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Johannes Maisack

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Das Saarland wird zur Gigabitregion: Telekom will 120.000 Glasfaseranschlüsse ermöglichen

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  • Heutiges Treffen mit Ministerpräsident Tobias Hans, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Srini Gopalan, Deutschland-Chef der Telekom und Ferri Abolhassan, Sales & Service-Chef der Telekom
  • Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 1Gbit/s
  • FTTH-Ausbauoffensive bis Ende 2028 geplant
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Die Telekom will im Saarland über 120.000 Haushalte mit FTTH versorgen. Bekanntgabe vor der Staatskanzlei mit Ministerpräsident Tobias Hans, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Srini Gopalan, Deutschland-Chef der Telekom und Ferri Abolhassan, Sales & Service-Chef der Telekom.

Die Deutsche Telekom nimmt das Saarland mit ins Gigabitzeitalter. Bis Ende 2028 will das Bonner Unternehmen über 120.000 Haushalte und Unternehmensstandorte mit direkten Glasfaseranschlüssen bis in Haus (FTTH, Fiber to the home) versorgen. Dies gaben Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom für das deutsche Festnetz- und Mobilfunkgeschäft zuständig, heute mit Ministerpräsident Tobias Hans und Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt bei einem gemeinsamen Pressetermin in der Staatskanzlei bekannt.

Damit setzt die Telekom erneut ein Zeichen für die Digitalisierung Deutschlands. Zuletzt hatte das Unternehmen den Bau von über zwei Millionen FTTH-Anschlüssen in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Düsseldorf bekannt gegeben. Zugleich sollen parallel über drei Millionen FTTH-Anschlüsse im ländlichen Raum entstehen. 

Diese Ausbauprojekte zahlen auf das erste große Etappenziel der Telekom ein: Bis Ende 2024 sollen zehn Millionen Haushalte und Unternehmen im Bundesgebiet FTTH-Anschlüsse im Netz der Telekom buchen können. Die Ausbaugebiete im Saarland liegen vorwiegend in den Städten Saarbrücken, Homburg und Neunkirchen sowie in deren Umland.

Ministerpräsident Tobias Hans: „Die Ausbaupläne der Deutschen Telekom stehen ganz im Einklang mit unserer saarländischen Gigabitstrategie. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes leistet die Deutsche Telekom einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir zur Gigabitregion werden. Nur so können wir zukunftsfähig bleiben und die immensen Potentiale der Digitalisierung nutzen. Landes- und Kommunalverwaltung müssen ebenso ihren Beitrag leisten. Nun gilt es, die Ausbauprozesse zu optimieren und Verzögerungen in Genehmigungsprozessen zu beseitigen. Im Schulterschluss von Land, Kommunen und Unternehmen werden wir den Weg zur Gigabitgesellschaft ebnen.“

Srini Gopalan: „Digitalisierung heißt, Teilhabe ermöglichen. Die Telekom will den Menschen im Saarland eine zukunftsfähige Digitalinfrastruktur bieten. In den Städten wie in den ländlichen Regionen. Wir werden eng mit den örtlichen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, um beim Netzausbau das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligen zu erreichen. Ich bin überzeugt: Digitalisierung ist Teamsport. Und der heutige Termin hat gezeigt, dass der notwendige Teamspirit dafür bei allen Parteien vorhanden ist. Das stimmt mich sehr zuversichtlich.“

Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Ich begrüße die Investition der Deutschen Telekom in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Saarbrücken. Die Digitalisierung ist eines der wichtigsten Themen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Vom Ausbau der Glasfaseranschlüsse werden der Wirtschaftsstandort Saarbrücken, öffentliche Einrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger profitieren.‟

In der Landeshauptstadt Saarbrücken soll der Ausbau spätestens im kommenden Jahr beginnen. Die ersten direkten Glasfaseranschlüsse will die Telekom in den Saarbrücker Stadtteilen St. Johann, Malstatt und Eschberg verlegen. Die Telekom plant, allein 2022 im Saarland bis zu 15.000 Haushalten und Unternehmensstandorten direkte Glasfaser anzubieten.

