Medien

Forschungsallianz für die Alarmanlage im Netz

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen
  • Deutsche Telekom und Intel arbeiten an neuen Frühwarnsensoren für Cyberangriffe
  • Mehr digitale Lockfallen für neue Erkenntnisse

Deutsche Telekom und Intel Security haben heute eine Forschungsallianz angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist es, bessere Sensoren zu entwickeln, die Nutzern detaillierte Informationen in Echtzeit über die aktuelle Angriffslage im Netz geben. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen so genannte Honeypots. Das sind digitale Lockfallen im Netz, die Angreifern verwundbare Rechner, Webserver oder Smartphones vorgaukeln und damit zum Angriff einladen.

"Wir wollen die Honeypot-Technik zu einer Cybersicherheitssensorik weiter entwickeln, die in jedem an das Internet angeschlossenen Gerät direkt eingebaut werden kann. Mit Intel Security haben wir dazu den optimalen Partner", sagt Thomas Tschersich, Leiter IT- und physische Sicherheit der Deutschen Telekom.

"Je mehr Wissen über Bedrohungen wir sammeln, ohne dass Organisationen Opfer von Cyberattacken werden, desto besser können wir gemeinsam lernen, Cyberangriffe antizipieren und auf erfolgreiche Angriffe reagieren, wenn eine Organisation tatsächlich angegriffen wird", sagt Vincent Weafer, Senior Vice President, Intel Security’s McAfee Labs. "Das Honeypot-Projekt ist einmalig, indem es die weltweite Netzpräsenz der Telekom und die globale Expertise von Intel Security im Erkennen von Bedrohungen und im Forschungsbereich zusammenführt."

Die Deutsche Telekom betreibt aktuell weltweit rund 180 Honeypots. Durch die neue Forschungsallianz sollen zum einen weitere Sensoren eingerichtet und das Netzwerk damit vergrößert werden. Zum anderen soll gemeinsam geforscht werden, wie Honeypots weiterentwickelt und zu konkreten Kundenprodukten ausgebaut werden können. Ebenso sollen neue Sensoren entwickelt werden, die in jeden Rechner eingebaut werden können, um Nutzer schneller zu warnen, wenn ein PC mit Schadcode infiziert ist, damit Betroffene ihre Schutzmaßnahmen verbessern können. Basis der Forschung ist Intels aktuelle Hardware und Sicherheitstechnologie.

Aktuell registriert die Telekom bis zu 600.000 Angriffe auf die digitalen Sensoren täglich (www.sicherheitstacho.eu). Was die Minicomputer aufzeichnen, sind breit angelegte Attacken, bei denen große Teile des Netzes automatisch nach Schwachstellen abgescannt werden. So suchen die Kriminellen etwa nach offenen Ports, über die sie Schadcode in Rechner einschleusen können, oder sie scannen das Netz nach Systemen ab, die nicht aktuellste Software einsetzen und damit Schwachstellen aufweisen.

Eigener Honeypot gefällig? Alle Infos dazu finden Sie unter: dtag-dev-sec.github.io/

Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit rund 151 Millionen Mobilfunkkunden sowie 30 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2014). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 228.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte der Konzern einen Umsatz von 62,7 Milliarden Euro, davon wurde mehr als 60 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

Über Intel
Intel (NASDAQ: INTC) das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Als einer der Vorreiter in den Bereichen unternehmerischer Verantwortung und Nachhaltigkeit produziert Intel die weltweit ersten auf dem Markt verfügbaren "konfliktfreien" Mikroprozessoren. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/newsroom und blogs.intel.com. Details zu Intels Engagement rund um das Thema "konfliktfreie Materialien" sind unter conflictfree.intel.com verfügbar. Intel und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern.
* Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

FAQ