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"Ich kann was!"-Initiative ausgezeichnet

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Die Initiative "Ich kann was!" fördert Kinder und Jugendliche, die in einem sozial schwierigen Umfeld leben. Die Deutsche Unesco-Kommission hat das Engagement jetzt mit einer Auszeichnung "auf Lebenszeit" gewürdigt.

Fotoshow Ob Umwelt-, Medien- oder Theaterprojekt: Seit mehr als vier Jahren unterstützt die "Ich kann was!- Initiative" außerschulische Maßnahmen, die Kindern und Jugendlichen vermitteln, was es für eine gute Zukunft braucht. Insbesondere die Altersgruppe der 9- bis 14-Jährigen soll Kompetenzen wie selbstständiges und selbstbewusstes Handeln, Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit erwerben sowie persönliche und berufliche Perspektiven entwickeln. Ein Ansatz, der höchste Anerkennung findet: Am 14. Juni 2013 wurde die Initiative als "Offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung’" ausgezeichnet. Annette Reuter, Projektleiterin Corporate Responsibility und verantwortlich für die Geschäftsstelle des Vereins, nahm die Auszeichnung vom Vorsitzenden des Nationalkommitees der UN-Dekade , Gerhard de Haan, in Berlin entgegen. "Die Auszeichnung ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Sie belegt, dass wir - getreu den Zielen der Weltdekade - einen langfristig angelegten Beitrag zum Bildungswesen in Deutschland leisten", sagt sie. Mit der von der Unesco koordinierten Weltdekade haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, in den Jahren 2005 bis 2014 nachhaltiges Lernen in ihren Bildungssystemen zu verankern. Vor der Auszeichnung als "offizielle Maßnahme" war die "Ich kann was!"-Initiative bereits zwei Mal als Dekade-Projekt geehrt worden. Der jetzige Titel unterstreicht die breite Strahlkraft der Initiative und gilt "auf Lebenszeit". "Wir werden nun noch motivierter weitermachen", erklärt Reuter. Mehr als 500.000 Euro stehen für die nächste Runde bereit Was dank des Engagements möglich ist, zeigt beispielhaft eines der ersten und größten "Ich kann was!"-Projekte. Rund 300 Kinder haben auf einem Münchener Abenteuerspielplatz in vier Jahren voller Schweiß und Teamarbeit eine etwas kleinere, originalgetreue Ausgabe der "Santa Maria" erbaut - des Schiffes, mit dem Christoph Kolumbus Amerika entdeckte. Während die Kinder Planke für Planke zusammenzimmerten, ist auch die Initiative seit 2009 gewachsen. Im Herbst 2011 hatten Mitarbeiter der Telekom den Verein "Ich kann was! – Initiative für Kinder und Jugendliche e.V. gegründet, um noch mehr junge Menschen unterstützen zu können. Bis heute wurden bundesweit bereits mehr als 350 Projekte mit gut 2,5 Millionen Euro gefördert. Und weitere über 500.000 Euro stehen schon bereit. Ende Juni entscheidet der Beirat, welche Projekte in der fünften Ausschreibungsrunde unterstützt werden. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist "Fairständnis - Respektvoll miteinander umgehen". Roadshow für Fair Play Ab August soll zudem der "Ich kann was!"-Kompetenz-Pass zum Einsatz kommen. Die dazugehörigen Materialien regen Kinder und Jugendliche an, über ihre Stärken und Entwicklungsbereiche nachzudenken und ihre Fähigkeiten bewusster einzusetzen. Und im September startet eine Fair-Play-Roadshow , bei der über 160 junge Scouts ausgebildet werden, um die Idee von Fairness und Gerechtigkeit über den Fußball und die sportpädagogische Arbeit in die geförderten Einrichtungen zu tragen.

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