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Lösungen und Produkte für die Gesundheit

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Da die Digitalisierung auch die Gesundheitsindustrie verändert, bietet die T-Systems über den Bereich Telekom Healthcare Solutions hierfür bereits seit Jahren gezielt Lösungen und Produkte an. Im Juli 2017 wurde darüber hinaus der Bereich „Digital Health“ gegründet, der eng mit Telekom Healthcare Solutions zusammenarbeitet, um weitere Märkte des Gesundheitswesens mit neuen Produktideen zu erschließen.

Das „Warum“ liegt nahe: In Zukunft werden immer mehr medizinische Geräte vernetzt. Im privaten wie im professionellen Umfeld geht es darum, umfangreiche Datenmengen zu erfassen und auszutauschen. Beispiele hierfür sind medizinische Geräte in Kliniken, die besser ausgelastet und gewartet werden. Oder die optimale Vernetzung der Ausrüstung von Rettungsteams, damit die Erstversorgung bei Unfällen optimiert werden kann. Digitalisierung wird auch für die intelligenteren Geräte sorgen, die Therapieergebnisse verbessern und Patienten mehr Lebensqualität schenken. Hier sind einige konkrete Beispiele von Lösungen und Applikationen, die die beiden Bereiche der T-Systems entwickeln und anbieten.

Sea hero Quest

Weltweit das erste Virtual Reality-Spiel zur Unterstützung der Demenzforschung

Sea Hero Quest – Spielen gegen das Vergessen

Das Spiel Sea Hero Quest war im Mai 2016 das erste kundenorientierte, mobile Spiel, das anonym Daten über das Navigationsverhalten sammelt und diese der Wissenschaft für die Grundlagenforschung der Volkskrankheiten Demenz und Alzheimer zur Verfügung stellt. Mehr als drei Millionen Menschen haben seitdem ein kleines Boot zum Beispiel durch eine eisbedeckte Polarlandschaft gelenkt und sich dabei nur an Eisbergen und Buchten orientiert. Weder GPS noch Kompass assistierte den Spielern bei der Suche nach einem Schatz. Sie müssen sich eine Karte einprägen und dann geht´s los.

Jetzt hat die Telekom das weltweit ersten Virtuell Reality-Spiel zur Unterstützung der Demenzforschung entwickelt. Mit „Sea Hero Quest VR“ sollen zusätzliche Spieldaten gewonnen werden, die Forscher über eine Kreuzvalidierung mit den bisher gewonnenen Daten vergleichen und so neue Erkenntnisse gewinnen können.

In der 3 D-Welt von Sea Hero Quest VR können deutlich präzisere Spieldaten erhoben werden. Kleinste Körperbewegungen werden registriert und zehnmal pro Sekunde aufgezeichnet, wenn der Spieler sich in verschiedenen virtuellen Umgebungen bewegt. Zwei Minuten Spielzeit entsprechen rund fünf Stunden herkömmlicher klinischer Forschung.

Hans-Christian Schwingen erklärt, warum sich die Telekom für die Demenz-Forschung einsetzt: „Innovative Technologien sind vielfach der Schlüssel zu drängenden Fragen unserer Zeit. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir den Kampf gegen Demenz fortsetzen und die Forschung weiter nachhaltig voranbringen.“ Die Deutsche Telekom hat die Initiative „Game for Good“ in enger Zusammenarbeit mit dem University College London, der University of East Anglia, der gemeinnützigen Organisation „Alzheimer’s Research“ und dem Spiele-Entwickler Glitchers entwickelt.

Der Telekom geht es darum, die Früherkennung von Demenz zu ermöglichen, Therapien rechtzeitig anzuwenden und zu testen - mit dem Ziel, die Krankheit besser behandeln zu können. Weitere Informationen zum Stand des Projekts findet man hier: www.seaheroquest.com und unter #gameforgood.

Telekom-ehealth

Die vollvernetzte Klinik mit Lösungen von Telekom Healthcare Solutions.

Digitales Krankenhaus

Ärzte mit Tablets statt Papier-Akten? In Deutschland selten, in Dänemark schon weit verbreitet. Kliniken in Deutschland investieren im Durchschnitt nur rund zwei Prozent des Budgets in ihre IT, in Dänemark sind es über 20 Prozent.

Ein deutsches Beispiel ist das Knappschaftsklinikum Saar in Sulzbach. Dort sollen Papier-Patientenakten verschwinden. Gemeinsam mit der Telekom hat das Krankenhaus ein digitales Informationssystem eingerichtet. Ärzte und Pfleger können auf ihrem iPad mini direkt auf Patientendaten, Befunde und Röntgenaufnahmen zugreifen. Das erleichtert und professionalisiert die Zusammenarbeit.

Die Ärzte können die Befunde besser erklären, zum Beispiel mit einem dreidimensionalen Röntgenbild direkt auf dem Tablet. Und das häufige, zeitfressende Aktensuchen entfällt. Mancher Chefarzt beklagt, dass er die Hälfte seiner Ausbildung damit verbracht habe.

Eine wissenschaftliche Studie der Berliner Charité hat belegt, dass die Effizienz der Behandlung durch den Einsatz elektronischer Helfer steigt. Die digitale Visite spart Kosten und hilft den Menschen, die sich besser versorgt und betreut fühlen.

Zum Thema Health Solutions - Vernetztes Gesundheitswesen
iMedOne® - Die KIS-App für iPhone, iPad und iPod touch
Video: Die digitale Patientenakte

 

Gehirnerschütterung

App leistet Hilfe bei Gehirnerschütterung

Die Telekom fördert im Rahmen der Initiative "Schütz Deinen Kopf" die Entwicklung einer App zur Diagnose von Gehirnerschütterungen. Oft bleiben viele Gehirnerschütterungen unerkannt. Die Verletzten werden nicht geschont, ihr Risiko für weitere Unfälle und neurologische Langzeitschäden steigt enorm. Spätfolgen werden unterschätzt. Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, die Menschen mit Hirnverletzungen und ihre Angehörigen unterstützt, arbeitet mit ihrer Initiative "Schütz Deinen Kopf" mit namhaften Organisationen, Medizinern und Sportverbänden zusammen, um für das Thema zu sensibilisieren.

Die Telekom fördert das Projekt im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements. Sie hat sich an der Entwicklung der App finanziell beteiligt. Sowohl für den Spitzen- als auch für den Breitensport ist die App eine gute Unterstützung, um bei Sportunfällen sicher und schnell reagieren zu können.

Seit Dezember 2016 können sich sportlich Aktive die "Schütz Deinen Kopf"-App kostenfrei herunterladen. Sie ist für ein Zweierteam gedacht – etwa Spieler und Trainer oder Spieler und Mannschaftsarzt – und kann direkt nach dem Zusammenprall oder Sturz zum Einsatz kommen. Am Spielfeldrand oder in der Umkleidekabine soll der Spieler binnen drei bis vier Minuten Fragen zu Symptomen beantworten, seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen, einen Reaktionstest durchführen und seine Augenfunktion testen. Meldet die App anschließend „Gefahr einer Gehirnerschütterung“, sollte der Sportler zum Arzt – auf keinen Fall ins Spiel oder Training zurück.

Zum Thema Schütz Deinen Kopf! - Gehirnerschütterungen im Sport
Healthcare-Lösungen für ein vernetztes Gesundheitswesen



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