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Georg von Wagner

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FTTH: Glasfaser-Hausanschluss für Bauherren – so geht’s

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Damit Ihr neues Haus fit für die Zukunft ist, sollten Sie es per Glasfaser ans Internet anschließen. Wie das geht, und was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier.

Grafik zur Glasfaseranschluss-Planung.

Schritt für Schritt zum Glasfaseranschluss für das eigene Haus

Ein schneller, moderner und zuverlässiger Internetanschluss – er ist für die meisten Häuslebauer heute genauso wichtig wie Strom, Gas und Wasser. Das Internet ist schließlich unser Tor zur Welt. Es sorgt für Kommunikation, Information und Unterhaltung per Fernsehen, Telefon, Computer, Tablet oder Smartphone.

Der Hausherr in spe, der von seinem Internet-Anschluss das Maximum erwartet, sollte sich jetzt vier Buchstaben merken: FTTH. Das ist keine mysteriöse Geheimformel, sondern die Abkürzung für Internet in Höchstgeschwindigkeit. Wir beantworten alle Fragen zum reinen Glasfaser-Anschluss.

Übrigens: Für die ersten Informationen in Sachen FTTH können Sie unter telekom.de/bauherren eine Broschüre herunterladen. Und wie ein neugebautes Haus bestenfalls konstruiert sein muss, haben wir in unserem Ratgeber für Planung und Bau (pdf, 1.5 MB) zusammengefasst.

Was bedeutet FTTH?

Die Abkürzung steht für „Fiber to the home“, zu Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“. Schon bisher hat die Telekom ihr Kommunikationsnetz in Deutschland mit den extrem schnellen Glasfaserleitungen ausgebaut. Allein im Zeitraum 2014 bis 2015 hat die Telekom entschieden, in Deutschland 1.400 Neubaugebiete mit rund 120.000 Wohneinheiten per FTTH anzuschließen.

Ob ein Neubaugebiet mit FTTH angeschlossen wird, ist aber immer eine Einzelfallentscheidung. Hier sollte man also unbedingt beim Bauträger nachfragen, bevor man sich für ein Grundstück entscheidet.

Was bringt der Glasfaseranschluss?

Die Telekom bietet aktuell ihre FTTH-Anschlüsse mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und bis zu 100 MBit/s im Upload an. Damit ist das Potenzial der Glasfaser aber noch längst nicht ausgeschöpft. Rein technisch gibt es momentan kein echtes Limit für solche Glasfaseranschlüsse. Das Fünffache des jetzigen Tempos, also Downloadgeschwindigkeiten von ein Gigabit pro Sekunde (GBit/s), sind mittelfristig realistisch.

Wozu brauche ich so schnelles Internet?

Für jetzt – und vor allem für die Zukunft. Als Häuslebauer achten Sie sicherlich darauf, dass Ihr Heizkessel oder Ihre Wärmedämmung auf dem neuesten Stand der Technik sind und Ihnen auch in zehn oder fünfzehn Jahren keinen Kummer bereiten. Genauso sollte es beim Internet sein.

Markus Wollmann, Projektleiter Bauherrenservice der Telekom, sagt dazu: „Mit Glasfaser haben Sie auf viele Jahre hinaus Reserven. So investieren Sie in die Zukunft. Und Sie steigern den Wert Ihrer Immobilie.“

Glasfaserkabel.

Glasfaser

Ihr Haus muss an das Glasfaser-Netz angeschlossen werden. Vom Glasfaser-Abschlusspunkt, der in der Regel im Keller liegt, empfehlen wir in Einfamilienhäusern eine Leerrohrverkabelung mit Ethernet-Kabel (mindestens Cat-6), damit keine Geschwindigkeit verloren geht. In Mehrfamilienhäusern kommt über ein Leerrohr im Treppenhaus die Glasfaser bis in jede Wohnung.

Es ist wichtig, dass Sie als Bauherr mit Ihrem Bauträger gleich zu Beginn der Planung über die Verkabelung innerhalb des Neubaus sprechen. Um Ihre neuen vier Wände zukunftstüchtig zu machen, müssen Leerrohre verlegt werden, die Ethernet-Kabel aufnehmen und für die Verteilung im Haus sorgen können. Welche Bedingungen die Verrohrung erfüllen muss, erfahren Sie vom kostenfreien Bauherren-Service der Telekom unter 0800 33 01903. Einen Überblick finden Sie auch in unserer Broschüre für Bauherren: Auf Glasfaser-Technik können Sie bauen.

Geht das nicht drahtlos per WLAN?

In einem Haus, das sich über zwei, drei Etagen erstreckt, ist eine komplette Versorgung per WLAN und mit maximaler Geschwindigkeit leider nur ein Wunschtraum. Die Wände und Böden dämpfen das Signal. Maximale Geschwindigkeit erzielen Sie nur durch eine Verkabelung in die einzelnen Etagen und Räume.

Wie hoch sind die Kosten für FTTH?

Der Preis für den Hausanschluss liegt bei rund sechshundert Euro. Hier müssen Sie in der Regel nicht mehr bezahlen als für die konventionelle Technik. Und auch die monatlichen Internettarife unterscheiden sich kaum von den klassischen DSL-Anschlüssen.

Alles über die Tarife erfahren Sie unter telekom.de/glasfaser.

Wie kann ich loslegen?

„Bitte melden Sie sich allerspätestens sechs Monate vor Ihrem geplanten Einzugstermin für die Bereitstellung Ihres Hausanschlusses bei unserem Bauherren-Service unter 0800 33 01903“, rät Markus Wollmann. „Das ist sozusagen unser Eingangstor für Sie.“ Dann können Sie mit den Telekom-Experten all Ihre Fragen klären und rechtzeitig planen. Derzeit prüft die Telekom jedes Neubaugebiet in Deutschland, ob eine Glasfaservernetzung möglich ist. Vom Bauherren-Service erfahren Sie, welche Technik in Ihrem Neubaugebiet zur Verfügung stehen wird.

Sobald Sie den genauen Straßennamen und die Hausnummer wissen, sollten Sie sich melden, dies beschleunigt und erleichtert die Planung.

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