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Johannes Maisack

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Licht aus für ATM und GbE, Spot an für IP

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  • 25 Millionen Breitbandkunden sind jetzt im Netz der Zukunft unterwegs
  • Migration von alter Breitbandplattform abgeschlossen 
  • Kunden profitieren von hohen Bandbreiten und einfacheren Installationen
  • Vereinfachte Netzinfrastruktur mit IP macht das Netz schneller, grüner und sicherer.
25 Millionen Breitbandkunden sind jetzt im Netz der Zukunft unterwegs

25 Millionen Breitbandkunden sind jetzt im Netz der Zukunft unterwegs: Die vereinfachte Netzinfrastruktur mit IP macht das Netz schneller, grüner und sicherer.

Jetzt ist es geschafft: Das Netz der Telekom spricht IP. Alle internetbasierten Anschlüsse im Privatkundenbereich sind umgestellt. Für die restlichen noch verbleibenden Kunden mit reinen Sprachanschlüssen wird die IP-Umstellung bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Dem vorausgegangen war ein beispielloser Kraftakt, den Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner so beschreibt: „Ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Das Netz all unserer Privatkunden spricht die Sprache der Zukunft. Es war wie Reifenwechseln bei voller Fahrt. Im laufenden Betrieb haben wir die Anschlüsse von der alten auf die neue technische Plattform migriert. ‚Wegen Bauarbeiten vorübergehend geschlossen‘ gibt es bei uns nicht. Insgesamt haben wir bereits 25 Millionen Kunden auf IP umgestellt. Das sind 99 Prozent aller Kunden.“ 

Fit für die Zukunft

Um den Kunden Sprachtelefonie und Bandbreiten mit Übertragungsraten von 100 Mbit/s und mehr anbieten zu können, setzt die Telekom auf das Internet-Protokoll (IP). Damit steuert sie ihre Netzinfrastruktur. Nur mit IP Technologie sind Kundenanschlüsse fit für die Zukunft. Das war mit den alten ATM- und GbE-Plattformen nicht mehr zu machen. ATM steht für „Asynchronous Transfer Mode“ und GbE steht für Gigabit Ethernet. Beides beschreibt Formen, wie die Daten übermittelt wurden. Über diese Plattformen liefen die DSL-Anschlüsse im alten ISDN-Netz. Für Weiterentwicklungen sind sie nicht mehr leistungsstark genug und zudem wartungsanfällig. Ersatzteile sind immer schwerer zu beschaffen. 

Klimaziele in Sicht

Der Abschluss der IP-Umstellung für die Breitbandkunden macht den Weg frei, um jetzt die Netzelemente der ATM- und GbE-Plattform an rund 20.000 Standorten nach und nach abzuschalten und außer Betrieb zu nehmen. „Unsere Kunden sind im stärksten Netz unterwegs. Und indem wir alte Technik aus unseren Schränken nehmen, sparen wir eine Menge Energie, die wir stattdessen für unser modernes Netz verwenden“, sagt Dirk Wössner. „Gerade weil unser Netz viel Energie benötigt, ist dies ein wichtiger Baustein, um unsere ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen.“

Das Netz wird effizienter

Neben der IP-Umstellung der Kundenanschlüsse und der Abschaltung der alten Breitband-Plattformen ATM und GbE ist die erfolgreich abgeschlossene BNG-Umstellung ein weiterer Schritt zum Netz der Zukunft. BNG bedeutet „Broadband Network Gateway“ und steht, vereinfacht gesagt, für die neue Netzstruktur. Durch den Einsatz von BNG wird das Netz verschlankt. Denn es werden deutlich weniger Netzelemente benötigt. Die Telekom nimmt die alten Netzelemente jetzt Schritt für Schritt aus dem Netz. Dafür mussten auch rund 98.000 Netzelemente auf die BNG-Infrastruktur umgestellt werden, weil sie noch an die alte Technik gekoppelt waren. Auch der Sprachverkehr erfolgt jetzt ausschließlich über das Internet-Protokoll und kann damit einfacher, schneller und stabiler fließen. Der Betrieb des Netzes wird spürbar effizienter. 

Alles wird einfacher

Und was haben die Kunden davon? Eine ganze Menge: Die Bearbeitungszeiten für Aufträge verringern sich. Viele Anpassungen wie Bandbreitenerhöhungen oder Umzugsaufträge können Kunden nach ihren Wünschen selbst vornehmen. Jedem Kundenanschluss ist ein eindeutiges Network Profile zugeordnet, auf das sowohl der Kunde als auch der Telekom Service direkt zugreifen können. Das bedeutet zum Beispiel, dass Kunden die Konfigurationsdaten ihres neuen Routers nicht mehr selbst eingeben müssen. Sobald der Router eingestöpselt ist, läuft das Konfigurationsprogamm selbständig durch. Bei Problemen kann der Technische Service direkt auf den Anschluss zugreifen, ohne zwingend zum Kunden rausfahren zu müssen, um die Störung zu beheben.  

Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen

Mit den Umstellungen auf BNG und IP wachsen zudem Festnetz und Mobilfunk zusammen. Das bringt auch für Geschäftskunden Vorteile. Denn es ermöglicht cloudbasierte Anwendungen, um die Kommunikation im Büro zu organisieren. Die Produkte dazu heißen „DeutschlandLAN“ und „Cloud PBX“. Damit kann auch das Mobilfunknetz als Zugang in die Cloud genutzt und so die Vorteile bestehend aus Anschluss, Telefontarif und Internet miteinander verknüpft werden. Die Telefonanlage aus der Cloud ermöglicht mobile Nebenstellen wie bei einer Telefonanlage im Festnetz.

Informationen zu Geschäftskundenanwendungen auf Basis des IP-Anschluss gibt es hier.

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