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Buzzard: Eine App für mehr demokratischen Diskurs

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Das Netz ist kein ungefährlicher Ort. Was als gut recherchierter Bericht daherkommt, kann sich als gut getarnte Fake News erweisen. Auch Hassbotschaften und Verschwörungstheorien verbreiten sich hier rasend schnell. Eine besondere App hilft dabei, im Meinungsdschungel den Überblick zu behalten.

Wo und wie informieren wir uns eigentlich über gängige Themen der Zeit? Zeitungen und TV als klassische Informationsmedien finden gesellschaftliche immer weniger Beachtung, vor allem Jugendliche nutzen diese Medien kaum. Soziale Netzwerke hingegen sind bei vielen eine digitale Heimat geworden. Hier verbringen wir viel Zeit – hier tauschen wir uns aus und informieren uns. Leider aber oft sehr einseitig. Die auf den Portalen üblichen Algorithmen kreiieren unsere Filterblase. Das führt dazu, dass unterschiedliche inhaltliche Perspektiven auf ein Thema in unserer Nachrichtentimeline fehlen.

Screenshot von Buzzard-App.

Screenshot von Buzzard-App. © Buzzard-App

Differenzierter Medienkonsum ist wichtig. Einfach zu realisieren ist das aber nicht.

Im Rahmen der Kampagne #DABEI - Gegen Hass im Netz setzt sich die Telekom gemeinsam mit 44 Partnern für ein Netz ein, in dem alle respektvoll miteinander umgehen. Medien- und Demokratiekompetenz sind Schlüsselfaktoren für einen konstruktiven Dialog im Netz. Neu im Partnernetzwerk hinzugekommen ist Buzzard - eine Community aus Menschen, denen der demokratische Diskurs am Herzen liegt. Mit über 1500 Mitgliedern setzt Buzzard genau am Problem des Medienkonsums an. Der Initiative geht es darum, die politische Meinungsbildung zu stärken und der Gesellschaft einen kritischen und vielfältigen Medienkonsum aufzuzeigen. Dazu stellt Buzzard zu aktuellen Nachrichtenthemen unterschiedliche Perspektiven gegenüber. Das schult Medienkompetenz sowie Urteilsfähigkeit – und bricht Filterblasen auf. Das alles erfolgt über die Buzzard-App, in der viele verschiedene Medienstimmen zu einem Thema gebündelt werden. Die Medienkompetenz von Jugendlichen liegt Buzzard besonders am Herzen. Bisher testen mehr als 5000 Schüler und 1800 Lehrer an über 1000 Schulen deutschlandweit die App im Politik- und Ethik-Unterricht.

So funktioniert die Buzzard-App 

Die Redaktion sucht aus mehr als 1800 Quellen die Themen des Tages zusammen. Diese resultieren aus Quellen, die die Redaktion täglich über ihre Datenbank, über RSS-Reader, Social Media und Suchmaschinen findet. Die Redakteur*innen von Buzzard prüfen alle Quellen aus der Medienwelt und ordnen sie journalistisch ein. Das schützt vor Fake-News. Der Fokus liegt klar auf gesellschaftlichen und politischen Themen. Maßgeblich ist, was etablierte deutsche Medien, relevante Blogs und internationale Medien zu den Themen des Tages schreiben. 

Wichtig zu wissen: Buzzard ist unparteiisch, transparent und werbefrei. Für Schüler*innen und Lehrer ist die App aktuell kostenfrei nutzbar in verschiedenen Bundesländern und Regionen Deutschlands, in denen Stiftungen oder sozial engagierte Unternehmen die Trägerschaft des Projekts übernehmen. Kostenlosen Zugang erhalten derzeit alle Schüler*innen und Lehrer*innen an weiterführenden, allgemeinbildenden Schulen in Bayern, Berlin, Sachsen, Thüringen sowie in Braunschweig, Lübeck und im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Interessierte Schulen außerdem halb der geförderten Regionen können eine Lizenz für die Nutzung der App an ihrer Schule erwerben. Interessierte Organisationen und Firmen können zudem eine Lizenz für ihre Mitarbeitenden erwerben und Workshops zu Medienkompetenz für ihre Azubis und Ausbilder buchen, um die Fähigkeiten im Umgang mit Fake News und Filterblasen auch in der eigenen Organisation zu schulen. Buzzard bietet hierfür unterschiedliche Mitgliedschaftspakete an.

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Gegen Hass im Netz

Die Telekom kämpft für ein Netz ohne Hass, in dem alle respektvoll miteinander umgehen.

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