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Christian Fischer

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Her mit den bösartigen SMS

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Verdächtige E-Mails schicken Kunden der Telekom zur Analyse an abuse@telekom.de. Aber was tut man mit SMS, die möglicherweise mit bösen Absichten versendet worden sind? 7-7-2-6.

Vater und Sohn schauen gemeinsam auf das Smartphone.

7726 - SMS Gefahren gemeinsam entschärfen. © Deutsche Telekom

Seit etwa 2020 kommt auch in Europa verstärkt ein Phänomen auf, dass in Asien bereits weit verbreitet ist. Phishing etwa geschieht seitdem immer öfter nicht mehr per Mail, sondern per SMS-Kurznachricht. Das nennt man dann Smishing. Ziel ist, möglichst viele sensible Informationen der Nutzerinnen und Nutzer abzufischen. Oder sogar die Zugangsdaten zum Telekom-Kundenkonto, zu Social Media-Konten oder dem E-Mailkonto. Dazu steckt in diesen SMS grundsätzlich ein Link. Wer den anklickt landet auf einer Webseite, wo eben diese Informationen abgefragt werden.

Digitale Smartphone-Hygiene ist wichtig

Eine Variante davon nutzt den Link hingegen, um Schadsoftware auf dem Smartphone zu installieren. Diese kann Dritten aus der Ferne Kontrolle über Funktionen des Geräts geben. Diese könnte aber genauso gut Daten aller Art sammeln oder das Smartphone nutzen, um Schadsoftware an sämtliche Kontakte weiter zu verteilen. Erschreckend viele Kundinnen und Kunden gehen leichtfertig mit einer solchen Situation um und reagieren nicht auf Warnsignale. Dabei kann ein derartig „verseuchtes“ Smartphone schnell teuer werden – je nach Vertragsmodell. Versendet das Gerät beispielsweise heimlich tausende SMS, kann das im Einzelfall mit schnell wachsenden Kosten zu tun haben.

Darauf falle ich nicht rein

Das tückische ist, dass die Tätergruppen oft perfekt gelernt haben unser aller Vertrauen zu gewinnen. Dazu imitieren sie alltägliche Vorgänge und die Kommunikation mit bekannten Firmen und Marken. Dann klingt es, wie Unternehmen xy, sieht so aus, wie von Unternehmen xy, es sind aber Kriminelle. Im Zweifel können sie solche SMS einfach zur Analyse an unsere Expertinnen und Experten weiterleiten. Diese werten solche Nachrichten aus, wenn sie über die Kurzwahl 7726 versendet worden sind.

7726! Einfach weiterleiten? Und dann?

Also. Eine SMS kommt an. Ziel der SMS ist, dass wir einen Link anklicken, der mitgeschickt worden ist. Nicht anklicken, sondern weiterschicken – an die Expertinnen und Experten der Deutschen Telekom AG unter 7726. Es geht einerseits darum, Tendenzen und Trends bestimmen zu können. Etwa weil die SMS zu einer Welle von Smishing-Angriffen gehört, die so noch bislang unbekannt war. Oder das Ausmaß noch nicht abzuschätzen ist.

Andererseits können die Profis auch sehen, ob der eingebettete Link zu einem bereits bekannten, oder einem neuen Ziel führt. Ist es ein neues Ziel, so nehmen wir das in eine Liste auf. Diese hilft uns, unsere Kundinnen und Kunden vor den Folgen solcher SMS noch besser schützen zu können.        

So geht das mit iOS (Apple)

  1. Auf die gewünschte SMS tippen und den Finger eine längere Zeit darauf halten.
  2. Ein kleines Menü mit der Auswahl „Kopieren“, „Speichern“ und „Mehr“ öffnet sich.
  3. Auf „Mehr“ tippen.
  4. Ein Dialogfenster öffnet sich. Am unteren Rand sind zwei Symbole, Mülltonne und Pfeil.
  5. Auf den Pfeil tippen
  6. Einen Empfänger aus der Kontaktliste aussuchen oder die 7726 eingeben.

So geht das mit Android

  1. Auf die gewünschte SMS tippen und den Finger eine längere Zeit darauf halten.
  2. Ein Auswahlmenü mit verschiedenen Icons öffnet sich:
    • Der „Pfeil“ dient dazu, eine SMS weiterzuleiten.
    • Die „zwei übereinanderliegenden Seiten“ kopieren den Inhalt in die Zwischenablage.
    • Außerdem ist das „Teilen-Symbol“ zu sehen, mit dem eine SMS an verschiedene Apps übergeben werden kann.
  3. Auf den Pfeil tippen, um die SMS weiterzuleiten.
  4. „Neue Nachricht“ auswählen und als Ziel die 7726 eintippen.
SMS Kostenfalle

Achtung, tückische Kurznachrichten

Oft sehen betrügerische SMS aus, als seien sie von einem bekannten Unternehmen verschickt worden. So fallen Sie nicht auf die Tricks der Betrüger herein.

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