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Caroline Bergmann

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Embedded World in Nürnberg: Telekom stellt NB-IoT Module, Sensoren und IoT Plattform vor

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  • Neues Entwicklerkit für NarrowBand IoT Maschinennetz
  • Cloud der Dinge unterstützt Übertragungsprotokoll MQTT und bietet Software Development Kit an
  • Recruiting: IT-Consultants, -Entwickler und -Architekten sowie IoT- und Big-Data-Spezialisten gesucht
NB-IoT Deutschland Karte

Auf der diesjährigen Embedded World in Nürnberg wendet sich die Deutsche Telekom vom 27. Februar bis 1. März in Halle 3 Stand 3-429c mit Lösungen zur Maschinenvernetzung über NarrowBand IoT (NB-IoT) an Experten und Entscheider aus Forschung, Entwicklung und Konstruktion sowie an Moduleentwickler.

Schwerpunkt dieses Jahr sind unterschiedliche Module und Sensoren für NB-IoT-basierte Lösungen. Als Technologie mit niedrigem Energiebedarf und hoher Gebäudedurch­dringung treibt die Deutsche Telekom diese Innovation speziell für das Internet of Things (IoT) voran und arbeitet mit einer Community von über 200 Unternehmen und Start-Ups an der Entwicklung neuer Produkte. Einige dieser Produkte stellt der Konzern auf der Messe vor, so zum Beispiel das NarrowBand IoT Entwicklerkit von Gimasi, die vernetzte Straßenleuchte von Flashnet oder die Fahrradortungslösung von IoT Venture.

Basierend auf einer Arduino Plattform stellt das NB-IoT Makers Kit von Gimasi Entwicklern einen Bausatz zur Verfügung, mit dem sie schnell sowohl Prototypen entwickeln als auch NB-IoT Use Cases verproben können. Für einen leichten Einstieg in die NB-IoT Entwicklung besteht das Kit neben dem Arduino Board aus Sensoren, SIM Karte, OLED Display, Schalter, Relay und Temperatursensor.

Die über NB-IoT vernetzten Straßenlaternen der Firma Flashnet helfen Städten und Gemeinden dabei, die Energieeffizienz zu steigern und die Wartung des Straßenbeleuchtungsnetzes zu optimieren.

Das Start-Up IoT Venture stellt in Nürnberg seine Ortungslösung für E-Bikes und S-Pedelecs auf Basis von NB-IoT vor, die sich durch eine große Reichweite, niedrigen Energiebedarf und geringe Kosten auszeichnet. Den Vermarktungs­start plant das Unternehmen für Herbst 2018.

Mit dem Ausbau des NB-IoT Netzes in Europa und USA legt die Telekom auch in Verbindung mit 5G einen Baustein für die Zukunftsfähigkeit ihres Mobilfunknetzes. Während die 5G-Technologien bei der Übertragung großer Datenmengen bei geringen Latenzzeiten gefragt sind, spielt NB-IoT seine Stärken bei schmalbandigen Anwendungen durch einen äußerst geringen Energieaufwand und eine hohe Gebäudedurchdringung aus.

Darüber hinaus präsentiert die Deutsche Telekom in Nürnberg mit der „Cloud der Dinge“ eine IoT-Plattform, mit der Anwender auf Gerätedaten zugreifen, und Maschinen steuern können. Mit dem „Cloud Field Bus“ bietet die Telekom eine Lösung, Produktionsmaschinen über die Protokolle Profibus, Modbus und Can anzubinden. Ohne zusätzliche Programmierung ist eine Maschine innerhalb von wenigen Minuten mit der Plattform vernetzt. So bietet beispielsweise die Smartbox von Pssystec Automatisierungstechnik Anwendern eine cloudbasierte Plug&Play Lösung, um Anlagen zu überwachen und den Anlagenservice maßgeblich zu optimieren. Über das Modbus Protokoll RTU können über die serielle Schnittstelle (RS485) bis zu 20 modbusfähige Feldgeräte an die Cloud der Dinge angebunden werden. Damit können Kunden die Einstellung ihrer Geräte für die Gebäudeautomatisierung wie Pumpen, Kühler, E-Meter oder Lüftungsanlagen in der Cloud der Dinge konfigurieren.

Ein weiteres Beispiel für den Einsatz der Cloud der Dinge Plattform ist das vernetzte Wasseranalysegerät Testomat der Firma Heyl. Die Geräte zur Wasseranalyse können mehr als 20 Parameter bestimmen, darunter Wasserhärte, freies Chlor oder Chlordioxid. Eingesetzt werden sie beispielsweise in der Trinkwasser- oder der Lebensmittelherstellung sowie in Kühl- und Wärmekreisläufen der Industrie.  Dank der Anbindung an die Cloud der Dinge kann der Hersteller jedes Gerät aus der Ferne überwachen und bei Unregelmäßigkeiten seinen Kunden eine vorausschauende Wartung – predictive maintenance – anbieten.

Auch Bautrockner lassen sich über die Cloud der Dinge vernetzen. Die leistungsfähigen Geräte kommen zum Beispiel nach Wasserschäden in privaten oder gewerblichen Immobilien zum Einsatz. Sie sind schnell, effizient und brauchen Strom. Bisher war es oft schwer, anfallende Energiekosten richtig zuzuordnen. Mithilfe der Cloud der Dinge Plattform lassen sich Betriebs­stunden, Produktivität oder Defekte erfassen und Kosten entsprechend zuordnen und verrechnen.

Zwei Neuerungen stehen für die Cloud der Dinge zur Verfügung:

  • Cloud der Dinge unterstützt die Kommunikation über MQTT Protokoll (Message Queuing Telemetry Transport), einem offenen Nachrichtenprotokoll für Machine-to-Machine-Kommunikation. Da MQTT auf dem gängigen Transmission Control Protocol (TCP) aufbaut, kann es jederzeit mit Hilfe von SSL (Secure Sockets Layer) oder TLS (Transport Layer Security) verschlüsselt werden.
  • Software Development Kit 1.0 (SDK1.0). Das Cloud der Dinge SDK 1.0, ermöglicht Integratoren eine schnellere Entwicklung und Realisierung von Software- und Hardwareprojekten und reduziert den Aufwand bei der Entwicklung von Software erheblich. Das erste Release des Cloud der Dinge SDK 1.0 ist in der Programmiersprache JAVA verfügbar.

Rund um die Themen IoT, Cloud, Big Data und IT-Security sucht die Telekom Talente mit unternehmerischem Kopf und Start-up-Geist, die vernetzt denken und die Digitalisierung vorantreiben wollen. Die Kollegen auf dem Messestand freuen sich auf Gespräche mit IT-Consultants, Entwicklern, IT-Architekten und Projektmanagern, IoT- und Big-Data-Spezialisten.

Weitere Informationen zu den auf der Embedded World gezeigten Lösungen unter IoT.telekom.com.

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