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Verseuchten USB-Sticks auf der Spur

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Cyberkriminelle nutzen USB-Sticks und andere Datenträger, um damit Viren, Würmer und Trojaner in Unternehmensnetze einzuschleusen. Wer unsicher ist, kann sein Speichermedium an einer neuen Scan-Station unter die Lupe nehmen und von Schadsoftware befreien lassen.

Der Computer-Wurm Stuxnet hat 2010 die IT-Welt wachgerüttelt. Eine Schadsoftware, die es auf technische Systeme, konkret auf iranische Atomanlagen abgesehen hatte. Stuxnet enthielt Funktionen, um sich auch ohne Internetanbindung über USB-Sticks zu verbreiten. Unheimliche Vorstellung USB-Sticks werden auf dem Parkplatz verloren, genauso in der Bahn oder vor der Unternehmenszentrale. Arglose Mitarbeiter finden diese, und prüfen am Arbeitsplatz, wem das Gerät gehört. Gegebenenfalls ist es nun schon zu spät, der Schadcode auf dem USB-Stick hat sich auf dem Arbeitsplatzsystem eingenistet. Eine unheimliche Vorstellung und zugleich ein ein reales Szenario von Cyberangriffen und Wirtschaftsspionage. Aktuellste Sicherheitssoftware parat Wer auf Nummer sicher gehen will, findet jetzt im öffentlich zugänglichen Foyer der Bonner Telekom-Zentrale eine Scanstation für USB-Sticks, CD-ROM und Speicherkarten. Selbst die Speicher von Smartphones lassen sich überprüfen, sofern diese als Festplatte unter Microsoft Windows erkannt werden. Die Station verfügt stets über die aktuellste Sicherheitssoftware. Der Prototyp läuft Einmal eingesteckt, erscheint das Ergebnis innerhalb kurzer Zeit auf Knopfdruck. Etwaige Schadsoftware wird entfernt. Ein Prototyp, wie Markus Schmall von Group Information Security betont. Denkbare Einsatzorte wären unter anderem öffentliche Gebäude. Aber auch Räumlichkeiten von Großkunden: "In den USA gibt es Atomanlagen, in denen die Mitarbeiter nur Speichermedien mitbringen dürfen, die sie vorher an so einer Station geprüft haben“, weiß Schmall. Eine Sicherheitsvorkehrung, die auch hierzulande immer mehr Anhänger finden dürfte.

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