Beim Gipfeltreffen tauschten sich Tobias Hans, Srini Gopalan sowie Saarland-Botschafter Ferri Abolhassan, bei der Telekom verantwortlich für Sales und Service, über das konkrete Zusammenspiel zwischen politischen Entscheidern und der Telekom aus. Die Telekom setzt auf kommunale Unterstützung. „Alternative Verlegemethoden wie Bauen in Mindertiefe, Koordinierung beim Tiefbau, Nutzung von kommunalen Leerrohren sowie vereinfache Genehemigungsverfahren – je mehr Unterstützung wir vor Ort bekommen, desto schneller können wir noch mehr Glasfaser im Saarland verlegen“, sagt Srini Gopalan.

Die Telekom kann auf einer guten Basis aufsetzen: Durch die Anstrengungen der vergangenen Jahre sind inzwischen über 97 Prozent der saarländischen Haushalte mit mindestens 50Mbit/s versorgt. Rund neun von zehn Haushalten können sogar 100 Mbit/s buchen. Damit gehört das Saarland zu den führenden Flächenländern. Ähnliches gilt für den Mobilfunk: Nahezu 100 Prozent der saarländischen Bevölkerung versorgt die Telekom bereits mit LTE. Dafür hat das Unternehmen im Saarland in den vergangenen Jahren 350 LTE-Masten errichtet. Das topmoderne 5G-Netz können schon 80 Prozent aller Saarländerinnen und Saarländer nutzen.

Wie Anwohner sich informieren können

Unter www.telekom.de/glasfaser-Saarbruecken können sich Interessierte ab sofort über den Glasfaserausbau in Saarbrücken informieren. Die Telekom wird die Bevölkerung in den Glasfaser-Ausbaugebieten zudem frühzeitig per Postwurfsendung über ihre Möglichkeiten beim Netzzugang informieren. Auch die Mitarbeitenden der Telekom Shops im Saarland beraten gern beim Thema Glasfaser. Zusätzlich können sich Interessierte jederzeit auch online oder über die kostenfreie Hotline 0800 2266 100 informieren.

Aktive Beauftragung des Glasfaseranschlusses bleibt das A und O

Ein wichtiger Punkt beim FTTH-Ausbau: Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein in die Häuser und Wohnungen. Dafür ist die Unterstützung der Menschen nötig, die dort wohnen oder denen sie gehören, nötig. Die Telekom legt die Glasfaser an die Straße bzw. an die Wohngebäude, für die letzten Meter in die Häuser oder Wohnungen ist jedoch eine Beauftragung notwendig.

Die Beauftragung kann einfach erfolgen: Sobald der Auftrag aufgenommen wurde, kontaktiert die Telekom den Eigentümer oder die Eigentümerin des Wohnobjekts. Ist die Zustimmung zum Ausbau erfolgt, kommt der Telekom Service persönlich zur sogenannten Auskundung vor Ort. Dort beraten alle Beteiligten darüber, wo und wie die Leitungen im Objekt verlegt werden können. Im Anschluss kann die Telekom mit dem Ausbau des Objektes beginnen.

Surfen im besten Netz

Das Glasfasernetz der Telekom umfasst mehr als 600.000 Kilometer. In Deutschland versorgt das Unternehmen über das sogenannte Vectoring über 34,1 Millionen Haushalte und Unternehmen mit Bandbreiten von mindestens 50 bis zu 100 Mbit/s im Download. 25,8 Millionen davon können via Super-Vectoring bis zu 250 Mbit/s nutzen. 2,3 Millionen Haushalte und Unternehmen können bereits einen Glasfaser-Anschluss mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s bekommen. 

Die Telekom will gemeinsam mit den anderen Netzbetreibern erreichen, dass bis 2030 jeder Haushalt und jedes Unternehmen im Bundesgebiet über einen Glasfaser-Anschluss verfügen kann. Dafür investiert der Konzern in diesem Jahr 5,5 Milliarden Euro vorwiegend in seine Infrastruktur. Bis 2024 will die Telekom diesen Betrag auf 6 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

Glasfaser bei der Telekom: Schnell. Stabil. Zukunftssicher.

Gigabitgeschwindigkeit in drei Metropolen

Die Deutsche Telekom zieht bei ihrer Glasfaseroffensive das Tempo weiter an. Nach Berlin gibt die Telekom heute den FTTH-Ausbau in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf bekannt.

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