Konzern

Katja Werz

1 Kommentar

In Weil der Stadt wird jetzt mit Volldampf gebuddelt

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Der Ausbau in Weil der Stadt ist das Ergebnis der deutschlandweit einmaligen Kooperation der Gigabit Region Stuttgart GmbH mit der Deutschen Telekom.

Vertreter von Telekom, Landkreis, Kommune und Baufirma stehen um einen Tisch herum, auf dem ein Glasfaserschweißgerät steht.

Böblingens Landrat Roland Bernhard (dritter von links) stellt sich der Herausforderung Glasfaser zu schweißen. Moralische Unterstützung erhält er vom Bürgermeister von Weil der Stadt sowie Vertretern der Telekom und der Kommune. 

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der gemeinsame Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. "Es gab viele Lippenbewegungen - jetzt kommen die Fußbewegungen“, kommentiert Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH und Breitbandbeauftragter der Region Stuttgart den Ausbaustart im Landkreis Böblingen. „Unser Kooperationsprogramm sorgt flächendeckend für schnelles Internet in der gesamten Region, in Städten ebenso wie in kleineren Gemeinden." 

„Ein ‚Smarter Landkreis‘ erhöht die Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger sowie die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit ansässiger Unternehmen, indem er den digitalen Wandel aktiv, weitsichtig und bedarfsgerecht gestaltet“, so der Böblinger Landrat Roland Bernhard. „Indem wir flächendeckend eine potente digitale Infrastruktur aufbauen, schaffen wir im Landkreis Böblingen durch das regionale Kooperationsprojekt einen echten Mehrwert, der zukünftig sowohl in der Bevölkerung als auch in der Wirtschaft durch bedarfsgerechte Anwendungen zum Tragen kommen wird.“ Nach den aktuellen Ergebnissen des Prognos Zukunftsatlas nehme der Landkreis Böblingen wieder eine Spitzenposition ein.

Paralleler Ausbau an mehreren Standorten im Gemeindegebiet

Polier Gabriel Chita (links) und Projektleiter Nicolas Wrede, beide von der Firma RMK, verlegen mit ihren Kolonnen Leerrohre.

Während in Münklingen der Spatenstich gefeiert wurde, wurde in Weil der Stadt fleißig gebaut: Polier Gabriel Chita (links) und Projektleiter Nicolas Wrede, beide von der Firma RMK, verlegen mit ihren Kolonnen Leerrohre. Hier ein Beispiel für eine Mitverlegung. Glasfaserkabel und Stromkabel werden gleichzeitig verlegt.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, wird die Telekom in Weil der Stadt in den kommenden Monaten ca. 125 Kilometer Glasfaser verlegen und 62 neue Glasfaser-Netzverteiler (NVt) aufstellen. Für das Verlegen der Glasfaserkabel ist umfangreicher Tiefbau nötig. Auf 1,5 von insgesamt 56 Kilometern mit Tiefbau kann die Telekom das sogenannte Trenching einsetzen. Dabei werden nur schmale Schlitze in den Bodenbelag gefräst. Tiefe und lange Baugruben gehören der Vergangenheit an. Das reduziert die Beeinträchtigungen für die Anwohner. Die RMK Rhein-Main Kabelgesellschaft mbH wird einen Großteil der Bauarbeiten ausführen: Aktuell sind sechs Kolonnen mit rund 40 Mitarbeitern im Einsatz, die den Tiefbau durchführen, die Netzverteiler errichten und die Hauszuführungen herstellen werden. 

Sabine Wittlinger, Partner-Managerin Region Stuttgart der Deutschen Telekom dankt den ausführenden Baufirmen sowie allen Verantwortlichen in der Kommune, im Landkreis und der Region für deren Unterstützung. "Die ersten Haushalte in Weil der Stadt werden ihren Glasfaser-Anschluss voraussichtlich Ende des Jahres nutzen können.“ 

Erfolgreiche Vorvermarktung bringt Netz der Zukunft

Damit der Glasfaserausbau beginnen kann, mussten sich in der Vorvermarktungsphase genügend Bürger in Weil der Stadt sowie den Ortsteilen Merklingen und Münklingen für den superschnellen Anschluss entscheiden. Zum Ausbaugebiet gehören ebenfalls zwei Gewerbegebiete.  Mittlerweile liegen Vorverträge für über 1.800 Anschlüsse vor. 

Mit den superschnellen Glasfaseranschlüssen steigt das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Telemedizin und Smart Home.

Gigabit-Region Stuttgart

Gigabit Region Stuttgart

Informationen für Medien zum Digitalisierungsprojekt in Stuttgart und fünf umliegenden Landkreisen.

FAQ