Verantwortung

So machen Sie Ihren Router sicher

  • Teilen
    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
  • Drucken
  • Text vorlesen

Router sind eigentlich Computer ohne Tastatur und Bildschirm. Doch man vergisst leicht, dass auch sie gegen Angriffe aus dem Netz geschützt werden müssen. Für die Eiligen fasst das Video alles dazu zusammen. Wer sich detaillierter informieren möchte, findet unten die sechs wichtigsten Tipps.

Für viele der untenstehenden Tipps müssen Sie die Konfigurationseinstellungen Ihres Speedports aufrufen. Geben Sie dazu im Adressfeld Ihres Internet-Browsers http://speedport.ip oder http://192.168.2.1 ein. Schließen Sie dabei immer alle weiteren Internetseiten, die auf Ihrem Computer geöffnet sind. Anschließend geben Sie das Passwort des Routers ein. Sie finden es auf der Rück- oder Unterseite Ihres Gerätes. Das führt uns schon zum ersten Tipp.

1. Ändern des Router-Passworts

Viele Hersteller versehen ihre Router mit werksseitig vorkonfigurierten Passwörtern für die Administration und auch für das WLAN, um eine möglichst schnelle und einfache Inbetriebnahme zu ermöglichen. Auch die Speedport Router der Deutschen Telekom sind mit geräteindividuellen, sicheren Passwörtern für die Webseite, auf der Sie die Router-Einstellungen vornehmen, und für das WLAN ausgestattet. Dennoch sollten diese Passwörter bei der Inbetriebnahme sofort geändert werden. Es empfiehlt sich, auch später gelegentlich das Passwort zu ändern. Besonders aufwändig ist häufig die Neuvergabe des WLAN-Passworts, da dieses oftmals in vielen Geräten wie Laptops oder Smartphones gespeichert wurde. Wenn Sie Ihr WLAN-Passwort allerdings nur selbst nutzen und bei der Inbetriebnahme Ihres Routers ein besonders langes und daher sicheres Passwort gewählt haben, müssen Sie es in der Regel nicht häufig wechseln. Verwenden Sie für ein gutes Passwort Groß- und Kleinbuchstaben in Kombination mit Zahlen und Sonderzeichen.

2. Softwareupdates durchführen

Aktivieren Sie bei Geräten wenn möglich stets automatische Softwareupdates. Bei den Telekom Speedport Routern heißt diese Funktion „Easy Support“. Sie ist bei allen Speedports bereits von vornherein aktiviert, so dass Ihr Router von der Telekom regelmäßig mit Updates versorgt wird. Die Aktualisierungen beheben nicht nur Fehler in der Gerätesoftware, sondern schließen auch Sicherheitslücken.

Geben Sie fritz.box (ohne www) in die Adresszeile Ihres Browsers ein und dann Ihr Gerätepasswort (nicht das WLAN-Passwort), sofern Sie eins vergeben haben.

System  – Update  – Neues Fritz!OS suchen  – Update jetzt starten

Video-Anleitung

3. Verschlüsselung einrichten

Die wichtigste Maßnahme zum Schutz Ihres WLANs ist eine Verschlüsselung. Bei den meisten WLAN-Systemen geschieht dies über die derzeit sicherste Verschlüsselungsmethode WPA2-PSK.  Klingt kompliziert, schützt aber - und wir zeigen Ihnen, wie Sie es einrichten können.

So funktioniert es bei Speedport Routern

Einloggen (siehe oben) > Heimnetzwerk > WLAN-Grundeinstellungen > Name und Verschlüsselung > Verschlüsselungsart > WPA2 auswählen

Verschlüsselung einrichten

Verschlüsselung einrichten

So funktioniert es bei Fritz!box Routern

Das WLAN-Funknetz der Fritz!Box ist bereits in den Werkseinstellungen durch die sichere WPA/WPA2-Verschlüsselung und einen individuellen WLAN-Netzwerkschlüssel vor unbefugtem Zugriff geschützt. Um eine WLAN-Verbindung zur Fritz!Box herstellen zu können, muss dieser Netzwerkschlüssel manuell am WLAN-Gerät (z.B. Computer, Smartphone, Spielekonsole) eingetragen werden.

