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Michaela Schwinge

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Telekom strukturiert Datenschutzbeirat um

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  • Neue strategische Ausrichtung des Gremiums
  • Beirat beschäftigt sich zukünftig verstärkt mit ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen des Datenschutzes
  • Neue Mitglieder sind Susanne Dehmel, Yvonne Hofstetter, Prof. Gabi Dreo Rodosek, Prof. Dr. Gregor Thüsing, Axel Voss und Prof. Dr. Christiane Woopen 

Die Deutsche Telekom richtet ihren Datenschutzbeirat strategisch und personell neu aus. „Damit wollen wir uns besser für die atemberaubende Dynamik rüsten, mit der die Digitalisierung unsere Gesellschaft prägt“, erklärt Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance bei der Telekom. Seit Februar dieses Jahres tagt der Beirat in neuer Besetzung. Die Fachexperten sollen den Fokus stärker auf ethische Fragen legen. Innovationen wie künstliche Intelligenz, Augmented und Virtual Reality, Roboter und das Internet der Dinge verändern die Art und Weise, wie wir mit Maschinen interagieren. Gleichzeitig ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Beispiel mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung. „Welche ethischen Konsequenzen sich aus der Digitalisierung ergeben, möchten wir verstärkt im Datenschutzbeirat diskutieren. Ziel ist es, die Menschen besser dabei zu unterstützen, ihre digitale Souveränität zu wahren“, so Lothar Schröder, Vorsitzender des Gremiums und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Telekom, zu den neuen Aufgaben des Gremiums.

Seit Gründung des Datenschutzbeirats 2009 lag der Arbeitsschwerpunkt darauf, interne Prozesse und Strukturen auf Datenschutzbelange hin zu prüfen. Die Telekom hat die Empfehlungen des Gremiums ausnahmslos umgesetzt. Es bleibt weiterhin Bestandteil der Gremienarbeit, innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle des Unternehmens mit Datenschutzrelevanz zu analysieren. Darüber hinaus soll das Themenfeld aber breiter werden. Zum Beispiel die Analyse der gesellschaftlichen Erwartungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten bei Telekommunikationsunternehmen, die Bewertung von neuen rechtlichen Vorgaben an Datenschutz und Datensicherheit aus nationaler und internationaler Gesetzgebung sowie die Entwicklung von Qualitätsmaßnahmen für Kunden- und Mitarbeiterdatenschutz bei digitalen Geschäftsmodellen. Auch die Leistungsfähigkeit von Anonymisierung und Pseudonymisierung wird im Beirat behandelt werden.

Um diesem breiteren Themenspektrum gerecht zu werden, wurde der Datenschutzbeirat neu besetzt. Mehr Vertreter aus der Wissenschaft vertiefen die Expertise beim Thema Datenschutz in einer sich digitalisierenden Gesellschaft.

Dies sind die Mitglieder des Datenschutzbeirats:

  • Susanne Dehmel, Mitglied der Geschäftsleitung Recht & Sicherheit, Bitkom e.V.
  • Peter Franck, Vorstandsmitglied Wau Holland Stiftung  
  • Prof. Hansjörg Geiger, Honorarprofessor für Verfassungsrecht an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt
  • Yvonne Hofstetter, Juristin und Essayistin
  • Prof. Gabi Dreo Rodosek, leitende Direktorin des Lehrstuhls für Kommunikationssysteme und Netzsicherheit an der Universität der Bundeswehr München
  • Peter Schaar, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz
  • Lothar Schröder, Mitglied des ver.di Bundesvorstandes und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG
  • Prof. Dr. Gregor Thüsing, Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit der Universität Bonn
  • Axel Voss, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Prof. Peter Wedde, Professor für Arbeitsrecht und Recht in der Informationsgesellschaft an der Fachhochschule Frankfurt/Main
  • Prof. Dr. Christiane Woopen, Professur für Ethik und Theorie der Medizin an der Universität zu Köln

Welche Herausforderungen die Mitglieder für den Datenschutz in Zeiten der Digitalisierung sehen, haben sie im Rahmen der konstituierenden Sitzung in kurzen Statements beantwortet. 

„Ich freue mich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeirat sowie die neuen Ideen und spannenden Diskussionen“, so Thomas Kremer. „Mein ganz besonderer Dank gilt den bisherigen Mitgliedern, die mit ihren zahlreichen Beiträgen dafür gesorgt haben, dass die Telekom heute das vertrauenswürdigste Unternehmen der Branche ist. Darauf können wir aufbauen.“

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