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Einfach erklärt: eSIM

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Die Mobilfunkkarte „eSIM“ ist auf dem Vormarsch. Das „e“ steht für „embedded“ – also fest eingebaut in Smartphone, Tablet, Auto & Co. Das erleichtert Kund*innen, von einem Gerät zum anderen zu wechseln.  

SIM-Karten

Weniger Plastik, kleiner als die Vorgänger und normalerweise nicht sichtbar: die eSIM (rechts).  


Wer ein neues Handy hat, hantiert mitunter mit Büroklammern, um die SIM-Karte aus dem alten Gerät heraus- und ins neue hineinzufummeln. Schließlich geht es nicht ohne diesen Chip. Er trägt die persönliche Rufnummer, stellt die Verbindung zum Mobilfunknetz her und ist quasi der individuelle Fahrschein des Kunden darin. 

Doch diese umständlichen Handgriffe werden langsam seltener dank eines praktischen Nachfolgers: die eSIM. Das "e" steht für "embedded". Das bedeutet so viel wie "fest verbaut" oder "eingebettet" im Gerät, in Tablets und Smartphones genau wie in Fitnessuhren und Autos. Dieser Chip ist kleiner als ein Ein-Cent-Stück und besonders haltbar. Er lässt sich jederzeit mit neuen Vertragsdaten überschreiben. Die eSIM enthält wie die SIM-Karte sämtliche Informationen über die Tarifwelt der Kundin oder des Kunden. Seit 2019 nimmt die Anzahl eSIM-fähiger Geräte im Telekom-Netz kontinuierlich zu. 

eSIM

Kund*innen mit eSIM-Geräten aktivieren flexibel und schnell den gebuchten Tarif: ad hoc und immer dann, wenn gerade nötig. Die eSIM kommt zu den Kund*innen, egal wo diese gerade sind – beispielsweise auch in den Urlaub. Genauso einfach wird es, gut erhaltene Geräte weiterzugeben, zum Beispiel innerhalb der Familien.  

XPLORA X5 Play eSIM Kids Watch

Telefonieren und Sprachnachrichten verschicken ohne Einlegen einer SIM-Karte aus Plastik: Die „Xplora X5 Play eSIM Kids Watch“ ist die erste Smartwatch für Kinder mit eSIM. 

So kommt das Profil auf den eingebauten Chip

Wie funktioniert so eine Neuaktivierung oder ein Wechsel von einem Gerät mit eSIM zum anderen? Neben dem „klassischen“ Aktivierungscode-Verfahren bietet die Telekom die Aktivierung über „eSIM direct“ an. Mit eSIM direct wird die Aktivierung des eSIM-Profiles auf dem Endgerät durch den Netzbetreiber angestoßen. Die Kundin oder der Kunde muss nur noch auf seinem Gerät mit „OK“ bestätigen. Das eSIM-Profil wird unmittelbar nach Bestellabschluss auf das Gerät übertragen. Es kann sofort genutzt werden. Das eSIM-Profil enthält alle Informationen, die notwendig sind, um im Mobilfunknetz der Telekom zu surfen und zu telefonieren. Alles das ist für die Kund*innen deutlich komfortabler. Und: Es lassen sich so auch Geräte ohne Display im IoT (Internet of Things; Internet der Dinge), wie beispielsweise Tracker, einfacher anbinden. 

Bis die eSIM die klassische SIM-Karte komplett abgelöst haben wird, wird indes noch einige Zeit vergehen, so Telekom-Fachleute. Die Hersteller setzen bei der neuen Geräte-Generation von Smartphones und Tablets derzeit verstärkt auf DualSIM-Geräte. Diese funktionieren sowohl mit herkömmlicher Plastik-SIM-Karte als auch mit eSIM. 

200810-Kindersmartwatch_Artikel

Erste Kinder-Smartwatch mit eSIM

Die Xplora X5 Play eSIM ist eine leicht zu bedienende Kinderuhr mit Handyfunktion, SOS-Knopf und GPS-Tracker. 

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