Verantwortung

Sorgentelefon stark nachgefragt

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Seit 1991 ist die Telekom Unterstützer und Partner des bundesweiten Sorgentelefons "Nummer gegen Kummer". Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen lebensnah und authentisch, was junge Menschen bewegt.

Vor 30 Jahren startete die "Nummer gegen Kummer". Seit 1991 ist das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 - 111 0 333 und seit 2008 zusätzlich unter der EU-weiten Rufnummer 116 111 erreichbar. Auch online auf der Website "www.nummergegenkummer.de" erhalten Kinder und Jugendliche Hilfe. Das kostenlose Elterntelefon ist seit 2001 unter der bundsweit einheitlichen Rufnummer 0800 - 111 0 550 zu erreichen. Drei Millionen Beratungsgespräche wurden seit 1980 geführt. Allein im Jahr 2009 waren es mehr als 233.000 Kinder, Jugendliche und Eltern, die Rat suchten. Zur Seite stehen ihnen 3.900 ehrenamtliche Beraterinnen und Berater, die sich an den 150 Telefonberatungsstellen der örtlichen Mitgliedsorganisationen in ganz Deutschland engagieren. Zudem trägt der ehrenamtliche Einsatz zahlreicher Telekom-Beschäftigter entscheidend zum Erfolg des Sorgentelefons bei. Die Geschlechtermuster ändern sich Die aktuelle Studie wurde vom Verein Nummer gegen Kummer e.V., der Dachorganisation der deutschen Kinder-, Jugend- und Elterntelefone, mit Unterstützung der Telekom veröffentlicht. Die Präsentation der zentralen Ergebnisse fand am 30. November in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom statt. Danach stehen männliche Kinder und Jugendliche anonymen Rat von Außen heute immer aufgeschlossener gegenüber. Ihr Anteil unter den Anrufenden ist von 24,6 Prozent im Jahr 2000 auf 39,6 Prozent im Jahr 2009 gestiegen - bei insgesamt zunehmenden Nutzungszahlen. Dies legt den Schluss nahe, dass sich nach den Mädchen nun auch Jungen vorsichtig von tradierten Geschlechtermustern lösen. Eine einseitig auf Stärke und Unnahbarkeit ausgelegte Rolle lehnen sie mehr und mehr ab. Veränderungen sind spürbar Bei den im Rahmen der Beratungsgespräche thematisierten Problemfeldern gleichen sich Jungen und Mädchen immer mehr an. Wissenschaftler werten dies als zunehmend größere Freiheit, die eigene Geschlechterrolle flexibler auszugestalten. Enge Fixierungen auf die traditionellen Geschlechterrollen sind heute bei jungen Menschen nicht mehr nötig - und oft auch nicht mehr möglich. Heranwachsende haben den Spielraum, später als Erwachsene so zu leben, wie es ihren persönlichen Neigungen, Gefühlen und Lebensperspektiven entspricht. Die Veränderungen im Anrufverhalten machen deutlich, dass Kinder und Jugendliche diese Möglichkeiten spüren und erahnen. Trends frühzeitig erkennen Das Beratungstelefon gilt als eine Art Seismograf für sich ändernde Lebensauffassungen und Lebensstile junger Menschen. Denn hier ist der Blick auf die Probleme von Kindern und Jugendlichen besonders unverfälscht und lebensnah. Im Gegensatz zu den durch Interviewer gesteuerten Befragungen bei anderen Kinder- und Jugendstudien, melden sich die Ratsuchenden hier auf eigene Initiative. "So gelingt es, Fragen und Probleme junger Menschen früher als in anderen Studien und vor allem besonders lebensnah und authentisch zu erfassen", betont Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, wissenschaftlicher Leiter der Studie und Inhaber des Lehrstuhls für Public Health and Education an der Berliner Hertie School of Governance. Telekom als verlässlicher Partner Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements unterstützt die Deutsche Telekom die Arbeit der "Nummer gegen Kummer" seit 1991 sowohl finanziell als auch mit technischem Know-how. Telekom-Produkte und Dienste bilden die Grundlage für die technische Durchführung des Beratungsangebotes, beispielsweise beim Routing oder der Anonymisierung der Anrufe sowie bei der Internetberatung.

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