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Johannes Maisack

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Telekom richtet Privatkunden-Vertrieb in Deutschland neu aus

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  • Konzern reagiert auf die sich ändernden Kundenanforderungen
  • Konsequente Investition in Marken- und Einkaufserlebnis 
  • Neuausrichtung der Vertriebsoberfläche und Anpassung der Personalbestände
  • Transformationsprogramm sorgt für verbesserte Organisationsstruktur 

Die Telekom stellt ihren Privatkunden-Vertrieb in Deutschland neu auf. Hintergrund ist die starke Veränderung von Markt und Kundenverhalten durch Digitalisierung und Online-Boom. Die Kundenfrequenz im stationären Einzelhandel und die Anzahl attraktiver Konsumschwerpunkte ist generell rückläufig, gleichzeitig steigt der Online-Umsatz. Deshalb reagiert das Unternehmen jetzt mit einem Transformationsprogramm, das bis Ende des Jahres 2021 umgesetzt wird. Dabei besteht der klare Anspruch, das beste Marken- und Einkaufserlebnis im deutschen Telekommunikationsmarkt zu bieten.

Das Programm soll zu einer verbesserten Organisationsstruktur und einer Anpassung der Personalbestände führen. Zugleich werden Freiräume für Investitionen in ein inspirierendes Kundenerlebnis geschaffen. Die organisatorischen Neuerungen werden dazu bereits zum 1. Juli 2020 umgesetzt. 

Die Maßnahmen umfassen im Wesentlichen folgende Punkte:

  • Schließung von 99 der derzeit 504 Telekom Shops bis Jahresende 2021
  • Anpassung der Vertriebsregionen von 6 auf 4
  • Investition in erlebnisorientierten Ladenbau, regionales Marketing und Events, sowie lokalen Service
  • Konzentration auf loyale und markenstarke Partner
  • Neuaufstellung des Internet-Vertriebs
  • Kanalübergreifende Bündelung der zentralen Einheiten   

Sozialverträglicher Personalumbau

Im Rahmen der Neuausrichtung des Privatkunden-Vertriebs in Deutschland soll die Zahl der Stellen sozialverträglich reduziert werden. Betriebsbedingte Beendigungskündigungen sind ausgeschlossen. Mit den Sozialpartnern wurde hierzu ein Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart.

„Wir sind uns unserer Verantwortung als Arbeitgeber gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr bewusst und werden die notwendigen Personalanpassungen ausnahmslos sozialverträglich gestalten“, sagt Björn Weidenmüller, Geschäftsführer für das Operative Geschäft der Deutschen Telekom Privatkunden-Vertrieb GmbH. 

Veränderungen in allen Vertriebskanälen sowie zentralen Einheiten

Die Telekom hält mit dieser Neuausrichtung des Vertriebs in Deutschland weiter an ihrer bundesweit eigenen Shop-Infrastruktur mit persönlicher Beratung und dem individuellen Kundenkontakt fest. Trotz der Reduzierung der Telekom Shops werden künftig 86 Prozent der Kunden einen Telekom  Shop in weniger als 20 Kilometern erreichen können.

„Wir handeln aus einer Position der Stärke heraus, daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, uns für die Zukunft gut aufzustellen. Wir glauben dabei an die Kraft der persönlichen Beratung, auch mittelfristig wird so noch 80 Prozent unseres Vertriebes erfolgen“, sagt Weidenmüller. 

Zudem wird die Telekom weiterhin in loyale und markenstarke Partner investieren und so die sich ergänzenden Stärken bündeln. Dies beinhaltet eine Ausweitung von „magenta“ Formaten im Fachhandel. 

Im Infrastrukturvertrieb werden die Strukturen und Abläufe der steigenden Glasfaservermarktung angepasst, um so beispielsweise die Erstellung von Angeboten beim geförderten Festnetzausbau effizienter zu gestalten. 

Auch im Internet-Vertrieb steht das Einkauferlebnis für Kunden an erster Stelle. Hier wird sowohl weiter konsequent die Online-Plattform optimiert, als auch das Zusammenspiel von stationären und digitalen Kanälen verbessert.

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