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Deutsche Telekom hat 2016 dabei geholfen, 5G greifbarer zu machen

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  • Deutsche Telekom hat 2016 dabei geholfen, 5G greifbarer zu machen
  • Network Slicing ermöglicht wahlweise extreme Latenzen oder hohe Verbindungsgeschwindigkeiten
  • Kommerzialisierung von NB-IoT wichtiger Branchentrend 2017
5G verbindet Welten

„Raus aus dem Labor und rein ins wahre Leben – so haben wir 2016 zusammen mit unseren Partnern bei Feldversuchen gezeigt, dass 5G-Technik in der Theorie und in der Praxis funktionieren wird. Die Deutsche Telekom hat einige Bestmarken gesetzt und unterstrichen, warum sie in Europa führend ist“, fasst Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik der Telekom, zusammen.

Nach Weißbuch, Blaupause und ersten Tests, hat das vergangene Jahr 5G tatsächlich greifbar gemacht. Mit dem weltweit ersten Ende-zu-Ende-Modell beim Mobile World Congress in Barcelona hat die Fachwelt von der Telekom ein anschauliches Beispiel und zugleich eine vielzitierte Diskussionsgrundlage erhalten. Dies hat deutlich gemacht, warum Network Slicing zu Recht als Herz der kommenden Technik-Generation gilt. So können sogar gegensätzliche Anforderungen von unterschiedlichen Interessengruppen auf ein und derselben technischen Infrastruktur über programmierbare, virtuelle Netze erfüllt werden.

Wie sehr das gelingt, verdeutlichten zwei weitere Bestmarken. Mit demselben Modell demonstrierte das Unternehmen, dass dieser Philosophie entsprechend Reaktionszeiten von unter einer Millisekunde Ende-zu-Ende möglich sind. Tests entlang der Autobahn A9 in Süddeutschland zeigen, wie sehr geringe Reaktionszeiten der Technik helfen können, den Menschen vor Gefahren zu bewahren. Aber auch extrem hohe Bandbreiten lassen sich in Zukunft an Orten realisieren, wo sich beispielsweise mehrere Nutzer zugleich die Wartezeit mit hochauflösenden Filmen verkürzen möchten. Bei einem entsprechenden Versuch mit Millimeter-Wellen-Technologie wurden Multi-User-Verbindungs-Geschwindigkeiten von bis zu 70 Gigabit in der Sekunde erreicht. Diese könnten später etwa über ein weiteres virtuelles Netz zur Verfügung gestellt werden.

„Auf dem Weg zu 5G gilt unsere besondere Aufmerksamkeit 2017 sicherlich auch der Kommunikation mit und unter Sensoren“, richtet CTO Bruno Jacobfeuerborn seinen Blick nach vorn. „Die Kommerzialisierung des Internet der Dinge via Schmalband-Kommunikation wird einer der großen Branchentrends im kommenden Jahr sein und auch uns beschäftigen.“ Neben Ultra Mobile Broadband und Tactile Internet gehört Massive IoT zu den inhaltlichen Schwerpunkten von 5G. Das Aktivieren von Schmalband-IoT (NB-IoT) im Netz der Deutschen Telekom ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin. Im Herbst 2016 hatte die Telekom damit begonnen die Netze in Deutschland und den Niederlanden fit dafür zu machen. Mittlerweile ist mit Griechenland ein weiterer Markt für NB-IoT hinzu gekommen. Weitere werden 2017 folgen.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Unternehmensprofil

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