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Telekom setzt auf Partnerschaften und forciert Innovationen "made in Europe"

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  • Partnering Strategie: Mehr Innovationen durch Kooperation
  • Neue Europa-Rolle: Länderverantwortung für Technik- und Innovationsprojekte
  • Startschuss für hub:raum in Krakau: Innovation Hub eröffnet im April

Die Telekom setzt auf Partnerschaften und mehr Verantwortung für ihre Länder, um technologische Neuheiten und Innovationen nach Europa zu bringen. Zum einen ergänzt das Unternehmen eigene Ideen weiter gezielt durch Partnerschaften. Die Partnering-Strategie umfasst dabei sowohl Kooperationen mit namhaften Partnern wie Mozilla als auch die Förderung von Startups durch den neuen Innovation Hub in Krakau, dem zweiten Inkubator der Telekom unter der Marke hub:raum. Zum anderen zielt die Telekom auf die Internationalisierung bei Technikstrategie und Innovationen, indem sie die Verantwortung für Themen verstärkt in die Hände ihrer Landesgesellschaften legt. "Wir werden die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten nutzen, um unsere Technologieführerschaft in Europa auszubauen", erklärt Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik der Telekom. "Wir wollen die besten Ideen aus allen Märkten nutzen." Allein in den ersten neun Monaten 2012 hat die Telekom mehr als eine Milliarde Euro (Cash Capex) in Europa investiert. "Technologiebasierte Führerschaft ist unser Schlüssel zum Erfolg in Europa", so Claudia Nemat. "Wir schauen uns alle Facetten der Technik an und integrieren verschiedene Technologien zu einem starken Breitbandangebot." Ziel ist es, sowohl Technik- als auch Innovationserfolge aus einzelnen Märkten der Telekom konsequent für den gesamten Konzern zu nutzen: Pionier-Projekte wie die Einführung von Mobile Payment in Polen, der erfolgreiche Test von LTE-Advanced in Österreich oder die Einführung von modernen IP-Netzen in Kroatien und Mazedonien sollen so Erfolgsfaktoren für die ganze Telekom-Gruppe werden. Innovation durch Partnerschaften Auf dem Mobile World Congress in Barcelona steht die Partnerschaft mit Mozilla rund um das neue Betriebssystem Firefox OS im Fokus. "Wir setzen konsequent auf Kooperationen, um neue Entwicklungen voranzutreiben" so Thomas Kiessling, Chief Product und Innovation Officer der Telekom. "Firefox OS ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Wettbewerb der Ökosysteme. Im Sinne unserer Kunden wollen wir freie Wahlmöglichkeiten schaffen." Die Telekom bringt als erster Mobilfunkanbieter ein Smartphone mit dem neuen Mozilla Betriebssystem auf den europäischen Markt. Im Sommer beginnt der Vertrieb des Alcatel ONE TOUCH FIRE in Polen. Mit den neuen Partnern IBM und SAP für den Bereich Machine to Machine will sich die Telekom hier weiter als führender Ende-zu-Ende Lösungsanbieter etablieren. Der Konzern entwickelt mit IBM intelligente M2M Lösungen für Städte wie Parksysteme oder Stauvorhersagen. Gemeinsam mit SAP arbeitet die Telekom an Lösungen für Häfen, um dort Prozesse effizienter zu gestalten. "Mit immer mehr Partnern entwickeln wir hier ein wachsendes Ökosystem rund um M2M", sagt Thomas Kiessling. "Unsere Stärke als Telekom liegt im Aufbau und im Management dieser komplexen Ökosysteme und Plattformgeschäfte." Startschuss für Innovation Hub in Krakau Um auch Partnerschaften mit Startups weiter voran zu treiben, startet die Telekom mit dem Innovation Hub im polnischen Krakau ihren zweiten Inkubator unter der Marke hub:raum. Im Fokus stehen dabei Startups aus Süd- und Zentraleuropa. "Wir wollen Innovationen dort kreieren, wo der Markt sie aufnimmt", so Claudia Nemat. "Erste Projekte des Innovation Hub sollen bereits im Frühjahr anlaufen." Der Innovation Hub wird neben Räumlichkeiten und Mentoring-Programmen auch die Möglichkeit bieten, dass Gründer für ihre Ideen Zugang zur Telekom-Kundenbasis oder zu technischen Testeinrichtungen erhalten. Anschubfinanzierungen von bis zu 30.000 Euro für sechs Monate sind geplant. Mit hub:raum gibt es in Berlin seit Mitte 2012 bereits einen erfolgreichen Inkubator. Zwei Startups von hub:raum haben ihre Produkte mittlerweile an den Markt gebracht: Blinkist ist eine App, die das Lesen von Fachliteratur mit kurzen Zusammenfassungen einfach macht. Stylemarks ist ein Online-Flohmarkt für Second-Hand und Vintage-Artikel. Vereinigte Gesellschaften von Europa Um Innovationen über die Gruppe zu forcieren, setzt die Telekom zudem auf ihren Europa-Ansatz. Die Landesgesellschaften der Telekom übernehmen mehr Verantwortung für Themen und setzen gezielt Projekte für die Gruppe um. So liegt zum Beispiel die Projektleitung für die IP-Umstellung der Telekom bei der Hrvatski Telekom. Mit "Terastream" hat die kroatische Tochter eine völlig neue Netzarchitektur gestartet. Die Software für den Netzbetrieb wird dabei von den Netzkomponenten in die Cloud verlagert, die Steuerung erfolgt also zentral aus einem Rechenzentrum. Mobile Payment Zweites Beispiel ist Polen, das als erstes Land innerhalb der Telekom Gruppe mobile Bezahlsysteme eingeführt hat. Mit der Einführung der MyWallet Ende Oktober 2012 in Polen hat die Deutsche Telekom die erste echte mobile Brieftasche in Europa auf den Markt gebracht. Mit mehr als fünftausend Kunden nach nur wenigen Wochen ist die Resonanz im Markt sehr gut. Zu den beiden Bankpartnern, mit denen das Produkt gestartet ist - Polbank und mBank - sind im Januar mit der Getin Bank und der Noble Bank bereits zwei weitere hinzugekommen. Die MyWallet wird noch in diesem Jahr in weiteren europäischen Ländern verfügbar sein. Zudem startet die ClickandBuy International Limited in Österreich mit einer Bezahlkarte, die in Kooperation mit MasterCard herausgegeben wird.

Über die Deutsche Telekom Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 131 Millionen Mobilfunkkunden sowie 33 Millionen Festnetz- und über 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. September 2012). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit über 230.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte der Konzern einen Umsatz von 58,7 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2011).

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