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Pia Habel

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„Living Edge Lab“: Deutsche Telekom und Partner bauen Edge Computing-Testnetz mit geringer Latenz und vRAN-Technologie

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  • Living Edge Lab“ Testnetz bringt Edge Computing Entwicklungsumgebungen voran
  • Das Testnetz mit extrem niedriger Latenz verbindet ein vollständig softwarebasiertes Netz mit einer modularen RAN-Plattform
  • Einzigartige Edge Computing-Plattform mit vollständig virtualisierter Ende-zu-Ende-Lösung

Gemeinsam mit ihrem Infrastrukturpartner Crown Castle und vRAN-Lösungsanbieter Altiostar kündigt die Deutsche Telekom die Erweiterung ihres Living Edge Lab (LEL) an. Dabei handelt es sich um ein Mobilfunktestnetz mit äußerst niedriger Latenz. Dieses wird an drei Standorten innerhalb der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh (USA) errichtet. 

Die LEL-Partner haben als Mitglieder der Open Edge Computing-Initiative (OEC) das Ziel, eine realistische Testumgebung für Edge Computing mit hochmodernen Anwendungen sowie zur Prüfung der Nutzerakzeptanz aufzubauen. Die offene Edge Computing-Infrastruktur, deren Plattform und Programmierschnittstellen liefern Entwicklern und Technologieanbietern den richtigen Rahmen, um Cloud- oder gerätebasierte Produkte zum Rand des Netzes zu migrieren. 

“Das Living Edge Lab Testnetz ist ein bedeutender technologischer Meilenstein auf dem Weg zu Edge Computing und wird Anwendungsentwicklern einen frühen Einblick in die Vorzüge der 5G-Technologie verschaffen,“ sagt Alex Jinsung Choi, SVP Research and Technology Innovation bei der Deutschen Telekom. „Das Testnetz ist eine einzigartige Edge Computing-Plattform, die erstmalig eine vollständig virtualisierte Ende-zu-Ende-Lösung in einer Live-Umgebung verbindet.”

Die Edge Computing-Umgebung vereint ein vollkommen softwaregestütztes Netz („Softwarization“) mit einer modularen RAN-Plattform (Radio Access Network) zu einem zukunftsweisenden Konzept für Netze mit niedriger Latenz. Der Funk-Zugang im 3,5-GHz-Band nutzt moderne LTE- und 5G-Leistungsmerkmale, z. B. Massive MIMO, Active Antenna Systems (AAS) und Beamforming-Technologie von Airrays, einem deutschen Anbieter von Funklösungen. Er basiert zudem auf aktueller Virtual-RAN-Technologie (vRAN) von Altiostar aus Tewksbury (Massachusetts, USA).

Die vRAN-Lösung greift auf eine innovative Methode zur Verbindung der AAS-Panels mit der virtualisierten Basisbandeinheit (vBBU) zurück, eine leistungsoptimierte NFV-Plattform, die auf dem CMU-Campus neben dem Edge Computing-Server „Cloudlet“ auf handelsüblicher („CoTS“-)Hardware läuft. Die Standorte sind über ein großes Glasfasernetz angebunden, das Crown Castle gehört und auch von der Firma gewartet wird. Das maßgeschneiderte Netzdesign des LEL in Kombination mit vRAN und Massive Mimo ergibt eine prädestinierte Testumgebung für neuartige 5G-Anwendungen, die auf hohe Bandbreiten und zugleich auf niedrige Latenzzeiten im Bereich von 15 ms angewiesen sind.

Für 2018 ist der Einsatz des LEL-Testnetzes vorgesehen, um neue Edge Computing-Anwendungen gemeinsam mit Branchenpartnern schneller entwickeln und demonstrieren zu können.

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