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Johannes Maisack

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Telekom und EWE unterzeichnen Vertrag für Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser NordWest

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  • Beide Partner beabsichtigen gemeinsame Investitionen von bis zu zwei Milliarden Euro
  • 1,5 Millionen Privathaushalte und Unternehmensstandorte sollen direkte Glasfaseranschlüsse erhalten
  • Glasfaser NordWest agiert in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens 
Stefan Dohler (links) und Dirk Wössner.

Gemeinsam für schnelles Internet: EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler (links) und Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland, besiegeln den Gründungsvertrag von Glasfaser NordWest. 

Die Deutsche Telekom und das Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE haben den Vertrag unterzeichnet, der die Gründung des gemeinsamen Unternehmens (Joint Venture) vorsieht. Damit gehen die Partner den nächsten Schritt in ihrer Zusammenarbeit. Das Joint Venture firmiert unter dem Namen „Glasfaser NordWest“. Die beiden Unternehmen haben heute zudem Glasfaser NordWest beim Bundeskartellamt formal angemeldet. 

Glasfaser NordWest soll bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit schnellem Internet versorgen. Es wirkt in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens. Technische Grundlage sind Glasfaseranbindungen bis ins Haus (Fibre to the Home/FTTH). Beide Partner gehen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von rund zehn Jahren aus. 

„Niemand investiert so viel in die digitale Infrastruktur wie die Telekom. Wir sind der Digitalisierungsmotor Deutschlands und schalten nun einen Gang höher. Mit Glasfaser NordWest heben wir Synergien. Denn wir planen und bauen die Glasfaserinfrastruktur gemeinsam. Im Betrieb lasten wir dann die Netze stärker aus. Wir schließen auch jene Haushalte an, die sonst nicht so schnell versorgt würden“, sagt Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland. „Die Gründung ist konsequent und Ausdruck unserer Strategie der Kooperation. Denn wir sind weiterhin überzeugt: Wir werden Deutschland nur gemeinsam mit anderen Unternehmen digitalisieren – und das ohne regulatorische Eingriffe. Unsere Partnerschaft zeigt: Glasfaserausbau ohne Regulierung funktioniert. Wir bauen aus und sind dabei offen für alle Wettbewerber. Eingriffe des Regulierers brauchen wir nicht.“

„Wir freuen uns über diesen wichtigen Schritt unserer Partnerschaft. Im Nordwesten steht EWE für schnelles Internet und die Digitalisierung des ländlichen Raums. Wir haben alleine schon viel erreicht, wollen aber noch mehr schnelle Internetanschlüsse für möglichst viele Menschen in unserer Heimatregion. Gemeinsam mit der Telekom können wir in kürzerer Zeit zu diesem Ziel gelangen. Daher sind die Gewinner dieser Kooperation die Menschen im Nordwesten. Glasfaser NordWest errichtet die Infrastruktur und legt damit die Basis für die Digitalisierung, und die Kunden haben die freie Wahl der Anbieter“, sagt EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler. „Die Dienste auf der neuen Infrastruktur stehen allen interessierten Telekommunikationsunternehmen zu üblichen kommerziellen Bedingungen zur Verfügung.“ 

Die Kooperation ist zeitlich nicht beschränkt. Bereits im Dezember 2017 hatten die Telekom und EWE eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet und das Joint Venture-Vorhaben bekanntgegeben. Nach der ausstehenden Freigabe durch die Kartellbehörde wollen beide Parteien das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Oldenburg zeitnah gründen. 

Beide Gesellschafter bauen die Infrastruktur in einem wettbewerbsoffenen Auswahlverfahren auf. Sie wirken dabei als Generalunternehmer. In den ersten beiden Jahren nach Unternehmensgründung legt Glasfaser NordWest die auszubauenden Gebiete vorab fest. Die beiden Mutterunternehmen Telekom und EWE werden ausbauen. Im Anschluss vergibt Glasfaser NordWest die Ausbaugebiete per Auswahlverfahren auch an Dritte. Sobald die Hausanschlüsse gelegt worden sind, treten die beiden Telekommunikationsanbieter EWE und Telekom sowie alle weiteren interessierten TK-Unternehmen in einen direkten Wettbewerb um die jeweiligen Kunden.

2020 können die ersten Kunden im Ausbaugebiet die neuen Glasfaseranschlüsse nutzen.  

Weitere Informationen zu Glasfaser NordWest erhalten Sie im Doppelinterview mit Dirk Wössner und Dido Blankenburg, bei der Telekom verantwortlich für Breitbandkooperation. 

Über die Deutsche Telekom: Konzernprofil


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Die Telekom investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau.

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