Konzern

Walter Goldenits

Über 1.000 neue Antennen für Nordrhein-Westfalen

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Ein Beitrag von Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland.

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland.

In Düsseldorf hat Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart heute den Mobilfunkpakt für Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Das Ziel des Paktes: Bis zum Jahr 2020 sollen die Funklöcher im Land auf ein Minimum reduziert werden.

Möglich gemacht wird dies durch einen Kraftakt von Politik und Unternehmen: O2, Vodafone und natürlich uns, der Deutschen Telekom.

Wie stark wir als Deutsche Telekom uns in diesem Projekt engagieren, lässt sich an nur wenigen Zahlen ablesen: Wir werden allein 1.150 Antennen zwischen Rhein und Weser aufstellen um unsere Nummer 1 Position im Mobilfunk für unsere Kunden auszubauen. Insgesamt sieht der Pakt 1.350 neue Standorte vor. Wir schultern mit großem Abstand das meiste.

Warum machen wir das? Wir brauchen für die Digitalisierung modernste und leistungsfähige Mobilfunknetze in Stadt und Land. Vor allem für innovative Verkehrskonzepte und -technologien ist eine verlässliche und lückenlose Versorgung der Verkehrswege mit Mobilfunk und 5G wichtig. Die Herausforderung besteht nun darin, den Ausbau auch im ländlichen Raum sicherzustellen. Wir als Mobilfunkbetreiber sind dabei darauf angewiesen, dass die Politik uns aktiv vor Ort unterstützt: bei Auswahl und Aufbau von neuen Standorten für Antennen.

Mit dem Mobilfunkpakt werden wir unseren Ausbau weiter forcieren und die sogenannten „weißen Flecken“ in NRW beschleunigt erschließen. Entlang der Autobahnen und ICE-Trassen werden wir den Ausbau ebenfalls beschleunigen und letzte Lücken bei der Mobilfunkversorgung durch den Bau neuer Standorte bis Ende 2019 schließen. Insgesamt nehmen wir dafür in naher Zukunft 100 Millionen Euro in die Hand.

Wir tun etwas für Nordrhein-Westfalen

Wir tun etwas für Nordrhein-Westfalen. Und nicht nur im Mobilfunk: Wir haben seit 2010 knapp drei Milliarden Euro zwischen Rhein und Weser investiert, allein im vergangenen Jahr 460 Millionen Euro. Keine schlechte Bilanz, wie ich finde.

Die Deutsche Telekom unterstützt das politische Anliegen, auch für 5G eine möglichst hohe Abdeckung in NRW zu erreichen. Allerdings müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Konkret heißt das: Flächendeckendes 5G gibt es nur, wenn die Anreize für die Milliardeninvestitionen so sind, dass es sich für ein Unternehmen wie uns lohnt, zu investieren! Ich will nur ein Beispiel nennen aus der aktuellen Diskussion um die Frequenzauktion und die regionale Reservierung von Spektrum: Es passt einfach nicht zusammen, die Telekom-Unternehmen für drei Viertel der zur Verfügung stehenden Frequenzen zur Kasse zu bitten, bei einem Viertel aber zu sagen „wer will, kann dies gerne so nutzen“. Wir brauchen Anreize, keine Hürden. Weder bei der Frequenzauktion noch bei den anschließenden Investitionen in modernste Internet-Infrastruktur.

Darum begrüßen wir als Deutsche Telekom auch ausdrücklich, dass die Landesregierung in Düsseldorf hier klare Position bezieht: Für vernünftige Auflagen, gegen nationales Roaming, gegen regionale Reservierung von Spektrum und gegen eine Zugangsverpflichtung für Dritte. Das schafft die Voraussetzungen für die nötigen Investitionen.

Warum sind diese Positionen so wichtig? Ein verpflichtendes nationales Roaming benachteiligt den Netzbetreiber, der investiert und ausbaut. Er müsste sein Netz für seine Konkurrenten öffnen, die sich für die Nicht-Investition entschieden haben. Ein solches System führt gerade nicht zu mehr Investitionen, sondern begünstigt im Zweifelsfall sogenannte „Trittbrettfahrer“.

Schritt in die richtige Richtung

Regionale Reservierungen wären einmalig in Europa und würden eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Einführung von 5G verhindern. Eine solche Reservierung bedeutet, dass die Mobilfunkbetreiber nicht genug Ressourcen bekämen, um 5G Funkzellen in bester Qualität zu betreiben. Ein störungsfreies Nebeneinander wäre nicht oder nur unter Inkaufnahme massiver Leistungseinbußen möglich. Und Zugangsverpflichtungen sind ein Investitionshindernis ersten Ranges, denn sie entziehen den investierenden Unternehmen die notwendigen Mittel zur Umsetzung der 5G-Strategie. Eine Diensteanbieterverpflichtung wäre ein Hemmschuh für den Aufbau der 5G Netze in Deutschland und NRW. Und es könnte 5G wegen massiver regulatorischer Risiken ganz verhindern.

Aus diesen Gründen empfinden wir die klare Position der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen und den Mobilfunkpakt als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Für uns ist der Pakt außerdem ein weiterer wichtiger Baustein für die Breitband-Strategie der Deutschen Telekom. Wir investieren Milliarden für Millionen. Im Mobilfunk. Im Festnetz. In der Stadt. Auf dem Land.

Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland

Walter Goldenits

Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland

Laptop, Handy und Kaffeetasse auf dem Tisch

Management zur Sache

Telekom Managerinnen und Manager äußern sich zu wichtigen Themen.

FAQ

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Website {js_accept}akzeptieren{js_accept} Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.