster Fachrichtungen "blind" für ein Praktikum bei 18 Top-Arbeitgebern. Bei der Bewerbung wussten sie lediglich, welche Unternehmen an der Kampagne teilnehmen, kannten Beispiel-Fachbereiche sowie mögliche Standorte für das Praktikum. Die Initiative gewann in der Kategorie "Hochschulmarketing".

Zeitversetzte Videointerviews: Ein gemeinsames Projekt mit Viasto GmbH, dessen Name ein wenig sperrig daher kommt: "Diversity im Rekruiting mit personaldiagnostisch fundierten Videointerviews", gewann in der Kategorie "Methoden der Personalauswahl". Dabei geht es um eine einfache Frage: Wie findet die Telekom besondere Talente und Persönlichkeiten? Die klassischen Bewerbungsunterlagen – Anschreiben, Lebenslauf – geben oft nicht genügend Aufschluss, interessante Kandidaten fallen durchs Raster. Um dem entgegenzuwirken, lädt die Telekom zum Videointerview ein; auch Kandidaten, deren Lebenslauf vielleicht nicht so gradlinig ist. Und das mit herausragendem Erfolg.

Nominierung für vier weitere Projekt e 1.000 Kundenberater: 1.000 neue Kundenberater im Service einstellen, und das in nur sechs Monaten? Bei der Telekom gelang dieser Rekord – und bescherte dem Unternehmen einen Platz auf der Shortlist in der Kategorie "Rekruiting-Kampagne". Mit einer breit angelegten Medien- und Werbekampagne fand die Telekom neue, motivierte Mitarbeiter, vor allem Wiedereinsteiger in den Job, Studenten- und Neben-Jobber. Dabei setzte sie neben klassischen Anzeigen in Tageszeitungen und Internet auf soziale Medien wie Facebook und Co. und schaffte die Voraussetzung für eine unkomplizierte Schnellbewerbung. Nach dem Motto "Kundenservice ist auch Bewerberservice".

Leuchtturmprojekt Active Sourcing in Deutschland: Gemeinsam mit dem Netzwerk "Xing" hat die Telekom erprobt, wie sich aktive Rekruitingmethoden auf Besetzungszeiten und -kosten auswirken. Beim "Active Sourcing" versucht das Unternehmen – im Gegensatz zu einer Stellenausschreibung – aktiv mit potenziellen Bewerbern in persönlichen Kontakt zu treten. Gemeinsam mit dem sozialen Netzwerk erzielte die Telekom hierbei sehr gute Erfolge. Die Stellen konnten schneller und passender, und damit kosteneffizienter besetzt werden. Während bei einer Anzeige oft Dutzende an Bewerbungen gesichtet werden müssen, mussten beim aktiven Rekruiting im Durchschnitt nur sieben Kandidaten angesprochen werden.

Teamdays "Führung und Gesundheit": In den Vertriebs- und Service Centern der Telekom haben in den Jahren 2010/2011 rund 680 Teamleiter direkte Führungsverantwortung erhalten. Um sie in ihrer neuen Führungsrolle zu unterstützen, führte der Personalbereich den "Teamday Führung und Gesundheit" ein. Jeder Teamleiter war aufgerufen, eigenständig mit seinen Mitarbeitern einen "Teamday" zu gestalten. Das Handwerkszeug bekam er an die Hand, zum Beispiel eine Online-Toolbox "Teamday-Guide" für die Planung des Programms oder einen Leitfaden als "Spickzettel" für die Moderation.

Die Mitmachkonferenz für Mitarbeiter: Das Digital Life Camp von T-Systems Multimedia Solutions regt den abteilungs- und funktionsübergreifenden Wissensaustausch an und soll die Entwicklung von innovativen Ideen fördern. Die Inhalte dieser "Mitmachkonferenz" werden alleine von den Teilnehmern bestimmt, indem sie ihre Themenvorschläge im Vorfeld einreichen und dann in 45-minütigen Sessions auf der Konferenz präsentieren. Bereits seit 2009 wird das Digital Life Camp jährlich durchgeführt und von immer mehr Mitarbeitern besucht, die das Camp als "innovativ", "lehrreich", "zum Nachdenken anregend" und "zukunftsorientiert" beschreiben.

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