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Stephan Althoff

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Infrastruktur in den Flutgebieten weitestgehend wiederhergestellt

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  • Fokus in den nächsten Monaten liegt auf Glasfaser-Ausbau bis zum Haushalt
  • 40.000 FTTH-Anschlüsse für das kommende Jahr geplant
  • Erste Glasfaseranschlüsse in Schleiden schon an Kund*innen übergeben
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Winfried Stolz (Mitte) kann als einer der ersten Kunden in Schleiden-Gemünd bereits seinen Glasfaseranschluss nutzen. Anja Wilhelm und Gerd Wolter koordinieren für die Telekom den FTTH-Ausbau und überreichten ihm bei der Anschlussübergabe ein kleines Präsent.

Zum Jahresende werden rund 97 Prozent der ehemals bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen beschädigten 103.000 Festnetzanschlüsse wieder voll funktionsfähig sein. Von den verbleibenden ca. 3000 Anschlüssen werden ein Drittel im ersten Quartal 2022 instandgesetzt, rund 2000 Anschlüsse können nicht wiederhergestellt werden, weil Infrastruktur wie Straßen, Brücken und/oder Häuser komplett zerstört wurde. Die betroffenen Kunden wurden von der Telekom unmittelbar nach der Flut auf Wunsch mit kostenlosen, mobilfunkbasierten Ersatzprodukten versorgt.

Parallel hat in den besonders stark betroffenen Flutgebieten, in denen das Hochwasser das vorhandene Kupfernetz nachhaltig beschädigt hat, der Aufbau eines modernen FTTH (Fiber-To-The-Home)-Netzes begonnen. „In 2022 werden wir dort insgesamt rund 40.000 Haushalte und Unternehmensstandorte direkt mit Glasfaser anschließen“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland. Im Jahr darauf sollen allein in den betroffenen NRW-Kommunen weitere 25.000 FTTH-Anschlüsse hinzukommen.

In Schleiden in der Eifel werden die ersten Kund*innen ihren Glasfaseranschluss noch vor Weihnachten 2021 erhalten. Dort erfolgte der Ausbau in Rekordzeit. Auch in anderen Kommunen ist der Spatenstich bereits erfolgt. Dabei werden auch innovative Lösungen eingesetzt. So wird beispielsweise in Euskirchen-Schweinheim beim Ausbau mit einer neuen, minimalinvasiven Verlege-Methode gearbeitet, die eine deutliche Zeitersparnis mit sich bringt.

Die Telekom ist in den Flutgebieten mit drei festen Service-Punkten in Bad Neuenahr/Ahrweiler, Euskirchen und Eschweiler präsent. Weitere betroffene Kommunen werden regelmäßig mit mobilen Service-Einheiten angefahren um dort für alle Bürger*innen als Ansprechpartner für alle Fragen zur Verfügung zu stehen.

Neuralgische Punkte wie zum Beispiel den Sammelplatz des Helfer-Shuttles im Ahrtal hat die Telekom mit öffentlichem WLAN versorgt. Die Helfer werden bei Bedarf nach wie vor mit Datenvouchern für ihre Mobiltelefone ausgestattet. Walter Goldenits: „Wir bleiben so lange hier, wie die Menschen uns brauchen.“

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