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ICT-Branche auf dem Energiemarkt

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Klimawandel und endliche Ressourcen mahnen, erneuerbare Energien zu nutzen. Die Europäische Union fordert deshalb bis 2020 einen Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 20 Prozent.

Um dieses Ziel zu erreichen, garantiert die Bundesregierung etwa eine Einspeisevergütung für Solarstrom. Bis Jahresende 2011 erwarten Experten 17 Gigawatt Strom aus Fotovoltaik-Anlagen. Das entspricht etwa der Leistung von 15 Kernkraftwerken. Diese Strommenge ist nur schlecht kalkulierbar, da die Sonne nicht immer scheint. Darüber hinaus kann das Stromnetz keine Energie speichern, die Energieversorger müssen aber den zusätzlichen Strom abnehmen. Dies bringt das Stromnetz zunehmend aus dem Takt. Die sichere Versorgung mit Wind-, Wasser- und Sonnenenergie kann langfristig nur ein Stromnetz gewährleisten, das sich selbst steuert. Die Rede ist vom sogenannten "Smart Grid", das mit Hilfe von IT und Telekommunikation gemanagt wird.

Smart Grids helfen auf die Sprünge

Voraussetzung dafür ist das Wissen, welche Strommenge wann und wo eingespeist und entnommen wird. Dies umfasst sowohl die Wirtschaft als auch die Privathaushalte. Konsumenten werden zu Produzenten, der Anteil erneuerbarer Energien steigt und die Steuerung des Energienetzes wird zur Denksportaufgabe. Smart Grids helfen auf die Sprünge. Diese Transparenz stellen elektronische Zähler und die Auswertung ihrer Daten her (Smart Metering). Um Haushalte mit ihren Mini-Blockheizkraftwerken und Spülmaschinen ins "Smart Grid" zu integrieren, brauchen diese eine Steuerlogik, die sich "Smart Home" nennt.

Die Telekom ist Partner für die Energiewirtschaft

Zielgruppen sind Energieversorger, Messstellenbetreiber und die Wohnungswirtschaft. Der Konzern installiert elektronische Zähler und zentrale Kommunikationsboxen. Damit liest er Verbrauchsdaten aus, überträgt und verarbeitet diese. So bietet die Telekom Infrastruktur und Software für die Geschäftsprozesse der Energiewirtschaft als Cloud Computing an. Die gesamte ICT-Unterstützung für diese Prozesse, mit über 1.600 Einzelbausteinen, kommt damit aus der Wolke. Beim Smart Home liegen die Schwerpunkte im Ausbau der Kommunikationsbox zur Drehscheibe für den automatisierten Haushalt: zum Energiesparen und für mehr Komfort.

Erfahrungen aus Pilotprojekten

In der T-City Friedrichshafen ist die Zukunft schon Realität. Viele Familien testen im Alltag innovative Anwendungen der Telekom. Erfahrungen aus Pilotprojekten zeigen, dass sich dadurch Stromfresser identifizieren lassen und die Nutzer bis zu 15 Prozent Strom sparen. So profitieren Umwelt, Wirtschaft und Endverbraucher von "smarter" ICT.

Smart Metering für Unternehmen

Die Deutsche Telekom hat Anfang 2011 zahlreiche neue Smart-Metering-Lösungen für Energieversorger, Messstellenbetreiber und Wohnungswirtschaft vorgestellt. Beispielsweise eine Software, mit der die Unternehmen Smart-Metering-Daten der Verbraucher direkt in ihr SAP-System einlesen können.

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