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Online-Beratung auf Augenhöhe

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Das Internet ist längst fester Bestandteil im Leben junger Menschen. Laut einer aktuellen Studie sind 97 Prozent der 12- bis 19 -jährigen fast täglich online, der überwiegende Teil mit dem eigenen Smartphone. Dabei bekommen sie auch die Schattenseiten des Netzes zu spüren: Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, online bereits mit Hassbotschaften konfrontiert worden zu sein. Knapp jede*r Dritte*r berichtet, dass über die eigene Person schon einmal falsche oder beleidigende Dinge verbreitet wurden. 

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Was kann ich tun, wenn ich im Chat beleidigt und bedroht werde? Wie reagiere ich, wenn jemand meine Daten für ein Fake-Profil missbraucht hat? Wie schütze ich mich, wenn ein Unbekannter Fotos von mir haben will? Bin ich selbst schuld? Die Gefahren, die auf Kinder und Jugendliche im Netz lauern sind vielfältig, der Bedarf an Antworten groß. Betroffene fühlen sich hilflos, verletzt, beschämt. Sie brauchen Hilfe, trauen sich häufig aber nicht, sich an ihr direktes Umfeld zu wenden oder fürchten Internet- oder Handyverbote. 

Vertrauliche Online-Beratung 

Kostenlose und schnelle Hilfe finden jungen Menschen bei JUUUPORT - einem von 44 Partnern der Telekom im Kampf gegen Hass im Netz. JUUUPORT ist ein bundesweites Projekt mit eigener Online-Beratungsplattform. Wer eine Anfrage stellt, erhält innerhalb von 48 Stunden eine Antwort. Immer lösungsorientiert zugeschnitten auf den Einzelfall und mit Tipps zum Beispiel zur Beweissicherung oder Erklärungen zur aktuellen Gesetzeslage. Vor allem aber immer mit der Bestärkung, dass es richtig ist, sich Hilfe zu holen. 

Das Beratungsspektrum ist groß. Es reicht von Cybermobbing, Hass im Netz, Beleidigungen im Gaming, Sexting und Cybergrooming bis hin zu Fake News, Online-Sucht und technischen Problemen mit Online-Plattformen. Wer möchte, kann sich auch direkt per Chat über WhatsApp beraten lassen, datenschutzkonform und vertraulich.

Von jungen Menschen für junge Menschen

Das Besondere bei JUUUPORT: Es sind Gleichaltrige, so genannte JUUUPORT-Scouts, die ehrenamtlich die Fragen beantworten und mit Rat und Hilfe zu Seite stehen. Das ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe, bei dem sich junge Menschen mit ihren Problemen verstanden und angenommen fühlen. Der Bedarf ist groß. Besonders seit Beginn der Corona-Pandemie, in der sich das private und schulische Leben fast komplett ins Netz verlagerte. Im Jahr 2020 haben sich die Beratungsanfragen verdoppelt und bleibt seitdem auf dem hohen Niveau. 

Zu einem Scout kann sich jede*r ausbilden lassen, wer zwischen 16 und 21 Jahre alt ist, sich in der digitalen Welt gut auskennt. Die Beratung erfolgt online, ist daher von überall aus möglich. Bevor es losgeht, wird jeder intensiv von Expert*innen für die Tätigkeit als JUUUPORT-Scout ausgebildet. Aktuell sind etwa 80 JUUUPORT-Scouts im Einsatz. 

Viele Informationen und Tipps zum eigenen Online-Verhalten

Auch über die Beratungsleistung hinaus setzt JUUUPORT auf Information und Aufklärung. Durch selbst entwickelte Online-Seminare vor Schulklassen und in Vorträgen auf Messen und Veranstaltungen geben die JUUUPORT-Scouts ihr Wissen weiter. Tipps für das eigene Online-Verhalten erhalten Interessierte in Online-Ratgebern und über Social-Media-Kampagnen. Auf der Website kann kostenlos Informationsmaterial bestellt werden. So setzt sich JUUUPORT wie die Telekom für ein respektvolles Miteinander im Netz ein.
 

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Gegen Hass im Netz

Die Telekom kämpft für ein Netz ohne Hass, in dem alle respektvoll miteinander umgehen.

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