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Die Deutsche Telekom AG gibt im Namen des TAT-14 Eigentümer-Konsortiums bekannt

Einweihung und Inbetriebnahme des Seekabelnetzes TAT-14 - Neue Datenautobahn zwischen den USA und Europa Die fünfzig Miteigentümer von TAT-14, KDD/SCS aus Japan, der Hauptauftragnehmer des Projekts, und die TAT-14-Geschäftsleitungsteams vollziehen heute die Inbetriebnahme des transatlantischen Seekabelnetzes TAT-14 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin. Unter den Hauptinvestoren für das System befinden sich Concert, die Deutsche Telekom, France Telecom, KPNQwest, Mertromedia Fiber Networks, Sprint, Swisscom, Telenor und Telia.

Das Kabelsystem TAT-14 ist als Ringkonfiguration realisiert, das den Nordatlantik zweifach durchquert und auf diese Weise Europa und die USA miteinander verbindet. Das Netz ist auf eine geschützte Kapazität von

640 Gigabit pro Sekunde und eine Gesamtübertragungsrate von mehr als einem Terabit pro Sekunde ausgelegt. Dies entspricht der gleichzeitigen Übertragung von mehr als 15 Millionen Telefongesprächen. TAT-14 ist ein bisher einzigartiges System, da es fünf europäische Länder über Ende-zu-Ende-geschützte Kanäle direkt mit den USA verbindet.

"Die Inbetriebnahme von TAT-14 kommt genau zur richtigen Zeit, da der Internetverkehr zwischen den beiden großen Kontinenten sich weiter rasant entwickelt", stellte Gerd Tenzer, Vorstand Technik Netze, Einkauf und Umweltschutz der gastgebenden Deutschen Telekom AG, fest. "Mit dem TAT-14-System werden alle fünfzig teilhabenden Carrier in die Lage versetzt, ihren jeweiligen Kunden auf der derzeit günstigsten Kostenbasis im Markt hervorragende Übertragungsleistungen anzubieten."

Der Co-Vorsitzende des Konsortiums, Sheel Manchanda aus den USA, hob hervor: "Das 15 000 Kilometer umspannende System mit vier Faserpaaren verbindet die in den USA befindlichen Stationen in Manasquan und Tuckerton in New Jersey mit folgenden europäischen Standorten: Noerre Nebel (Dänemark); Norden (Deutschland); Katwijk (Niederlanden); Saint-Valery-en-Caux (Frankreich) und Bude (Großbritannien). Das System kann in einer Sekunde den Inhalt von mehr als 200 DVD-s übertragen und schafft durch eine Verdopplung der aktivierten transatlantischen Kapazität die technischen Voraussetzungen für einen Anstieg der Datenübertragung zwischen den beiden großen Kontinenten. Die gesamten Projektkosten liegen voraussichtlich zehn Prozent unter den ursprünglich veranschlagten Kosten von 1,5 Milliarden US-Dollar."

Kinji Iwasaki, Präsident von KDD/SCS, wandte sich ebenfalls an die Veranstaltungsteilnehmer und sagte: "Wir sind sehr stolz, an einem Projekt dieser Größenordnung mitzuwirken, das den größten Vertrag für einen japanischen Anbieter im atlantischen Raum darstellt und als Hauptauftragnehmer für das Seekabelnetz ausgewählt worden zu sein. Dieser Vertrag stellt einen Meilenstein für unser Unternehmen dar und unterstreicht auch das Vertrauen des TAT-14-Konsortiums in unsere Mitarbeiter und in das technische Know-how unseres Unternehmens."

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