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Mark Nierwetberg

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„Städte wirklich smart machen und nicht nur Daten vernetzen“

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Ein Beitrag von Mark Nierwetberg, SVP Transformation Office Technology & Innovation.

Die Art, wie Unternehmen innovative Produkte und Lösungen finden, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Immer stärker haben sich Innovationsprozesse in Unternehmen geöffnet: Statt in sagenumwobenen Forschungsabteilungen mit kleinen Gruppen hinter geschlossenen Türen, wird an vielen Stellen kooperiert und zusammen entwickelt.

Mark Nierwetberg, SVP Transformation Office Technology & Innovation.

Mark Nierwetberg, SVP Transformation Office Technology & Innovation.

​​​​​​​Sei es mit Start-ups, sei es mit anderen Unternehmen, sei es mit Experten irgendwo auf der Welt oder auch im Unternehmen mit den eigenen Mitarbeitern. Für die digitale Wirtschaft werden diese offenen Innovationsprozesse immer normaler, denn die digitale Welt hat ein so hohes Innovationstempo, dass der klassische Ansatz „Forschung & Entwicklung ist eine Abteilung“ nicht mehr zeitgemäß scheint. Neue Produkte, neue Software kann von überall aus dem Unternehmen und von außerhalb des Unternehmens kommen. Der Innovationsansatz der Open Innovation ist nicht neu, auch wenn er heute konsequenter betrieben wird. 3M hat bereits Ende der 60er Jahren seinen Ingenieuren frei verfügbare Zeit gegeben, um „wild auszuprobieren“, jenseits aller etablierten und vereinbarten Projekte. Berichte über die google-Kultur, in der Mitarbeiter 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für freie Ideen nutzen können, machen unter Managern die Runde als Leseempfehlung. Der Innovationsprozess wird nicht nur im Unternehmen geöffnet, sondern auch nach außen. Gerade für das Thema Smart City sind diese offenen Ansätze von großer Bedeutung, denn Städte sind komplexe Gebilde mit schier unüberschaubaren Querverbindungen zwischen Bewohnern, Gestaltung, Verkehr, Nahversorgung, etc.

Komplexe Probleme zusammen mit Kunden lösen – Co-Creation

Die Smart City steht damit exemplarisch für die Herausforderung vor der Anwender, Unternehmen und auch die Telekommunikationsindustrie stehen, wenn es um Produkte der vernetzten Zukunft - dem Internet of Things - geht. Unternehmen wie die Deutsche Telekom können die Konnektivität herstellen und bspw. standardisierte Systemlösungen anbieten und integrieren. Was aber die kommende Welt des Internet of Things braucht sind nicht nur Standard-Lösungen, sondern das Lösen von Kundenproblemen mit Hilfe digitaler, vernetzter Anwendungen überall und zu jeder Zeit. Das Problem ist aber: Wie findet man diese Anwendungen, denn die kommende Welt der totalen Daten- Vernetzung ist terra incognita, unbekanntes Land. Für die Telekommunikationsanbieter wie für die Anwender. Wir wissen noch nicht, was wer und wie braucht und was entstehen kann. Und die Unternehmen ahnen gerade erst, welche Möglichkeiten vor ihnen liegen. Die Unternehmen und Anwender kennen ihre Prozesse und Herausforderungen, die Telekommunikationsanbieter wissen, was mit neuer Technologie und Konnektivität möglich sein wird – das Zusammenbringen dieser beiden Welten, wird aber erst wirklich kundenorientierte Produkte entstehen lassen. Der Ansatz der Co-Creation – als Teil von Open Innovation -  soll diese Welten zusammenbringen. Dabei hebt sich die Grenze zwischen Dienstleister und Kunde in der Produktentwicklung auf. Es geht darum, gemeinsam kundenzentrierte Probleme zu identifizieren und schnell deren Anwendung zu validieren – im Sinne des „Lean Startup Ansatzes“.

Städte smart machen, nicht nur Daten vernetzen – Smart Public Life

Die Deutsche Telekom will im Bereich Technologie & Innovation neue Wege gehen, um mehr Open Innovation zu fördern. So haben wir nicht nur mit uqbate ein Programm aufgelegt, das Mitarbeitern erlaubt, ihre Idee in einer dreimonatigen Förderzeit auszuprobieren und zu validieren, sondern öffnen uns auch mit dem Hackathon am 19. und 20. September zum Thema Smart Public Life für Ideen und Lösungen von außerhalb. Die Idee des Hackathons ist es, Lösungen gemeinsam mit Städten, Bürgern und Unternehmern neu zu denken. Die Idee der Smart City ist zwar komplex, aber sie bietet gerade darum auch viele Möglichkeiten für innovative Lösungen. Entstehen werden diese Innovationen nur, wenn alle Beteiligten ihr Wissen zusammen einbringen, um aus fixen Ideen funktionierende Anwendungen zu machen, die am Ende die Städte wirklich smart machen und nicht einfach nur Daten mit einander vernetzen. Open Innovation ist gerade im Bereich Smart City, mit all den unterschiedlichen Bedürfnissen einer Stadt, der Weg um Digitalisierung sinnvoll zu gestalten. Daran wollen wir als Deutsche Telekom mit dem Smart Public Life Hackathon mitwirken.

Mark Nierwetberg

Mark Nierwetberg

SVP Transformation Office Technology & Innovation

Futuristische Skyline

Smart City

So unterstützt die Deutsche Telekom Städte bei der digitalen Transformation. Und das europaweit.

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