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Katja Werz

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Eine „Neue Sporterfahrung“ für den FC Adler Meindorf

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Eine völlig „Neue Sporterfahrung“ machten die Nachwuchskicker vom FC Adler Meindorf in Sankt Augustin. Sie lernten ihre Lieblingssportart einmal auf völlig andere Weise kennen: Mit abgedunkelter Ski-Brille auf der Nase.

Adler Meindorf

Blinde Fußballspieler zeigen den Nachwuchskickern wie man dribbelt ohne zu sehen und sich untereinander durch Zurufe verständigt.

Fußball spielen und dabei mit den Ohren „sehen“

Wie es ist, mit einer Behinderung zu leben, den Alltag zu bestreiten und Sport zu treiben, können sich gesunde Menschen nur schwer vorstellen. Entsprechend groß bleibt häufig die Distanz zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Um hier einen Anstoß für mehr Verständigung und Toleranz untereinander zu geben, führt die Telekom gemeinsam mit dem Deutschen  Behindertensportverband (DBS) und dem Deutschen Fußballbund (DFB) das Inklusionsprojekt „Neue Sporterfahrung“ durch. Blinde Fußballspieler zeigen dabei Sehenden ihre Sportart und berichten von ihrem Alltag ohne Sehvermögen. Drei Jugendmannschaften des FC Adler Meindorf in Sankt Augustin haben diese Erfahrung jetzt gemacht. Der von Geburt an blinde Daniel Hoß vom PSV Köln zeigte den Nachwuchskickern wie man dribbelt ohne zu sehen und sich untereinander durch Zurufe verständigt. Neben den Trainingseinheiten gab es auch eine Diskussionsrunde zwischen den Jugendlichen und dem Athleten. „Ich glaube die Jugendlichen nehmen sehr viel für ihren Alltag mit“, sagt Daniel Hoß. „Für die meisten Teilnehmer bin ich der erste Kontakt mit einem Blinden und sie wissen nicht, wie sie am besten damit umgehen sollen. Am Ende jeder Einheit machen die Jugendlichen keinen Unterschied mehr zwischen ihren Mitspielern und mir.“

Integratives Förderprojekt

Mit diesen gemeinsamen Trainingseinheiten möchte die Deutsche Telekom Jugendlichen zeigen, welche Leistungen behinderte Sportler erbringen, indem sie selbst ausprobieren wie anspruchsvoll eine Orientierung ohne Sehvermögen ist. „Wir nehmen mit dem Projekt unsere unternehmerische und soziale Verantwortung wahr, indem wir bei jungen Menschen soziale Kompetenzen wie Fairness und Respekt verstärken“, begründet Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Deutschen Telekom das Engagement. „Der Sport mit seinen verbindenden und integrierenden Kräften ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.“ In den Trainingseinheiten könnten die Jugendlichen neue Erfahrungen sammeln und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Einschränkungen abbauen. Zudem würden Werte wie Toleranz, Verständnis und Hilfsbereitschaft gestärkt.

Angebot für alle Fußballvereine mit Jugendmannschaften

Jeder Fußballverein mit Jugendmannschaften kann sich um eine Teilnahme an dem Förderprojekt bewerben. Auf der Website www.stollenhelden.de sind unter der Rubrik „Neue Sporterfahrung“ das Anmeldeformular sowie weitere Informationen für die Vereine hinterlegt. Übrigens: Auf dem Jugendportal sind auch alle Infos zu den weiteren Förderprojekten der Telekom im Jugendfußball. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall!

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