Konzern

Leuchtturmprojekt „Industrielle Kommunikation“

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Im März startete das Fraunhofer-Projekt „Industrial Communication for Factories“ (IC4F) in dem auch die Telekom Partner ist. Ziel ist die Entwicklung von sicheren, robusten und echtzeitfähigen Kommunikationslösungen für die Industrie.

Digitalisierung - Industrie 4.0

IC4F schafft durch die Kompetenzbündelung von namhaften Beteiligten einen Mehrwert für die Realisierbarkeit der IKT-Lösungen.

Bis Mitte 2020 werden 15 Projektpartner aus Industrie und Forschung einen Technologiebaukasten für eine vertrauenswürdige industrielle Kommunikations- und Computing-Infrastruktur erarbeiten, der auf einer offenen und Domänen- übergreifenden Architektur basiert und eine modulare Erweiterung für neue Anwendungen und Kommunikationstechnologien erlaubt. IC4F soll Anwendern ermöglichen, die richtigen IKT Technologien entsprechend der neuen Industrie 4.0 Anforderungen und spezifischen Migrationsansatz auszuwählen. Das Projekt wird im Rahmen des PAiCE- Förderprogramms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Neuer Kommunikationsbaukasten

IC4F adressiert die für künftige Industrie 4.0 Anwendungen unabdingbare Konvergenz von Kommunikation, IT-Technologien und Automatisierung. Ein zentraler Teil des IC4F-Projekts ist insofern die Modellierung eines Kommunikationsbaukastens, der im Rahmen ausgewählter industrieller Anwendungsszenarien umgesetzt wird. Das IC4F-Vorhaben wird im Sinne eines Leitprojekts offene, transparente und vertrauenswürdige Kommunikations- und Computing-Technologien bereitstellen.

Leuchtturmprojekt

IC4F zielt besonders auf zukünftige Industrie 4.0 Anwendungsfälle ab und wird eine entsprechende Kommunikationsreferenzarchitektur erstellen. Es wird ein modularer Ansatz angestrebt, damit Komponenten möglichst flexibel zusammengestellt werden können. Hierbei kommen Schlüsseltechnologien aus den Bereichen 5G, Multi-Access-Edge-Computing (MEC), Cloud-Computing, Virtualisierung sowie Industrial Monitoring und Analytics zum Einsatz. Die Umsetzung erfordert eine ganzheitliche Betrachtung der zu Grunde liegenden Infrastruktur – eine Art industrielles Internet.

Einstieg in Industrie 4.0

Die Sicherung und der Ausbau Deutschlands als leistungsfähiger Produktions- und Innovationsstandort sowie die Rückholung von Produktion nach Deutschland sind zentrale Ziele des Bundes. Dementsprechend formen führende Industrieunternehmen aus den Bereichen IT-, Kommunikations- und Automatisierungstechnik sowie führende Forschungseinrichtungen das IC4F-Konsortium. Der Baukasten dient der Digitalisierung in der verarbeitenden Industrie und dem Handwerk und bietet den Einstieg in das Zeitalter der vierten industriellen Revolution, der Industrie 4.0.

Verknüpfung digitalisierter und traditioneller Prozesse

Die voranschreitende Digitalisierung erfordert von den Unternehmen ein hohes Innovationstempo und Pionierarbeit sowie Know-How bei der Bildung von Plattformen und Standards. Dies betrifft sowohl zukünftige intelligente Netze, vernetzte Cloud-Plattformen als auch innovative Dienste, die eine Verknüpfung digitalisierter und traditioneller Prozesse ermöglichen und damit das Rückgrat der vierten industriellen Revolution bilden. Das industrielle Internet wird damit zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor mit fundamentalem Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, dessen Chancen es zu sichern und auszubauen gilt.

iStock_69323677_LARGE

Industrie 4.0

Von smarter Logistik am Hamburger Hafen und der vernetzten Brauerei.

FAQ

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Website {js_accept}akzeptieren{js_accept} Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.