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Christoph Pantel

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Dein Zuhause ist so smart wie Du es bist! – LEAVE YOUR MARK

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Wir haben es wieder getan – wir haben gemeinsam geLYMt! – und wir würden es wieder tun. ;-)

Am vergangenen Mittwoch hat es mich mal wieder nach Darmstadt gezogen. Diesmal sollte es sogar zwei Tage die volle Breitseite LEAVE YOUR MARK geben. Der Workshop lief unter dem Titel „Marketing meets Analytics“, worunter ich mir ehrlich gesagt nur grob etwas vorstellen konnte.

Was ich wusste? Es geht um Marktforschung und um das Thema „Smart Home“. Da ich grundsätzlich aber sehr technikaffin bin und sogar den Klopapierhalter digitalisieren würde, wenn ich könnte, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an die „Technik von morgen“ in den Workshop gegangen. Und so viel sei vorweg gesagt: Ich sollte nicht enttäuscht werden.

Zwei Telekom-Mitarbeiter

Moin, wer bist denn Du?

Zu Beginn eines jeden Workshops steht eigentlich immer das obligatorische Kennenlernen an – so auch diesmal. Neben Standardfragen zu Studienort und Studienfach ging es natürlich besonders um die „Marketing Analytics“-Erfahrungen. Und siehe da: Viele der Studenten konnten schon erste Erfahrungen vorweisen. Das sollte sich später noch als sehr nützlich erweisen.

Natürlich hat sich auch das Team „Business Analytics“ vorgestellt. Als Ansprechpartner vor Ort waren: Marco Ottawa, Thorsten Theisinger, Christian König und Fabio Squillante.

Sie beschäftigen sich innerhalb der Telekom mit komplexen Themen der Marktforschung, Prognosemethoden und Modellierung und kennen das Themengebiet daher so gut wie kaum jemand anderes.

Ein Mann hält eine Präsentation

RING RING – Ein dringender Auftrag aus dem Management!

Wie es im Berufsleben so ist, kann es immer mal sein, dass man spontan einen dringenden Auftrag zu erledigen hat. Das Szenario für die Studenten sah vor, dass sie vom Management zwei Fragen gestellt bekommen sollten:

  1. Wie viele Haushalte in Deutschland haben in fünf Jahren Smart Home?
  2. Welche Use Cases werden dabei von wie vielen Haushalten genutzt?

Ach... und es soll doch bitte bis morgen um 13:30 Uhr fertig sein. Man hat ja sonst keine Sorgen. ;-)

Positiv: Es gibt bereits Studien als Grundlage, die die Studenten nutzen durften.

Tablets

Organisation ist das A & O!

Jetzt galt es nur keine Zeit zu verlieren, To-dos zu definieren und Tasks zu verteilen. Grundsätzlich teilte sich die Arbeit dabei in zwei Schwerpunktbereiche und ebenso viele Teams auf. Begonnen mit der Marktforschung, um Daten zu erheben, bis zur Modellierung, um diese dann zu brauchbaren Informationen zu verarbeiten.

Anschließend mussten diese Informationen noch zusammengetragen und in eine Präsentation gebracht werden. Das Management möchte die Ergebnisse schließlich prägnant und ansehnlich aufbereitet haben. Aber dazu später.

Meine Yacht, meine Frau, mein Smart Home?

Über allem stand natürlich die Frage der Definition. Wenn ich an Smart Home denke, denke ich zuerst an den digitalen Kühlschrank, der neue Milch bestellt, wenn ich mal wieder in einem nächtlichen Cornflakes Fressflash sämtliche Milchvorräte geplündert habe.

Selbstverständlich gibt es auch eine wunderschöne fachliche Definition dafür:

„Unter Smart Home versteht man die intelligente Vernetzung einzelner Komponenten innerhalb des Hauses und deren zentrale Steuerung und Überwachung über Endgeräte. Der eigentliche Mehrwert liegt dabei im intelligenten Zusammenspiel der Komponenten und nicht in der Ansteuerung der einzelnen Hardware"

Das Haus im Haus

Die Theorie klingt ja wirklich cool, aber es wäre natürlich wesentlich schöner, mal ein echtes Smart Home erlebt zu haben. Und die Telekom wäre nicht die Telekom, wenn sie da nicht schon etwas vorbereitet hätte. ;-)

Mitten im eigentlichen Telekom Gebäude gibt es ein vollständiges Smart Home mit all seinen Funktionen zu bestaunen. Das Haus im Haus, sozusagen.

