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Katja Kunicke

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Wolfschlugen unter den schnellsten Gemeinden Deutschlands

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In der Gemeinde auf der Filderebene greifen geförderter Ausbau und Eigenausbau der Telekom optimal ineinander. Das Ergebnis: Nach Projektabschluss kann jetzt jeder Haushalt der Gemeinde Glasfaser in Lichtgeschwindigkeit bis ins Haus erhalten. Unter den insgesamt rund 1.850 Gebäuden im Ausbaugebiet befinden sich auch knapp 50 gemeindeeigene Gebäude, fünf Schulen und KiTas, sowie über 250 Unternehmen.

Dafür hat die Telekom in den vergangenen beiden Jahren über 210 Kilometer Glasfaser verlegt über 50 neue Glasfaser-Netzverteiler aufgestellt. 

„Für Wolfschlugen ist der Tag der offiziellen Übergabe des Glasfasernetzes die Vollendung einer über elf Jahre dauernden Anstrengung, dass nämlich steinige Trampelpfade und Feldwege, also die Internet-Verbindungen mit Datenübertragungsraten im Kilobitbereich unter 1 Megabit endlich der Vergangenheit angehören“, sagt der Bürgermeister von Wolfschlugen, Matthias Ruckh. „Die Vision Wolfschlugen 5.0, also die Daseinsversorgung mit dem Grundlegendsten wie Wasser, Strom, Gas- und Fernwärmenetz wird heute mit dem kompletten flächendeckenden Glasfasernetz der Deutschen Telekom vollendet. Jeder Einwohner, jeder Aussiedlerhof hat nun Zugang zur digitalen Autobahn mit Gigabit-Geschwindigkeiten. Ein wichtiger und entscheidender Standortfaktor für die digitale Zukunft unseres Dorfes wurde nun umgesetzt, nicht zuletzt auch Dank der Förderung mit rund 3,8 Mio. Euro vom Bund und vom Land Baden-Württemberg.“

Glasfaserausbau in Wolfschlugen abgeschlossen

Große Freude über den gelungenen Projektabschluss bei allen Beteiligten (von links nach rechts: Nicolas Fink, MdL SPD, Andreas Deuschle, MdL CDU, Stefan Krebs vom Innenministerium, Bürgermeister Matthias Ruck, Landrat Heinz Eininger, Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom und Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart. © Deutsche Telekom

Intensive Zusammenarbeit auch während der Bauphase

Und auch unter einem anderen Aspekt haben Gemeinde und Telekom den Glasfaserausbau optimal genutzt. Dazu noch einmal Bürgermeister Ruckh: „Bei der Abstimmung der erforderlichen Tiefbauarbeiten haben wir uns sehr eng mit der Telekom abgestimmt und die Bauphase genutzt, um viele Kilometer Stromkabel unter die Erde zu bringen und unsere Gehwege zu erneuern. Damit sind wir jetzt gut aufgestellt und müssen die Oberflächen hoffentlich so bald nicht wieder öffnen.“ Die Telekom konnte dank der intensiven Zusammenarbeit einen Teil der Tiefbauarbeiten mit gemeinsamer Grabenführung für die Modernisierung des Stromnetzes sowie des Straßenbeleuchtungsnetz kostengünstiger realisieren. Zudem konnten kommunale und Telekom eigene Leerrohre genutzt werden, die dank der langfristigen Strategie seit den letzten 11 Jahren bei Tiefbauarbeiten mitverlegt wurden. Dadurch wurden die Beeinträchtigungen für die Anwohner reduziert. 

Wolfschlugen als Modell für andere Kommunen der Region

„Wolfschlugen ist die erste Kommune in der Region Stuttgart, bei der durch unseren Ausbau alle Haushalte Glasfaser nutzen können“, betont Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom. „Jedes der rund 1.850 Gebäude der Kommune kann angeschlossen werden. Schon über 80 Prozent der Eigentümer haben gleich mit gemacht. Mit diesem hohen Ausbaugrad steht die Kommune nun ganz an der Spitze in der Region und auch in ganz Deutschland. Das Ausbaumodell mit gefördertem Anteil und eigenwirtschaftlichem Ausbau, wie in Wolfschlugen, möchten wir gerne auch mit anderen Kommunen in der Region umsetzen.“

„Die Gemeinde hat den Kooperationsvertrag zwischen der Region Stuttgart und der Telekom optimal für einen Vollausbau genutzt. Davon profitieren Unternehmen und Privathaushalte ganz konkret“, ergänzt Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS).  

Den Kundinnen und Kunden steht das komplette Magenta Produktportfolio für Privat- und Geschäftskunden zur Verfügung. Aber auch andere Anbieter werden das Netz für ihre Kunden nutzen, denn die Telekom betreibt es im Open Access. Wer nachträglich seine Immobilie mit Glasfaser aufwerten will, kann das jederzeit nachholen. Den Auftrag kann man online, telefonisch oder im Fachhandel erteilen.

Glasfaserausbau in der Region geht weiter

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bis zum Jahr 2025 sollen nicht nur 50 Prozent der Haushalte und alle Unternehmen, sondern auch die Schulen in der Region schnell ins Internet kommen, bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben. Über 99 Prozent der Bevölkerung können Mobilfunk über 4G/LTE nutzen. Der Ausbau des 5G-Netzes ist bereits weit fortgeschritten. 
Das Ausbaugebiet umfasst derzeit 174 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie in den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen. 

Die letzten Meter zum Kunden: Das Glasfaserkabel wird ins Haus gelegt.

Glasfaser für Stuttgart

Neues vom Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes in der Gigabit Region Stuttgart.

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