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Johannes Maisack

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Telekom und Stadtwerke Bietigheim-Bissingen kooperieren bei Glasfaser

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  • Direkte Glasfaseranschlüsse für 20.000 Haushalte  
  • Ausbau soll bis 2030 abgeschlossen sein 
Die Teilnehmer der PK vor dem Turm der grauen Pferde, dem Wahrzeichen der Stadt.

Von Erster Bürgermeister Michael Hanus, Stadtwerke-Geschäftsführer Richard Mastenbroek, Thilo Höllen (Deutsche Telekom), OB Jürgen Kessing, Sabine Wittlinger, Konzernbevollmächtigte Region Südwest der Telekom, und Lars Brackschulze von der Gigabit-Region der Telekom. © Alfred Drossel

Für den Glasfaserausbau in der Gigabitregion Stuttgart stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellt heute Bietigheim-Bissingens Oberbürgermeister Jürgen Kessing, der Geschäftsführer der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen Richard Mastenbroek sowie Thilo Höllen, Leiter Breitbandkooperationen bei der Telekom Deutschland, die Details der Kooperation vor. 

Oberbürgermeister Jürgen Kessing hob die Bedeutung der Kooperation zwischen den Stadtwerken und der Deutschen Telekom im besonderen Maße hervor „Die Unternehmen und Privathaushalte in unserer wirtschaftsstarken Stadt müssen sich auf die Anforderungen der Zukunft einstellen können. Schnelles Internet, der schnelle Austausch von hohen Datenmengen, sei es im Betrieb, sei es in der Familie, werden künftig für die meisten Einwohner auch in Bietigheim-Bissingen zum Standard gehören. Dafür schaffen Stadt, Stadtwerke und Telekom heute gemeinsam die nötigen Rahmenbedingungen.“ 

„Kooperationen sind ein zentraler Baustein unserer Glasfaser-Strategie. Wir glauben fest daran, dass Digitalisierung gelingt, wenn die beteiligten Partner ihre individuellen Stärken einbringen. Auch unsere Wettbewerber profitieren vom gemeinschaftlichen Ausbau, denn die Telekom bekennt sich zum ‚Open-Access-Prinzip‘. Das heißt, dass andere Anbieter ihre Kunden auf unserer Infrastruktur mit ihren Produkten versorgen können – zu fairen, marktüblichen Konditionen. Das Netz der Zukunft ist anbieteroffen und diskriminierungsfrei“, erläuterte Thilo Höllen den Ansatz der Telekom. 
Die Partner unterzeichneten einen Kooperationsvertrag. Richard Mastenbroek, Geschäftsführer der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen, betont: „Dank der intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten ist ein gemeinsames Vertragswerk entstanden, welches die digitalen Weichen der Zukunft in der Region stellt“. Das Ziel der Kooperation ist, bis 2030 insgesamt 90 Prozent aller Haushalte in Bietigheim-Bissingen mit Glasfaser zu beliefern. Hierbei gehen die Partner von ca. 20 000 Kunden und einer Gesamttrassenlänge von knapp 130 Kilometern aus. 

Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region Stuttgart und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH betont bezüglich der Zusammenarbeit: „Der inzwischen vierte Kooperationsvertrag von breitbandaktiven Stadtwerken im Rahmen des regionalen Gigabitprogramms zeigt, dass der Rahmenvertrag der Region Stuttgart mit der Telekom eine hervorragende Basis für Kooperationen bildet. Angesichts der aktuellen Markdynamik können breitbandaktive Stadtwerke dazu beitragen, dass urbane Gebiete beim Glasfaserausbau nicht ins Hintertreffen geraten. Wir freuen uns über unsere neuen Partner aus Bietigheim-Bissingen und begrüßen es, wenn sich weitere Stadtwerke in der Region zum gegenseitigen Nutzen am gemeinsamen und abgestimmten Glasfaserausbau beteiligen.“

Synergien nutzen und Ressourcen sparen 

Dabei sollen die regionale Stärke der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen mit dem operativ effizienten Netzbetrieb der Telekom gekoppelt werden. Diese Partnerschaft soll dabei helfen, Synergien beim Netzausbau und eine effiziente Netzauslastung zu realisieren. Hierbei übernehmen die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen den Bau der passiven Netzinfrastruktur. Die Telekom mietet dieses Netz exklusiv an und übernimmt den aktiven Netzbetrieb, um Kunden schnelles Internet bis in die Wohnung anzubieten. Die neuen Glasfaseranschlüsse liefern Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s (FTTH, Fiber to the home).

Über die Deutsche Telekom: Konzernprofil

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Glasfaser hat eine besondere Bedeutung für den Ausbau von Netzen und die Digitalisierung in Deutschland.

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