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Lebenslanges Lernen

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Auf Einladung der Telekom Stiftung diskutierte Finanz-Chef Timotheus Höttges in München mit FC-Bayern Präsident Uli Hoeneß und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler über lebenslanges Lernen. Der Tenor: In Zeiten des technologischen und gesellschaftlichen Wandels dürfe man nie aufhören, sich weiterzubilden.

Auf den ersten Blick haben die drei Gäste, die in der Veranstaltungsreihe "Magenta Sofa" im Münchner Telekom Center über lebenslanges Lernen sprachen, wenig gemein: Telekom Finanz-Chef Timotheus Höttges, die Evangelisch-Lutherische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und FC Bayern München-Präsident Uli Hoeneß. Telekommunikation, Kirche, Fußball. Drei Berufsfelder, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Und doch waren sich die Talk-Gäste in zentralen Punkten einig: Lebenslanges Lernen ist entscheidend für persönlichen und gesellschaftlichen Erfolg, stete Neugierde ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere und auch jenseits von Bachelor und Master gibt es erfolgreiche Bildungswege.

"Wir müssen in Deutschland lebenslanges Lernen stärker in den Fokus stellen. Wir leben in einer sehr dynamischen Zeit und müssen flexibel sein und uns ständig auf Neues einlassen", sagte Höttges. Der langjährige FC Bayern-Manager Uli Hoeneß pflichtete ihm bei: "Um erfolgreich zu sein, muss man jeden Tag dazulernen. Wer glaubt, alles zu wissen, hat schon verloren." Fachkräftemangel nimmt zu Im Mai hatte Telekom Chef René Obermann bei der Auftaktveranstaltung der Reihe "Magenta Sofa" mit Gästen über unterschiedliche Bildungschancen diskutiert. Bei der zweiten Veranstaltung lag der Schwerpunkt auf Fragen rund um lebenslanges Lernen. Wie und warum motiviert man sich zum Lernen? Welche Konzepte bietet die Telekom? Was sind die persönlichen und gesellschaftlichen Folgen, wenn lebenslanges Lernen ausbleibt? Der Fachkräftemangel in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist auch problematisch für die Telekom: Schon jetzt können wegen des Fachkräftemangels Stellen nicht besetzt werden. Während Deutschland laut einer Studie der Telekom-Stiftung an Innovationskraft zugelegt hat, ist die Quote der Hochschulabsolventen und Doktoranden in MINT-Fächern unbefriedigend. Um dem entgegen zu wirken, fördert die Telekom speziell dort die Aus- und Weiterbildung. "In Deutschland gibt es über 60.000 offene Stellen in MINT-Disziplinen. Wir müssen schon aus eigenem Interesse diese Bereiche noch stärker fördern", sagte Höttges. Begeisterung wecken Breit-Keßler, Höttges und Hoeneß stimmten überein, dass Lehrer und Ausbilder nicht nur fachlich gut sein müssen, sondern auch Begeisterung wecken sollen. Denn viele talentierte (Nachwuchs-)Wissenschaftler blieben unentdeckt, weil die "Initialzündung" fehle. Dass es außerdem mit reiner Wissens-Weitergabe nicht getan sei, betonte Breit-Keßler: "Es ist wichtig, den gesamten Menschen mit allen Stärken und Schwächen zu fördern und nicht nur Fachwissen zu vermitteln." Die Stiftung wird mit dem "Magenta-Sofa" 2012 an weiteren Telekom-Standorten zu Gast sein.

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