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Johannes Maisack

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Dido Blankenburg verlässt die Deutsche Telekom auf eigenen Wunsch

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  • Kooperationsmodelle erweitert, zwei Joint Ventures gegründet, Kerngedanken der „offenen Netze“ etabliert
  • FTTH Strategie aufgesetzt
  • Telekom setzt bei Glasfaser weiter auf Eigenausbau und Kooperationen
Dido Blankenburg

Nach vier Jahren als Vorstandsbeauftragter für Breitbandkooperationen und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Telekom Deutschland verlässt Dido Blankenburg das Unternehmen. Er hat die Glasfaser- und Kooperationsstrategie wesentlich mitgestaltet. © Deutsche Telekom

Nach vier Jahren als Vorstandsbeauftragter für Breitbandkooperationen und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Telekom Deutschland verlässt Dido Blankenburg das Unternehmen. Der 51-Jährige beendet zum 30. Juni auf eigenen Wunsch das Arbeitsverhältnis, um sich Aufgaben außerhalb der Telekommunikations-Branche zu widmen. 

Dido Blankenburg verantwortet bei der Telekom sämtliche Kooperationen im Breitbandausbau in Deutschland. Zu seinem Tätigkeitsfeld gehört außerdem, die Breitbandstrategie weiterzuentwickeln und neue Marktmodelle für die kooperative Nutzung des Netzes zu entwickeln. Diese Aufgabe betrachtet er nun als abgeschlossen. Es gehe jetzt darum, diese umzusetzen und zu skalieren.

„Für die Herausforderungen, die wir vor vier Jahren identifiziert haben, existieren heute Lösungen. Wir kooperieren mit lokalen Versorgern, haben Glasfaser NordWest sowie GlasfaserPlus gegründet und erreichen so zusätzlich Millionen von Menschen. Ich bin sicher, dass die Telekom auf diesem Weg ihre Position als führender Telekommunikationsanbieter ausbauen wird“, so Dido Blankenburg.

In Blankenburgs Zeit hat die Telekom das Wholesale-Modell für direkte Glasfaseranschlüsse (Fiber to the home / FTTH) gestärkt und Verträge mit einem Volumen von mehr als 15 Milliarden Euro verhandelt. Mit der sogenannten Fiber Plattform – dem Betrieb und der Vermarktung auf dem Netze Dritter – hat die Telekom zudem ein Kooperations-Modell entwickelt, das in der Industrie heute zum Standard gehört. Allein mit den bereits laufenden Kooperationen wird das Unternehmen perspektivisch sechs bis acht Millionen Haushalte in Deutschland mit Glasfaser versorgen.

Nach 23 Jahren in der Telekommunikationsindustrie, davon 15 Jahren bei der Telekom, freut sich Blankenburg nun darauf, sich um Themen außerhalb der Branche zu kümmern. „So sehr ich es bedauere, an diesem Punkt zu gehen, so sehr freue ich mich auch auf mehr persönliche Freiheiten und das Neue, das kommen wird. Ich bin mir sicher: Es ist der richtige Moment für mich, loszulassen.“ Seine Position wird nicht nachbesetzt. 

Srini Gopalan, im Telekom-Vorstand verantwortlich für das Deutschland-Geschäft, bedankt sich für die unter Dido Blankenburg erreichten Erfolge: „Wir werden Dido und seine Leistungsbereitschaft vermissen. Er war nicht nur ein wertvoller Sparringspartner bei strategischen Entscheidungen, sondern maßgeblich an entscheidenden Initiativen und Projekten beteiligt. Dido hat unsere kooperative Glasfaserstrategie mit Leben gefüllt und dazu beigetragen, die Telekom zum führenden Glasfaserunternehmen in Europa zu transformieren. Er hat die Teams für unseren Dialog mit den Kommunen sowie unseren ländlichen Ausbau gestärkt. Dido hat verschiedene Kooperationen mitbegründet und die Vorleistungsverträge mit unseren Wettbewerbern gestaltet.“ Diese Verträge eröffnen einigen Millionen Kunden der Telekom-Wettbewerber die Wahl zwischen VDSL und FTTH. 

„Wir danken Dido für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für seine nächsten Unternehmungen. Wir werden ihn vermissen, verstehen aber seine persönliche Entscheidung. Außerdem gilt: Einmal magenta, immer magenta“, sagt Srini Gopalan. 

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

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