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Johannes Maisack

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Start für den geförderten Glasfaserausbau in Bonn

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  • Spatenstich mit Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Srini Gopalan, Deutschland-Vorstand der Telekom
  • Telekom versorgt mehr als 50 Bonner Schulen mit Glasfaseranschlüssen
  • Auch Gewerbe- und Wohngebiete profitieren vom geförderten Ausbau
210916-Glasfaserausbau-Bonn

v. l. n. r.: Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner, Telekom Deutschland Chef Srini Gopalan, Victoria Appelbe - Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, Dr. Dirk Claus - Gesellschaft für Netzbau mbH, Dr. Richard Bulka - Atene KOM GmbH und Hubert Zelmanski - Leiter des Schulamtes.


Mit einem symbolischen ersten Spatenstich an der Michaelschule in der Weststadt am Donnerstag, 16. September 2021, hat die Bundesstadt Bonn offiziell den geförderten Glasfaserausbau gestartet. In den kommenden Monaten werden rund 50 Bonner Grund- und Förderschulen sowie unterversorgte Gewerbe- und Wohngebiete durch die Deutsche Telekom ans schnelle Internet angeschlossen.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner freut sich, dass sehr bald unter anderem 50 Bonner Grund- und Förderschulen mit schneller Glasfaser versorgt werden können: „Der Glasfaserausbau in den unterversorgten Bereichen ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Digitalisierungsoffensive. Gerade in Zusammenhang mit Homeschooling und Homeoffice ist die Bedeutung von schnellem Internet deutlich geworden. Highspeed-Internet ist zudem im Bereich Wirtschaft und Wissenschaft ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze.“

Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom für das deutsche Festnetz- und Mobilfunkgeschäft zuständig, ordnet den Ausbau ein: „Die vergangenen 18 Monate haben gezeigt: Home-Office und Home-Schooling sind für viele alltäglich geworden. Das setzt stabile und schnelle Anschlüsse voraus. Mit unserem Super Vectoring-Ausbau haben wir die Voraussetzungen geschaffen und die Glasfaser nah an die Gebäude unserer Kunden gebracht. Nun gehen wir den nächsten Schritt für die Digitalisierung Bonns, und das sowohl im geförderten als auch im selbstfinanzierten Ausbau. Anwohnende, Arbeitende, Gewerbetreibende und Lernende – sie alle profitieren zukünftig von einem schnellen Netz. Der Glasfaseranschluss bietet ihnen alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen. Nirgendwo ist es so offensichtlich wie hier an dieser Schule: Gute Ideen brauchen Highspeed.“

Mit dem ersten Förderprogramm für den Breitbandausbau, dem sogenannten „Weiße Flecken-Programm“, unterstützen das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMI) sowie das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Kommunen und Landkreise beim Ausbau der Netzinfrastruktur in Bereichen, in denen die Leitungskapazität unter 30 Mbit/Sekunde liegt und in denen in den kommenden drei Jahren kein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch Netzanbieter zu erwarten ist.

Das Bonner Stadtgebiet verfügt zwar im Vergleich zu anderen Kommunen über eine herausragende Versorgung durch Kupfer- und Vectoring-Technologie. Dennoch gibt es auch in Bonn noch „weiße Flecken“, die das Amt für Wirtschaftsförderung im Zuge der Beantragung der Fördermittel beim zuständigen Projektträger Atene KOM identifiziert hat, damit eine flächendeckende Glasfaserversorgung vorangetrieben werden kann.

2,5 Millionen Euro von Bund und Land

Nach Erhalt der finalen Zuwendungsbescheide mit einer Fördersumme von rund 2,5 Millionen Euro durch Bund und Land beauftragte die Stadt nach einem zuvor durchgeführten Bieterverfahren im Frühjahr 2021 die Telekom Deutschland GmbH mit dem Ausbau der förderfähigen Teile des Stadtgebietes.

Hierzu gehören die Gewerbegebiete Bonn-West und Bonn-Holzlar sowie verschiedene Gewerbeflächen an der Königswinterer Straße in zweiter Reihe im Gewerbegebiet Beuel-Ost. Zu den unterversorgten Wohngebieten zählen Siedlungsbereiche an der Grenze zum Alfterer Gemeindegebiet in der Henri-Spaak-Straße und der Witterschlicker Allee im Stadtbezirk Hardtberg. Außerdem werden rund 50 Bonner Grund- und Förderschulen mit schneller Glasfaser versorgt werden.

75 Kilometer Glasfaserkabel werden verlegt

Im Rahmen der Fördermaßnahme werden rund 75 Kilometer Glasfaser verlegt und 61 Netzverteiler aufgestellt. Die Glasfaserleitung wird dabei direkt bis in das Gebäude geführt und bietet allen in den geförderten Bereichen befindlichen Haushalten und Gewerbetreibenden eine Bandbreite von 1 Gigabit pro Sekunde. „Die Planungen sind fertiggestellt, die Tiefbauauftragnehmer vertraglich gesichert und die ersten Wegesicherungen an die beteiligten Fachdienststellen der Stadt Bonn verschickt. Wir haben bereits mit den Baumaßnahmen begonnen“, sagt Konstantin Fertig, verantwortlich für den Ausbau des Glasfasernetzes bei der Deutschen Telekom in Bonn. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass die Ausbauarbeiten zügig abgeschlossen werden können.

Die Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, Victoria Appelbe, freut sich über den Start der Ausbauarbeiten. „Dies ist ein wichtiger Schritt für Bonn in die flächendeckende Glasfaserversorgung und ein wesentlicher Faktor für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“, so Appelbe.

Aktuell bereitet das Amt für Wirtschaftsförderung die Vergabe des Glasfaserausbaus im Rahmen des Sonderförderprogramms „Gewerbegebiete und Schulen“ des Bundes und Landes Nordrhein Westfalen vor, in dem aktuell das Bieterverfahren läuft. Anfang Mai 2021 hat der Bund zudem als weiteres Förderprogramm das sogenannte „Graue-Flecken-Programm“ aufgelegt, mit dem die Anbindung von Gebieten mit einer Bandbreite von unter 100 Mbit/s möglich sein wird. Auch hier bereitet die Bonner Wirtschaftsförderung eine Antragstellung vor.

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