Angekommen im Smart Home gab es neben einer verbalen Einführung in die Funktionen und Möglichkeiten auch eine "kurze" Frage- & Antwortrunde. Und die Studenten hatten viele Fragen!

Eine Gruppe um einen langen Tisch versammelt

Die Grundlage für das Smart Home bildet die technische Plattform „QIVICON“. Diese wird von der Deutschen Telekom betrieben und ist die Schnittstelle für die Geräte der verschiedenen Partner. QIVICON geht es beim Smart Home primär um drei Kernaspekte: Komfort, Sicherheit und Energie-Ersparnis.

Optimal bedienen lässt sich ein Smart Home dann über ein Tablet, Smartphone oder direkt über den Fernseher.

Startbildschirm eines Smart-TV

Hallo Postbote, ich weiß was du heute Morgen getan hast.

Wir stehen vor der Haustür. Ob wir in den Briefkasten sehen müssen? Ja müssen wir, schließlich hat uns unser Haus bereits im Vorfeld eine SMS mit der Info zukommen lassen, dass wir Post bekommen haben. Durch Magnetkontakte weiß das Haus natürlich auch, dass wir den Briefkasten geöffnet und den Brief entnommen haben. Absolut abgefahren!

Wie es sich für ein richtiges Zukunftshaus gehört, öffnen wir die Tür natürlich mit dem Smartphone und stehen direkt im Wohn- und Küchenbereich des Hauses. Mit einem Druck auf den „Home“-Button sind wir plötzlich mittendrin: Die Rollläden fahren hoch, das Licht schaltet sich ein und das Radio begrüßt uns mit leisen Klängen aus dem Off.

Über unser Smartphone oder Tablet können wir entweder jedes Gerät einzeln ansteuern, zeitlich programmieren oder den aktuellen Verbrauch ablesen. Von der Heizung bis zur Waschmaschine, jedes Gerät arbeitet mit dem anderen zusammen. Wir waren ganz schön viele Leute im Smart Home, lieber mal kurz das Fenster öffnen. „HEY, DAS IST DOCH ENERGIEVERSCHWENDUNG!“ – eeeehm nein! Unser Haus weiß natürlich, dass wir gerade das Fenster geöffnet haben und reguliert entsprechend die Heizung herunter. Nachdem wir das Fenster wieder geschlossen haben, stellt es wieder die voreingestellte Soll-Temperatur her.

Ein Smart TV mit Kurvenverlauf

Ich könnte noch ewig von diesem Haus schwärmen, aber ich schweife sowieso schon zu sehr ab. ;-)

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass hier wirklich alle Komponenten aufeinander abgestimmt und für ein komfortables und energiebewusstes Wohnen optimiert sind. Wie das praktisch aussieht, zeigt Familie Heins sehr eindrucksvoll in diesem dreiminütigen Spot:

Video: Clara's Party

Use-Cases

Viele Funktionen für viele Situationen. Insgesamt gibt es sechs vordefinierte Use-Cases:

  1. Energie – Steuerung von Heiz und Klimageräten zur Reduzierung des Energieverbrauchs
  2. Komfort – Steuerung von Geräten mit dem Ziel, das Leben bequemer und komfortabler zu machen
  3. Entertainment – Vernetzung und Steuerung verschiedenster Entertainment-Geräte aus dem Bereich Consumer Electronics
  4. Sicherheit – Lösungen zur Vermeidung, Erkennung und Meldung von Schäden durch Einbruch, Feuer und Wasser
  5. Care – Systeme, die das Leben situationsabhängig unterstützen, damit Menschen möglichst lange selbstständig in ihrem gewohnten Wohnumfeld leben können
  6. Doorlock – Schlüsselloses Öffnen und Schließen von Türen und Toren durch autorisierte Personen

Trennung auf Zeit

… klingt diese Überschrift vielleicht etwas zu dramatisch? ;-) Jedenfalls ging es nach dem Besuch im QIVICON-Haus direkt an die Arbeit. Team Modellierung zog sich zurück und entwickelte Methoden, um die später folgenden Ergebnisse vom Team Marktforschung verwerten zu können. Diese zogen nämlich zeitgleich, ausgestattet mit Tablets und vorgefertigten Fragebögen (die vom Management zur Verfügung gestellt wurden), in die Darmstädter Innenstadt, um Passanten zu befragen. Und das sollte alles andere als einfach sein.

