Klima und Umwelt

Wir erkennen die fundamentalen Risiken des Klimawandels und des Ressourcenverbrauchs sowie unsere Verantwortung für die Reduktion unserer Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Transformation hin zu einer klimaneutralen und kreislauffähigen Wirtschaft sind daher Schwerpunkte unserer Corporate Responsibility-Strategie und prägen unsere zentralen Aktivitäten. Die Umweltauswirkungen unserer Produkte, Dienste und Aktivitäten betrachten wir ganzheitlich über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Unsere Kunden unterstützen wir auf dem Weg in eine klimaneutrale, kreislauffähige Wirtschaft.

Schwerpunkt Klima

Ende 2025 haben wir unser Ziel der Klimaneutralität im eigenen Betrieb erreicht. Im Vergleich zu 2017 haben wir unsere Emissionen um mehr als 94 Prozent reduziert und die verbleibenden 6 Prozent durch hochwertige Projekte zur CO2 -Bindung neutralisiert. Damit sind wir bilanziell treibhausgasneutral (Scope 1 & 2).  

Bis spätestens 2040 wollen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral („Netto-Null“) sein – über alle drei Scopes hinweg. Dazu werden wir mindestens 90 Prozent der Emissionen einsparen; lediglich bis zu 10 Prozent dürfen über CO2-Bindungsprojekte ausgeglichen werden. Als Zwischenziel haben wir uns vorgenommen, bis 2030 die CO2-Emissionen über die Scopes 1–3 hinweg absolut um 55 Prozent gegenüber 2020 zu senken. 

Die Science Based Targets initiative hat uns 2024 bestätigt, dass unsere Klimaschutzziele auch nach ihrer neuen, verschärften Richtlinie zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens beitragen.

Seit 2021 decken wir unseren gesamten Strombedarf weltweit aus erneuerbaren Energien. Parallel verbessern wir unsere Energieeffizienz. Mit diesen und weiteren Maßnahmen senken wir kontinuierlich unsere klimaschädlichen Emissionen. Unsere Kundinnen und Kunden unterstützen wir mit zahlreichen Produkten Emissionen zu verringern.

Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft

In Bezug auf unsere IT- und Netztechnik und Geräte möchten wir bis 2030 unsere gesamte Wertschöpfungskette nahezu vollständig kreislauffähig gestalten.

Dazu arbeiten wir unter anderem eng mit unseren Lieferanten zusammen, um schon bei der Entwicklung von Produkten eine lange Nutzungsdauer und die Wiederverwendung der Rohstoffe zu ermöglichen. Auch Verpackungen gestalten wir nachhaltig, indem wir z.B. auf Plastik verzichten. Mit diesen und weiteren Maßnahmen senken wir Abfallmengen, erhöhen kontinuierlich die Kreislauffähigkeit und tragen zum Ressourcenschutz bei.

Verantwortung und Governance

Die Gesamtverantwortung für Corporate Responsibility liegt beim Vorstand. Nachhaltigkeitsziele sind für Vorstandsmitglieder und zahlreiche Führungskräfte im Konzern gehaltsrelevant.

Chancen und Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit analysieren und managen wir von der Zusammenarbeit mit Lieferanten, über unsere internen Prozesse bis hin zur Nutzung und dem Produktlebensende bei unseren Kundinnen und Kunden. 

Fortschritte messen und berichten

Wir messen unsere Fortschritte anhand von Kennzahlen, den sogenannten Key Performance Indikatoren (KPI). Diese Leistungskennzahlen dienen uns als zentrales Steuerungselement. Gleichzeitig geben sie unseren Stakeholdern Auskunft über unsere Fortschritte. CO2-Emissionen messen wir auf Grundlage des international anerkannten Standards des Greenhouse Gas (GHG) Protocols. Weitere KPIs sind beispielsweise die Rücknahme von Altgeräten oder der Anteil von nachhaltigen Produkten. In unserem Corporate Responsibility Bericht geben wir einen Überblick über die erhobenen Kennzahlen ebenso wie über umgesetzte Maßnahmen und Fortschritte.

Biodiversität und Wasserverbrauch

Die Deutsche Telekom hält andere Umweltthemen wie Wasserverbrauch oder Biodiversität für sehr bedeutsam. Auch wenn der eigene Einfluss begrenzt ist, arbeiten wir an der Reduktion dieser Umweltbelastungen. Unser Statement zum Erhalt der Biodiverstität und zum Schutz vor Abholzung  gibt einen Überblick zu Haltung und Maßnahmen des Konzerns.

Nationale und internationale Kooperationen

Wirksamer Klima- und Ressourcenschutz erfordert gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Deshalb engagieren wir uns in vielen nationalen Netzwerken wie Econsense und in internationalen Zusammenschlüssen, beispielsweise in der Joint Alliance for Corporate Social Responsibility (JAC), die sich für die Weiterentwicklung verantwortungsvoller Unternehmensführung entlang der Lieferkette der Informations- und Kommunikationstechnologie einsetzt. 

 

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