Medien

Leinen los für den Hafen der Zukunft

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen
  • "smartPORT logistics" geht im Hamburger Hafen in den Regelbetrieb
  • Effizientere Warenströme dank weniger Wartezeiten und Staus

Der Hamburger Hafen sticht mit dem Logistiksystem der Zukunft in See. T-Systems und die Hamburg Port Authority (HPA) haben einen Vertrag unterzeichnet, mit dem sie den Regelbetrieb des weltweit einzigartigen Logistiksystems aufnehmen. "smartPORT logistics" erlaubt dem Hamburger Hafen, Lkw- und Containerbewegungen besser zu steuern. Dies reduziert Staus und Wartezeiten im Hafengebiet und beschleunigt den Umschlag der Frachtgüter. Die HPA plant, möglichst viele Lkws, die täglich im Hamburger Hafen verkehren, mit der App-basierten Telematiklösung zu vernetzen.

Grundlage dieses Projekts ist eine Original Equipment Manufacturer (OEM) Vereinbarung zwischen T-Systems und SAP für ‚connected logistics‘. Connected logistics ist eine Logistik-Lösung, die die Anforderungen von Logistikzentren für Häfen, Flughäfen, Paketverteilungszentren und Produktionsstandorte adressiert. "Die Logistikbranche steht heute vielfach vor der Herausforderung, ihre Güterströme auf einem begrenzten Areal optimieren zu müssen. Mit smartPORT logistics ermöglichen wir beispielsweise der HPA, Warenflüsse in Echtzeit zu steuern und dadurch den eingeschränkten Raum effizient zu nutzen", sagt Horst Leonberger, Leiter des Telekom-Konzerngeschäftsfelds Vernetztes Fahrzeug.

Eine Fuhre mehr pro Tag
In Hamburg führt das "smartPORT logistics"-System alle relevanten Verkehrs- und Infrastrukturdaten des 72 Quadratkilometer großen Hafengebietes in Echtzeit zusammen: Position der Lkws und Container, Terminal- und Depot-Infos, Baustellen, Brückenöffnungszeiten und freie Parkflächen. Dadurch erhalten Hafenmanagement, Speditionen und Parkraumbetreiber rund um die Uhr ein umfassendes Lagebild und können schnell auf Verkehrsbehinderungen reagieren. "Die smartPORT-logistics-Lösung unterstützt die Hamburg Port Authority, die Verkehrsflüsse im Hamburger Hafen vorhersagbarer zu steuern", sagt Nils Herzberg, SVP, Global Co-Lead, Internet of Things GTM bei SAP. "Mithilfe der Lösung lassen sich Überraschungen antizipieren. Da die Lösung mit Daten in Echtzeit arbeitet, basieren die Handlungsempfehlungen nicht auf Vermutungen, sondern auf Daten."

Alle Echtzeitdaten in einer Anwendung
smartPORT logistics ist eine Private-Cloud-Anwendung auf Basis der Connected Car-Plattform der T-Systems und der SAP Connected Logistics-Software von SAP. Die Anwendung vereint Frachtdaten mit Informationen aus Telematik-Systemen verschiedener Anbieter sowie die Verkehrs- und Infrastrukturdaten der HPA. Zudem stellt die Telekom eine Android-App bereit, die in den Lkws als Telematik-Einheit dient. Die Software SAP Connected Logistics bringt schließlich alle Echtzeit-Daten zusammen und stellt sie den Nutzern in einem Online-Portal zur Verfügung.

Mehr Fracht, gleicher Platz
"Unser Ziel ist der smartPORT, der intelligente Hafen. Dazu gehört auch, eine optimale Informationsversorgung für alle Beteiligten im Hafen zu gewährleisten", sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der HPA. "Mit smartPORT logistics haben wir begonnen, die an der Logistikkette Beteiligten zu vernetzen, sodass sie ihre Prozesse in Echtzeit aufeinander abstimmen können. Wenn alle mitmachen, sind wir auf einem guten Weg."

Der Hamburger Hafen ist der zweitgrößte Hafen Europas. Im vergangenen Jahr schlug der Hamburger Hafen fast zehn Millionen Container um. Bis Ende 2025 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Aufgrund seiner Lage im Herzen der Stadt ist die Erweiterung des Hafens jedoch begrenzt.

Besucher der CeBIT können die Logistiklösung "smartPORT logistics" auf dem Stand der Deutschen Telekom kennenlernen.

Erleben Sie unsere Produkte und Dienstleistungen während der CeBIT vom 16. bis 20. März live auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 4, Stand C26.
Der gesamte Messeauftritt der Deutschen Telekom ist klimaneutral: Alle CO2-Emissionen aus dem Aufbau und Betrieb des Standes werden zu 100 Prozent mit Projekten zur CO2-Reduktion im Ausland kompensiert.

Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit rund 151 Millionen Mobilfunkkunden sowie 30 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2014). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 228.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte der Konzern einen Umsatz von 62,7 Milliarden Euro, davon wurde mehr als 60 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

Hamburg Port Authority
Die Hamburg Port Authority betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Dazu stellt die HPA die erforderlichen Flächen bereit und übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. Sie vermarktet spezielles, hafen-spezifisches Fachwissen und nimmt die hamburgischen Hafeninteressen auf nationaler und internationaler Ebene wahr. www.hamburg-port-authority.de

FAQ

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Website {js_accept}akzeptieren{js_accept} Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie hier.