Geben Sie fritz.box (ohne www) in die Adresszeile Ihres Browsers ein > WLAN > Sicherheit > WPA-Verschlüsselung > WPA-Modus > WPA2 (CCMP) > Tragen Sie im Eingabefeld "WLAN-Netzwerkschlüssel" ein beliebiges Kennwort mit einer Länge zwischen 8 und 63 Zeichen ein > Übernehmen

4. Festlegen, welche Geräte Zugang zu Ihrem WLAN haben dürfen

Um Ihr Heimnetzwerk bestmöglich zu schützen, können Sie neben der WPA2-Verschlüsselung eine Zugangsbeschränkung einrichten. Das bedeutet: Sie können bestimmen, welche WLAN-fähigen Geräte auf Ihr WLAN zugreifen dürfen. Bei dieser Funktion können Sie auch sehen, welche Geräte bereits Zugang zu Ihrem WLAN haben und einzelnen bei Bedarf den Zugang verwehren.

So funktioniert es bei Speedport Routern

Einloggen > Heimnetzwerk > WLAN-Zugriff verwalten > Zugangsbeschränkung > Nur bestimmte Computer im WLAN zulassen > Bekannte und erwünschte WLAN Geräte auswählen > Speichern

So funktioniert es bei Fritz!Box Routern

Einloggen > WLAN > Sicherheit > Verschlüsselung > WLAN-Zugang beschränken > WLAN-Gerät hinzufügen > Übernehmen

5. Gastzugang einrichten

Achten Sie darauf, wer Zugang zu Ihrem Heimnetzwerk erhält. Alle Benutzer Ihres Heimnetzwerks, also zum Beispiel Freunde, die zu Besuch sind, bewegen sich mit Ihrer Identität im Internet und können die für Ihren Internetanschluss konfigurierten Dienste Ihres Netzbetreibers nutzen. Zudem erhalten sie Zugriff auf alle lokalen Ressourcen in ihrem Heimnetzwerk, beispielsweise auf Ihre in einem offenen Netzlaufwerk gespeicherten Fotos. Daher sollten Sie die Nutzung Ihres Heimnetzwerks nur Personen oder Geräten erlauben, denen Sie vertrauen. Viele neuere Router, beispielsweise der Speedport Smart der Telekom, bieten zusätzlich zum privaten WLAN einen vom Heimnetzwerk getrennten „Gastzugang“ an, den Sie beispielsweise Ihren Gästen bei einer Party anbieten können. Der Gastzugang erfordert ein eigenes Passwort und kann zudem unabhängig von Ihrem privaten WLAN ausgeschaltet oder zeitlich begrenzt werden. So müssen Sie Ihr privates WLAN Passwort nicht teilen.

So funktioniert es beim Speedport Smart

Einloggen (siehe oben) > Heimnetzwerk > WLAN-Grundeinstellungen > WLAN-Gastzugang > WLAN-Gastzugang verwenden > WLAN-Name (SSID) und WLAN-Schlüssel für Gäste festlegen

Video-Anleitung

So funktioniert es bei Fritz!Box Routern

Einloggen > WLAN > Gastzugang > Gastzugang aktvieren > Namen des Gastzugangs festlegen > WPA2 als Verschlüsselung wählen > WLAN-Netzwerkschlüssel vergeben > Übernehmen

6. Regelmäßiger Wechsel der IP-Adresse

Durch einen regelmäßigen Wechsel der IP-Adresse wird es Betreibern von Webseiten erschwert, Ihre Aktivitäten im Internet zu protokollieren (Tracking). Diese Schutzfunktion gibt es in den meisten Speedport Routern in zwei Schutzstufen. Wenn möglich, wählen Sie die Schutzstufe 2 für bestmöglichen Schutz, dadurch werden Ihre Telekom IP-Adressen alle 96 Stunden zwischen 2 und 5 Uhr neu vergeben.

So funktioniert es bei Speedport Routern

Einloggen (siehe oben) > Internet > Telekom Datenschutz > Stufe 2 auswählen > speichern

Wechsel der IP-Adresse

Wechsel der IP-Adresse

So funktioniert es bei Fritz!Box Routern oder älteren Speedport Routern

Trennen Sie den Router für mindestens zehn Sekunden vollständig vom Stromnetz.

Oder

Einloggen > Internet > Online Monitor > Neu verbinden

Oder

Einloggen > Internet > Zugangsdaten > Verbindungseinstellung ändern > „Zwangstrennung durch den Anbieter verschieben in der Zeit zwischen“ auswählen > Übernehmen

Datenschutz-Tipps der Telekom.

Daten einfach schützen

Wie einfach man auf seine Daten aufpassen kann, zeigen  die Datenschutz-Tipps der Telekom.

FAQ