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Nadja Kirchhof

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Wahr oder falsch? Fünf Plattformen gegen Fake News

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Ob in der Politik, in Ernährungsfragen, Natur und Umwelt oder im Entertainment – Fake News können uns überall begegnen. Und während manche sofort erkennbar sind, ist bei anderen die Fälschung nur schwer von der Wahrheit zu unterscheiden. Wir stellen fünf Plattformen vor, die Fake News entlarven und die eigene Medienkompetenz schulen.

Wahr oder falsch? 5 Plattformen gegen Fake News.

Wahr oder falsch? 5 Plattformen gegen Fake News. © Deutsche Telekom

#whatthefact

Dass Donald Trump einmal US-amerikanischer Präsident wird, hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten. Doch allen Skeptiker*innen zum Trotz war er vier Jahre lang Staatsoberhaupt der USA. In seiner Regierungszeit warf Trump seriösen Medien immer wieder vor, sie würden „Fake News“ verbreiten. Dabei nutzte er allem Anschein nach selbst Desinformationen bei seiner Wahlkampagne 2017 – und etablierte diese toxische Methoden bei Populist*innen weltweit. Seit mehreren Jahren geht #whatthefact, ein Projekt der Nemetschek Stiftung, gegen alle Formen von Fake News vor. Und zwar auf verschiedenen Wegen: Mit einem Fakten-Test können Interessierte ihr eigenes Wissen prüfen. Auf Facebook und Twitter werden aktuelle Fakten geteilt und eine sachliche Debatte in der Community gefördert. Ein Blog sammelt die wichtigsten Rechercheergebnisse. Hier geht es zur Website von #whatthefact. 

Bad News

Wollen wir ein Spiel spielen? Okay, los geht’s! Wirf deine Moral über Bord, schlüpfe in die Rolle des Bösen und streue glaubwürdige Fake News, um möglichst viele Follower*innen zu gewinnen. Wenn du dich gut anstellst, gibt es sogar Abzeichen für Identitätsbetrug, Emotion, Polarisierung, Verschwörung, Verruf und „Trollen“! 
Was auf den ersten Blick makaber klingt, ist in Wirklichkeit ein kostenloses Browsergame zur Schulung der eigenen Medienkompetenz. Entwickelt wurde Bad News von der niederländischen Organisation DROG in Zusammenarbeit mit Forscher*innen der University of Cambridge. Ziel ist es, das Bewusstsein für und den Umgang mit Desinformation im Internet zu stärken. Die gemeinnützige Initiative Wissenschaft im Dialog gGmbH brachte das Spiel nach Deutschland. Hier geht es zu Bad News. 

CORRECTIV.Faktencheck (Partner Deutsche Telekom)

CORRECTIV.Faktencheck ist eine eigenständige Redaktion des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV. Elf Expert*innen aus Journalismus, der Digitalbranche, Politik und Forschung nehmen potenzielle Falschinformationen unter die Lupe. Gecheckt werden Beiträge, die aktuell sind, viele Menschen erreichen und potentiell schädlich sein können. Hierfür durchforscht das Team Websites, Blogs, Videos oder Soziale Netzwerke. Wer selbst eine falsche Tatsachenbehauptung entdeckt hat, kann diese im Online-Tool oder via WhatsApp (+49 151 / 17 53 51 84) melden. Dabei am besten Link zum Originalinhalt (z.B. YouTube-Video, Website-Artikel oder Facebook-Beitrag) ergänzen. Hier geht es zur Website von CORRECTIV.Faktencheck. 

Google Fact Check Explorer

Faktenchecks gehören inzwischen genauso zum Nachrichtenalltag wie Fake News. Viele Vereine oder Medienhäuser prüfen Meldungen und entlarven Desinformationen. Einen schnellen Überblick über vorhandene Faktenchecks liefert der Google Fact Check Explorer. Einfach Stichwort eingeben und schon werden die aktuellsten Faktenchecks mit Namen der Organisation, die die Informationen überprüft hat, aufgelistet. Zudem enthält jede Nachricht eine Bewertung, die zeigt, ob sie wahr oder falsch ist. Hier geht es zum Google Fact Check Explorer.

Reporter4You

Medien durchsuchen, Journalismus begreifen und Fake News erkennen – mit diesem Dreisatz geht Reporter4You gegen Desinformation vor. Das Projekt der Lernplattform Reporterfabrik hilft Schülerinnen und Schülern, sich in der Welt der klassischen und sozialen Medien zurechtzufinden. Reporter4You möchte junge Menschen befähigen, sich reflektiert ein Bild zu machen und auch: Fakt von Fake zu unterscheiden. Videos, Linksammmlungen und Unterrichtsmaterialen zeigen, wo man sich informieren kann oder wie man selbst publiziert. Lehrer*innen finden zudem Tutorials für den Unterricht und über 600 Medienschaffende gehen regelmäßig an Schulen, um dort Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Hier geht es zur Website von Reporter4You.
 

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