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Wie die Telekom vernetzte Mobilität unterstützt

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Die Digitalisierung wird unsere Fortbewegung verändern: Vernetzte Parkplätze, personalisierte Mobilitätsangebote oder intelligente Verkehrssteuerung sind der Anfang. Hier einige Beispiele, was die Telekom in Sachen Mobilität der Zukunft schon heute macht.

IAA Vernetzte Mobilität

Teststrecke A9

Die Telekom erprobt seit 2015 digitale Services auf dem Testfeld auf der Autobahn A9. Gemeinsam mit Continental, Fraunhofer ESK sowie Nokia Networks soll die Verkehrssicherheit verbessert und Staus vermieden werden. Der Ansatz: Das Mobilfunknetz wird mit Echtzeit-Technik erweitert, um leistungsfähige Sicherheitssysteme mit sehr kurzen Reaktionszeiten und verlässlich einsetzen zu können.

Seit 2016 testen wir gemeinsam mit Kunden wie BMW, Audi und Toyota sowie Ausrüstern wie Ericsson, Huawei und Nokia, das vernetzte Fahren per Mobilfunk. Dafür wurden die Infrastruktur der Telekom sowie die Testfahrzeuge der Autohersteller mit entsprechender Hardware ausgestattet. Die Versuchsergebnisse fließen direkt in den europäischen Mobilfunk-Standardisierungsprozess ein.

Schnelle Netze für autonomes Fahren

Ohne eine schnelle Mobilfunkverbindung ist vernetztes und erst recht autonomes Fahren nicht möglich. Jedoch legen Sicherheitsaspekte die Latte für das Mobilfunknetz sehr hoch: Die nötigen Daten müssen zuverlässig und in Echtzeit fließen.

Dafür ist das heutige LTE-Netz schon gut aufgestellt – mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und Laufzeiten von deutlich unter 100 Millisekunden.

Eine weitere Möglichkeit zur schnelleren Datenübertragung bietet der neue Mobilfunkstandard 5G. Damit können Informationen für vernetztes Fahren mit festgelegter Qualität und extrem hoher Geschwindigkeit übertragen werden.

Wenn Fahrzeuge direkt miteinander sprechen möchten, hilft der Standard LTE-Vehicular: LTE-V überträgt Daten zuverlässiger als eine WLAN-Verbindung und hat eine höhere Übertragungskapazität.

DIGINET-PS: Urbanes Testfeld in Berlin

DIGINET-PS steht für „DIGItal verNETzte ProtokollStrecke“. Gemeint ist eine 3,65 Kilometer lange vernetzte Teststrecke mitten im Herzen Berlins: von der Friedrichsstraße, vorbei am Brandenburger Tor, über den Tiergarten und den stark befahrenen Kreisverkehr des Großen Sterns mit seiner Siegessäule bis zum Ernst-Reuter-Platz. Das Projekt ist eine Art „reales Testlabor“ mit einer digitalen Infrastruktur für vernetzte und automatisierte/autonome Fahrzeuge in einer komplexen Großstadtumgebung.

Realisiert wird das Großprojekt von einem Projektkonsortium, in dem die Telekom gemeinsam mit anderen Partnern, wie Fraunhofer, TÜV Nord, BVG, der Senatsverwaltung Berlin, Cisco, unter der Federführung des DAI-Labor TU Berlin, mitwirkt.

Vernetzte Mobilitätsplattform für Daimler

Bereits heute sind weit über 50 Prozent aller Fahrzeuge mit mobilfunkgestützter Connectivity ausgestattet. Bei Premiumherstellern sind es annähernd 100 Prozent.

Auch Daimler setzt auf die Vernetzungskompetenz der Telekom: auf der Connected Car-Plattform „Daimler Vehicle Backend“ sind inzwischen weltweit mehrere Millionen Daimler-Fahrzeuge registriert und täglich online.

Durch Vernetzung auf Basis des Internet der Dinge / Internet of Things (IOT) unterstützt die Telekom die Verkehrssteuerung in Echtzeit und perspektivisch das autonome Fahren.

Die B2B Nachrüstlösung „Digital Drive“

Fuhrparkbetreiber und Logistikunternehmen sind für die sichere und effiziente Nutzung einer Vielzahl von Fahrzeugen verantwortlich. Telematik-Lösungen zur Erfassung von Echtzeitdaten und zur Digitalisierung von Prozessen werden zunehmend wichtiger, um das Geschäft profitabel zu machen. Fragen wie „Wo sind unsere Fahrzeuge?“ und „Wie hoch ist die Auslastung?“ können Nutzer mit der Nachrüstlösung Digital Drive der Telekom auf Knopfdruck beantworten. Unternehmen erhalten mit dem Adapter an der OBD2-Schnittstelle im Auto wertvolle Informationen zu Zustand, Position, Sicherheit und Nutzung des Fahrzeugs.

CarConnect: Ein kleiner Adapter macht jedes Autos schlau

Der CarConnect Adapter und die dazugehörige kostenlose Smartphone-App machen viele Autos ab Baujahr 2006 zu vernetzten Fahrzeugen. Damit werden Services wie diese möglich:

  • Surfen und Streamen wie zu Hause: die SIM-Karte im Adapter macht das Auto zum fahrenden Hotspot mit 10 GB Inklusivvolumen
  • Wissen, was los ist: Fahrzeugdaten auswerten (z. B. Batteriestand, Fehlercodes), Benachrichtigung bei Diebstahl des Autos oder Remplern, Information, wo das Auto geparkt wurde
  • Fahrtroute in Echtzeit nachverfolgen: Sehen, wo das Auto gerade unterwegs ist (aktuell oder zurückgelegte Routen) und auf Wunsch Benachrichtigung über die sichere Ankunft

Ob das Auto mit der CarConnect Lösung kompatibel ist, kann online unter www.telekom.de/carconnect geprüft werden.

Besser Parken mit „Park and Joy“

Die kostenlose Parkplatz-App der Telekom macht Parken stressfreier. Mit „Park and Joy“ können freie Parkplätze gefunden, gebucht und bezahlt werden. Die App ist in den App-Stores für iOS und Android verfügbar.

Der Service startete 2017 zunächst in Hamburg mit der Bezahlfunktion per App. Seit Frühjahr 2018 ist auch die „Finden“-Funktion möglich. Dafür rüstet die Telekom die ersten Parkplätze in der Hansestadt Hamburg mit Sensoren aus. „Park and Joy“ ist damit nicht nur für Parkplätze entlang der Straße, sondern auch in Parkhäusern und auf Großparkplätzen verfügbar. Seit Kurzem können Autofahrer auch in Bonn das smarte Parksystem nutzen. Sechs weitere Städte (Dortmund, Duisburg, Oberhausen, Moers, Darmstadt und Hagen) sollen bald folgen.


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