Ein Mann und eine Frau gucken auf ein Tablet

Entschuldigung, hätten Sie eine Minute Zeit für eine Umf…“ und schon ist die potentiell zu befragende Person hinter der nächsten Ecke verschwunden. Allen Widrigkeiten zum Trotz hatte nach kurzer Zeit jedes Team seine Befragungstaktik gefunden und konnte so viele Informationen einholen.

Die erste Auswertung & die Abendveranstaltung

Wieder angekommen im Telekomgebäude wurden die gesammelten Informationen ausgelesen, bewertet und angeregt diskutiert. Damit sollte der Tag aber noch nicht beendet sein. Denn: nach der Arbeit ist vor der Abendveranstaltung!

Abendveranstaltung? Das bedeutet so viel wie: ein reichhaltiges Buffet, etliche bequeme Sitzsäcke und vor allem ein Kickerturnier! 4 Tische, 4 Gruppen, 12 Teams. Dabei gab es sogar richtig coole Preise zu gewinnen! Von Spotify-Premium Gutscheinen bis hin zum Tablet-PC! Wer ausgeschieden war oder gerade Spielpause hatte, nutzte die Gelegenheit, um mit einem der Recruiter vor Ort seine möglichen Karriereoptionen bei der Telekom durchzusprechen.

Alles in allem ein super teamorientierter und harmonischer Abend. Besser hätte der Tag kaum enden können!

Personen spielen an einem Tischkicker

Vom Bett direkt an die Arbeit!

Der nächste Morgen. Jetzt mag man denken, okay … erst mal in Ruhe einen Kaffee trinken, wach werden dann langsam in Gang kommen. DENKSTE!

Die LYM-Projektleitung und die Workshopleiter staunten nicht schlecht, pünktlich um 09:00 Uhr arbeiteten die Studenten schon alle hochmotiviert an den Ergebnissen und deren Modellierungen. Pure Motivation! Immer mit dem Ziel vor Augen. Das war so beeindruckend wie auch ansteckend.

Zwei Frauen schauen auf einen Laptop
Eine Gruppe arbeitet an einem Laptop

Eine Gruppe diskutiert an einem Tisch

Jetzt ging es darum, dass Team Modellierung und Team Marktforschung Ihre Ergebnisse zusammentragen, gemeinsam auswerten und die Ergebnisse in einer Präsentation aufbereiten. Als hätten sie die letzten Jahre nichts anderes gemacht, funktionierte das Teamwork wie am Schnürchen. Um 12:30 stand die Präsentation und die Vortragenden wurden gemeinsam ausgewählt. Mittagessen.

Leute, da vorn kommt das Management!

Erinnern wir uns an den Anfang: Das Management hat eine Aufgabe gestellt, welche präsentiert werden sollte. Pünktlich um 13:30 standen sie nun da. Drei Führungskräfte aus dem Smart Home Management der Telekom haben sich die Zeit genommen, den Ideen und Ansätzen der Studenten zu lauschen.

Eine Frau hält eine Präsentation

Eine unglaubliche Chance für die Studenten sich und ihre Arbeit zu präsentieren. Sowohl aus dem Team Modellierung als auch dem Team Marktforschung waren Studenten zum Präsentieren vertreten. Präsentiert wurde sowohl auf deutsch als auch auf englisch! Je nach Thema wurde die Sprache geswitched. Das tat der Präsentation aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Es hat die Präsentation noch vielfältiger und spannender gemacht.

Ein Mann hält eine Präsentation
Eine Frau hält eine Präsentation

Und am Ende bleibt natürlich die Frage: „Wie fand das Management die Präsentation und die Ergebnisse?“. Lasst mich das mit einem Bild beantworten:

Drei Männer sitzen auf Stühlen

Das Management war sichtlich beeindruckt von den Ergebnissen, hatte aber auch einige Rückfragen, die die Studenten aber mühelos und professionell beantworten konnten. Ein sehr souveräner Auftritt. Chapeau!

Die gesamte Ergebnispräsentation könnt ihr hier ansehen:

Und was bleibt?

Die zwei Tage gingen unglaublich schnell vorüber, waren aber für alle Teilnehmer sehr lehrreich und interessant. Die Studenten konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und sich ein ganz eigenes Bild der Telekom machen. Für mich war dieser bisher der spannendste LYM-Workshop mit ansteckend positiver Arbeitsatmosphäre! Einfach WOW. Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere Teilnehmer nicht das letzte Mal bei der Telekom war. Sei es als Gast oder in magenta.

Ein Telekom-Schild in nächtlicher Beleuchtung

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